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Schlechtes Gewissen? Nicht die Bohne!
 
 

 

Schwafel-Blaah, Laber, Fasel, Sülz . . .

- 12. Februar 2004: es spricht der Arbeitslosen-Verarschungs-Minister:
“... die Arbeitslosenquote wird erst im nächsten Jahr signifikant fallen ...”
Erzählte uns das dieser Dummschwätzer aus der Berliner Puppenkiste nicht schon letztes Jahr? Und das Jahr davor? Und das Jahr vor dem Jahr davor? Eigentlich jedes Jahr seit der “Macht”-Übernahme durch das Grün-Rote Kasperletheater? Glaubt diese Berater-Marionette überhaupt noch selbst an solche Scheißhausparolen? Ich glaube: NEIN!

- zweite Februarwoche 2004: es spricht der Florian-Gerster-Deckungs-Minister:
“... die Gespräche hier sind eine echte Erholung zu dem, was ich mir in Berlin den ganzen Tag anhören muß!”
... und zeigt mit diesem Kommentar sein wahres Gesicht bei einem Treffen mit Unternehmern in Bochum ...

- 19. Februar 2004: Gerhard-“meine-Haare-sind-nicht-gefärbt”-Schröder meldet sich schon mal prophylaktisch als “Kunde” bei der “Arbeits”-Agentur im neugestalteten “Arbeits”-amt Heilbronn an. Er amüsiert sich dabei bestens, wie die mitlaufenden Kameras zeigen. Das Lachen könnte ihm allerdings schneller vergehen, als er glaubt, wenn man die richtigen (und einzig möglichen) Schlüsse aus den aktuellen Umfrageergebnissen zieht.

- 12. Februar 2004: es spricht der Staatsanwalt: “Es besteht der dringende Verdacht der Korruption beim Planungsverantwortlichen des ‘virtuellen Arbeitsmarktes’ wegen des von € 65.000.000 auf € 165.000.000 gestiegenen Ausgabevolumens.” - (Dieser feine Herr ist angeblich bereits seit mehr als 8 Wochen, natürlich mit vollen Bezügen, beurlaubt!)

die Spiegel-online-Schlagzeile dazu:

Online-Affäre: BA-Chef Weise erwägt neue Ausschreibung. Die Bundesagentur für Arbeit erwägt, den weiteren Ausbau ihres Online-Angebots neu auszuschreiben. Dies gehöre zu den Optionen, die derzeit geprüft würden, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise dem SPIEGEL. Derweil erhebt ein Mitarbeiter schwere Vorwürfe gegen Vorstand Heinrich Alt, der von dem Finanzchaos seit Monaten gewusst haben soll.

Wir hoffen doch stark, das diese Neuausschreibung NICHT in die Hände von zu alten und damit überqualifizierten (wohl tatsächlich eher disqualifizierten) arbeitslosen IT-Fachleuten fällt, denn dem Beamten- und Politikerstadl der Berliner Puppenkiste würde eine derartige Ungeheuerlichkeit bestimmt das sorgsam gepflegte Chaotenpolitik-Image verkratzen, wenn nicht gar zerstören!

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Gewinneinbußen

- 16. Februar 2004: es spricht Bernd Pischetsrieder, derzeit Boß bei VW:
“... die aktuelle Bilanz weist herbe Gewinneinbußen auf.”
Klartext:
“Wir haben mit unseren völlig überteuerten Fischkisten nicht mehr ganz so unverschämt exorbitante Gewinne eingefahren wie in den vorangegangenen Jahren, daher werden wir den Kauf von Daimler-Chrysler aus der Portokasse wohl um ein paar Wochen verschieben müssen!”

Ein VW-externer Kommentar zu den Gewinneinbußen (wohlgemerkt: nicht Verlusten):
“... daß der Golf V nicht so gut läuft, liegt am biederen Design und dem überhöhten Preis”.
*** Pischetsrieder dazu: “Jo mei! Dös is ja grod dös!” ***

Nur einen kurzen Tag später gehört dann plötzlich die Klimaanlage zur Standardausstattung.
Bei praktisch allen anderen Herstellern ist Selbige schon bei durchweg besserem Preis-Leistungs-Verhältnis eine ganze Weile Serienbestandteil, das Tempo dieser Nachbesserung bei VW beweist nur die oben zum Ausdruck gebrachte Hypothese, daß dort noch immer richtig Kohle gemacht wird ...

Die Sache mit dem überhöhten Preis bringt der “Eieronkel” auf dem Wochenmarkt drastisch, aber passend mit der Frage zum Ausdruck:
“Kann mir irgendjemand erklären, warum so'n Scheiß-Golf 50.000 Mark kosten muß?”

- Wie's scheint, Volkes Stimme, die ganz nebenbei auch noch (unbewußt?) das offensichtlich gestörte Verhältnis zum T€ zum Ausdruck bringt ...

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Ein Stück aus dem Toll-(Collect-)Haus:

- 12. Februar 2004: es spricht der Maut-Desaster-Minister:
“... der Vertrag mit Toll-Collect kann jetzt noch nicht gekündigt werden, der Schaden wäre zu groß ...”
Wessen Schaden? Etwa für die Autos-mit-eingebauter-Vorfahrt-Manufaktur und den Rosa Riesen, oder etwa für die "Berater", für die noch immer Zahlungen in Millionenhöhe ausstehen?
Da fällt einem doch grad' dieses lustige kleine Sauf-Liedchen wieder ein:
 
“Es ist noch Kohle da, es ist noch Kohle da,
wer hat noch nicht, wer will noch mal?”!

 
. . . WIE? SUPPE?! Kann garnich sein! - (Das ich auch immer wieder den Text verwechsle ...)

- 17. Februar 2004: es spricht der Bundeskasper:
“... die Schuld am Scheitern der Autobahn-Maut dem Bundesverkehrsminister anzulasten und ihn zu entlassen, wäre falsch!”
(... so oder so ähnlich ...)

RECHT SO! Der arme Herr Stolpe sollte schon noch möglichst lange vor seinem Wechsel in den Vorstand von Daimler-Chrysler oder der Telekom (oder wohl eher BEIDER Unternehmen gleichzeitig!) die Annehmlichkeiten des Ministerdaseins genießen können, die da wären: Amt und Würden, und, nicht zu vergessen, eine möglichst superfette Rente aus einer möglichst langzeitigen Regierungszugehörigkeit!
Für TollCollect ist diese Pleite sicherlich trotzdem eine tolle Kollekte!

- und was lernen wir daraus:
Ab einer bestimmten Sprosse kann man die Leiter auch bei einem Schaden in Höhe von (eingestandenen!) € 6.500.000.000 (in Worten: sechseinhalb Milliarden Euro!) nur noch rauf stolpern!

- 19. Februar 2004: der ADAC warnt die Berliner Puppenkiste davor, die Mineralölsteuer zu erhöhen, um dieses Loch zu stopfen. Wenn's dann passiert, (und es wird, das ist ziemlich sicher) wissen wir wenigstens, wer den Berliner Marionetten diesen Floh ins Ohr gesetzt hat, Trittin wird den ADAC (bestimmt das erste Mal in seiner politischen Laufbahn) dafür küssen!

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Public Re(ve)lations ...

- 03. April 2004: es meldet die NWZ: Moritz Hunzinger, PR-Berater, ist gestern fristlos als Chef der von ihm gegründeten Hunzinger Information AG entlassen worden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Bolko Hoffmann warf Hunzinger u.a. firmenschädigende Äußerungen über Kredite an das eigene Unternehmen vor. Möglicherweise würde Hunzinger auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt, sagte Hoffmann, der die Mehrheit hält. Hunzinger hatte mit seinen Beziehungen zu Rudolf Scharping (alias "Bin-Baden") dafür gesorgt, daß der frühere SPD-Chef als Verteidigungsminister entlassen wurde.

Vieleicht hätte der Herr Hunzinger seinen PR-Berater fragen sollen, bevor er sein Maul so weit aufreißt? Was? Er hat keinen? Wie? Er selbst? Ach sooo ...
Außerdem: Wenn das Rausschmeißen von Bossen aus ihren eigenen Läden, wie hier geschehen, Schule macht, sollten sich die Gutsherren in der 4ma besser vorsehen ...

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- 17.April 2004: Es spricht - wer auch immer ...

Hoffnungsschimmer im Gastgewerbe

BILANZ   Im Februar erster Umsatzanstieg in einem Monat seit der Euro-Bargeldeinführung

Gaststätten sind immer noch im Minus. Überhöhte Preise haben sich normalisiert.

WIESBADEN/AP/DPA - Das Gastgewerbe in Deutschland sieht wieder Licht am Ende des Tunnels: Erstmals seit Einführung des Euro als Bargeld Anfang 2002 lag im Februar der Monatsumsatz höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte, lag der Umsatz im Februar nominal (in jeweiligen Preisen) 1,2 Prozent und real (in konstanten Preisen) 0,4 Prozent höher als im Februar 2003.
... und so weiter und so Sülze ...

... wie es die Mehrheit sieht, haben sich nicht die überhöhten Preise normalisiert, es hat sich wohl eher die bisher normale Leidensfähigkeit erhöht. Selbiges gilt auch für alle anderen Bereiche, die Preise für Salatgurken oder auch Brötchen sind dafür neben vielen anderen Unverschämtheiten auf dem Preissektor ein unwiderlegbarer Beweis.

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... ran an den Sparerfreibetrag!

- 3.Mai 2004: Es spricht - endlich mal wieder, der AVM (Arbeitslosen-Verarschungs-Minister), nun allerdings in seiner Eigenschaft als Wirtschaftsminister (das, was er schon seinerzeit in NRW nicht auf die Reihe gekriegt hat):
   Man solle doch die Kassen füllen, indem man den Sparerfreibetrag streicht. Dieser Trick soll dann angeblich bis zu € 2,8 Mrd jährlich an zusätzlichen Steuereinnahmen in Eichels Kassen "spülen".
Auch hier sieht man wieder, wie unfähig dieser Mann ist: Soll er doch gleich ganze Sachen machen, indem er:

  1. nicht einfach Steuern auf die Zinsen erhebt, sondern selbige komplett kassiert, und dafür
  2. die Sparguthaben selbst besteuert, bis sie weg sind.

   Dieses Vorgehen würde jede Menge Zeit einsparen, um denen, die sowieso schon ganz unten sind, auch noch ihre Notgroschen zu stehlen, denn auch hier wären jene, die eh' schon nichts haben, wieder als Erste dran, um somit die Schere zwischen den paar Erwählten, die schon alles und noch mehr haben (Weltecke und Co.), und den restlichen Arschlöchern noch weiter zu öffnen und die Elite noch elitärer zu machen.

   Klar dürfte sein, wozu dieser neue rot-grüne Geniestreich aus der Berliner Puppenkiste führt: die sauer abgeknappsten Spargroschen werden im Flieger-Eilmarsch aus den Banken in Matratzen und Socken verschwinden.
- Die Banken werden darob weniger Liquidität zum Spekulieren in die eigene Tasche haben und deshalb in der Folge Angestellte entlassen, um ihre Gewinnspannen zu sichern.
- Unmengen von Bargeld werden beim Tode der Eigentümer auf den Müll wandern oder ihnen schon vorher bei den immer häufiger werdenden Wohnungseinbrüchen durch organisierte Balkan-Banden gestohlen und somit für die Enkel verloren sein.

Fazit: Wenn es einen Preis für die Eselei des Jahrtausends gäbe, wäre der Herr Clement derzeit sicher auf einem der ersten Plätze für diese Auszeichnung!

© 2004 - FW

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Sätze, die wir NIEMALS von einem Bewerber um ein politisches Amt hören werden:

  • “Zu diesem Problem habe ich zwar keine Lösung, aber man kann ja mal drüber reden.”
  • “Ich will ein gutes Vorbild sein und fahre nur noch U-Bahn oder Rad.”
  • “Wegen der hohen Staatsverschuldung werde ich auf mein Gehalt verzichten.”
  • “Mein Wahlgegner sieht einfach besser aus.”
  • “Höchste Priorität hat der Mauerbau.”
  • “Ich werde meine Fresse halten, weil meine Unternehmerkumpel sonst böse werden.”
  • “Ich will nur Kanzler werden, weil ich vor meiner Rente noch was erleben will.”
  • “Es ist egal, wer gewählt wird: Es ändert sich sowieso nix.”
  • “Beim ersten nicht gehaltenen Versprechen werde ich sofort zurücktreten.”

     . . . Mit der Dreistigkeit eines gewissen Hannoveraners hatte allerdings niemand gerechnet:
  • “Mit mir als Kanzler gibt es keine Arbeitslosen, nur Drückeberger!”

 


   In der ESSPEHDEH erfreut sich dem Vernehmen nach übrigens eine alte deutsche (und neuerdings auch amerikanische) politisch motivierte Freizeitbeschäftigung zur Heizkostenreduzierung neuer Beliebtheit: die

- BÜCHERVERBRENNUNG! Jawoll!
(Immer wieder Freitags vor dem Konrad-Adenauer-Haus, damit DIE auch mal was zu lachen haben ...)

Es kann allerdings wohl Teilentwarnung gegeben werden: Bisher sind nur die kleinen blauen Parteirabattmarkenheftchen betroffen. (da wir grad' dabei sind: wieso eigentlich blau?)

© 2004 - FW

 


   A pro pos Bundeskanzler: Er klagt mal wieder. Diesmal nicht wegen der (oder auch nicht) Schönfärberei (seiner Haupthaare), sondern wegen eines Buches, Titel: siehe unten, dessen Umschlagbild ihn im Fadenkreuz eines Zielfernrohres (zwecks Lösung der allgegenwärtigen Probleme unserer Bananenrepublik?) zeigt ... Interessant: nur 19% der Stimmviecher mögen ihn laut einer aktuellen Umfrage noch. (... und das sind bestimmt nicht die zu Zehntausenden aus der ESSPEHDEH flüchtenden Genossen!)
- Meinungsfreiheit? - Redefreiheit? (Grundgesetz?!)
- Amerikanische Verhältnisse?
- Oder einfach nur Ablenken von wirklich wichtigen Problemen, die ja wohl dem Vernehmen nach in besagtem Buch angeprangert sein sollen?

- Oder: er verdient selber dran und versucht, das Werk mit seiner Klage in die Bestsellerlisten zu bringen?!

Ein Schelm, wer ...

© 2004 - FW

Im Folgenden der Originalwortlaut aus der Krimigalerie, der "Seite für Wort und Totschlag"  
(... rechtschreibtechnisch repariert):

Aktuelles: Der Kanzler macht dem "Ende des Kanzlers" ein Ende

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat per einstweiliger Verfügung den Krimi "Das Ende des Kanzlers - Der finale Rettungsschuss" stoppen lassen.

Provokation oder einfach ein Fehler?

Ist es Strategie des Verlages oder einfach ein Fehler? Unter dem Pseudonym Reinhard Liebermann erzählt der Autor die Geschichte eines Drogisten, der Opfer der Wirtschaftsflaute wird und den Kanzler als vermeintlich Schuldigen bei einer Rede in Hannover erschießt.

Daß dabei im Buch das Foto des Bundeskanzlers verwendet wird, läßt an einen alten Spruch der Werbebranche denken: "Auch schlechte Presse ist Publicity".

Auf jeden Fall: so lange auf dem Cover und im Innenteil ein Kanzler-Bild zu sehen sei, darf der Betzel Verlag das Buch nicht vertreiben.

Fazit: Läuft doch alles ganz prima, wenn der Mann Zeit für solche Exkursionen hat, nicht wahr? Weiter so, Herr Schröder, ganz toll, Herr Schröder. Mit freudiger Spannung erwarten wir Ihren nächsten RECHTS-Einsatz gegen Menschen, die eventuell einer IHNEN unbequemen Wahrheit zu hahe kommen, Herr Schröder. Jawoll!

... noch'n Fazit (weil wir gerade mal so schön dabei sind): Es gibt keine Versager in der Politik, nur dummes, undankbares Stimmvieh.

Der schon elendig langbärtige Witz mit der Telefonzelle und der (Regierungs-)Wahl trifft leider auch hier wieder den Nagel voll auf (in?) den Kopf ...

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-Thema: -Wahl: -Bundespräsident:

... gefunden am 20.Mai 2004 im Spiegel online und hier im Original zum allgemeinen Erschrecken wiedergegeben. PISA läßt grüßen!
Thema: Marinemörder Filbinger als Wahlmann der CDU zur Wahl des neuen Bundespräsidenten, der Text an sich ist, von merkwürdigen Sachverhaltsdarstellungen abgesehen, schon an sich einen Eintrag ins Guiness-Buch wert, Rubrik: die meisten Fehler in Ortographie, Interpunktion und Inhalt im kürzesten Text!

KlausD - 04:32pm May 20, 2004 CEST

Mir macht die CDU angst. Erst der RECHTSausbruch des herrn Hohmann und jetzt so was. Auch diese hetzte gegen die SPD halte ich nicht mehr für normal sondern schädlich für deutschland. Die CDU ist ja nur noch gegen alles un mit der blockerei richtet sie immer mehr schaden an. Was ist los in der CDU ? Ich habe sie selber gewählt und mitlerweile halte ich das für einen fehler. Wir hatten noch nie eine so schlechte oposition die mehr schaden anrichtet als das sie politik macht. Sorry, aber merkel und co sind zur zeit nicht in der lage DEUTSCHLAND vernünftig zu regieren da können wir von glück sagen das die SPD das sagen hat. Sonst würden wohl auch unsere soldaten im irak sterben und diese hetze gegen den türkei beitritt kann und will ich auch nicht verstehen.

Fazit für mich : CDU Nein Danke 

Da muß sich einiges ändern in dieser chaotischen partei denn so geht das nicht finde ich. Bei mir auf der arbeit verliert die CDU immer weniger an zuspruch. Mich hat diese partei auf das größte entäuscht und darum werde ich sie 2006 nicht wieder wählen denn ich sehe nicht das die CDU das kann mit solchen politikern und sprüchen. Zumal deren vorstellungen ja immer haarstreubener werden und immer mehr wiedersprüche in sich bergen. Auch ist mir deren machtanheufung dann einfach zu groß : Bundespräsident, Bundeskanzlerin und Bundesregierung ! Nein das kann und will ich mir bei dieser (jetzigen) partei nicht vorstellen können.

Danke 

(... Danke), das der endlich fertig ist ... Das DER CDU gewählt hat, ist kaum verwunderlich, das er allerdings überhaupt das Wahllokal gefunden hat, erstaunt mich schon eher... - das kann und will ICH mir nicht vorstellen können (haben, tun, sollen, dürfen, mögen, sein, etc, etc ...).
Wenn dem alten Spruch nach die Feder tatsächlich mächtiger ist als das Schwert, dann kommt der Autor der obigen Zeilen schon in die Bredouille, wenn ihn jemand mit einem Kunststoffmesser aus der Frittenbude bedroht. Leute wie er haben m.E. genau DIE Regierung (und Opposition), die sie verdienen!
Derartige Dumpfbacken bestärken Politiker ALLER Couleur nur in ihrem derzeitigen Vorgehen in Sachen Politik: Korruption (siehe n. Absatz: "Bananenrepublik Deutschland"), Selbstbedienung und letztlich auch das Vorgehen, einen absolut üblen, unbelehrbaren Alt-Nazi derart ins Rampenlicht zu stellen.
In diesem Sinne: CDU? Nein, Danke! (dieses Mal allerdings mit Punkt und Komma und so weiter ...)

Es wird höchste Zeit für das Gesetz zur Direktwahl des Bundespräsidenten, damit der aktuelle Parteienklüngel, wenn schon nicht bei der Auswahl, so doch zumindest bei der WAHL aus-gebremst wird.

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Bananenrepublik Deutschland

Laut einer EMNID-Umfrage vom Dezember 2003 glauben von den Befragten an den Fluß von Schmiergeldern oder Bestechung in anderer Form:

  • 78 % bei der Parteienfinanzierung (Helmut Kohls ehrenwortversiegelter Spendenkoffer?),
  • 71 % bei Großaufträgen von Unternehmen in staatliche Hand (Toll-Collect? Beraterverträge für die "Arbeits"-Agentur?),
  • 64 % bei der Vergabe öffentlicher Aufträge des Bundes / der Länder,
  • 59 % bei der Vergabe auf kommunaler Ebene (Bürgermeister Ziermaier in Machern / Sachsen? Zechbau in Bremen?),
  • 57 % bei Geschäften zwischen Privatfirmen,
  • 55 % bei Tätigkeiten der öffentlichen Verwaltung (Bearbeitung von Bauaufträgen, Einhaltung von Umweltschutzvorschriften),
  • 45 % beim Verhalten der Bürger gegenüber Steuerbehörden und Versicherungen (mehr nicht?),
  • 34 % im Gesundheitswesen.

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Deutsche Löhne sind zu hoch? Stimmt!

DAS Paradebeispiel für alle, die mit dem Begriff 'Chuzpe' bisher nichts anfangen können:

 

Vorstandsbezüge
in
MIO €

Steigerung
zum Vorjahr
in %
DaimlerChrysler 50,8 + 130
Infineon 4,4 + 278
Lufthansa 3,8 + 100
RWE AG 9,5 +  65
Siemens 22 +  93
 
In Sachen Einkommen UND dessen Steigerung messen deutsche Firmenvorstände mit zweierlei Maß:
Viel für sich (s. Tabelle links) und (mit Heulen und Zähneklappern) 1,2% für die, welche ihnen diese "Almosen" überhaupt erst ermöglichen ...
 

Quelle: Managermagazin 2003

Zwei weitere Beispiele (aus dem Sektor Zeitarbeit): (Stand: 15.04.2004)

*** Verleihfirma 1, (Name hier bekannt):

Handwerksgeselle, Elektriker, ledig, 28 Jahre alt:
¤ Stundenlohn: € 9,50
¤ Werkzeug und Bekleidung inklusive Sicherheitsschuhe werden gestellt,
¤ zusätzlich: etwa € 1500..2000 als Weihnachtsgeld (!)
¤ zusätzlich: € 0,24 je gefahrener km zur Arbeitsstelle UND zurück,
¤ zusätzlich: tägliche Auslöse ab 50 km vom Wohnort: € 25, ab 100 km: € 35.
brutto etwa € 2000..2400 monatlich
 

*** Verleihfirma 2, "Elan IT ReSource":

Informatiker, (Einsatz als) Projektleiter, verheiratet, 47 Jahre alt:
¤ Stundenlohn € 9,25; 38Std/Woche
   Zitat: (mit stolzgeschwellter Brust!) "nach Tarifvertrag!" (Der für Urinien oder Kotenistan?!)
¤ Berufsbedingte persönliche Ausrüstung: entfällt naturgemäß,
¤ KEINE Sozialleistungen,
¤ KEINE Fahrtkostenerstattung:
   Zitat: "Die Fahrt nach '...' (in diesem Falle 120 km pro Tag) ist Ihr Privatvergnügen!",
   (Weiteres Nachhaken ergibt selbiges für einen z.B. 500 km entfernten Arbeitseinsatz ...)

¤ KEINE Auslöse. (Überraschtsein!)
brutto etwa € 1406 monatlich (bei 38 Std/Woche)
- LSt, KV, RV, Soli-Beitrag etc, = € 1.105,83
- 120 km X 20 Tage X € 0.24 (= € 576)
= € 529,83; entsprechend einem effektiven Netto-Stundenlohn von € 3,48.
- Miete (netto, kalt): € 450
- Abschlag Gas/Wasser/Scheiße etc: € 200
- etc ,etc, etc ...
= ständig wachsende Schulden!    "... Hallo Sozialamt! Wir kommen!!!"

- besonderes Schmankerl aus dem Bewerbungsgespräch: Der Interviewer errechnet bei obigem Stundenlohn und 38-Stunden-Woche ein Brutto von € 1900?!
Entweder kann der Bursche diese simple Rechenaufgabe [€ 9,25 X 38 Std X 4 W = € 1406,-!] nicht mal mit einem Taschenrechner lösen, oder ... man arbeitet hier wirklich mit allen Tricks?!

Beispiel 1 ist nicht unbedingt ermutigend, aber irgendwie Normalität, das dreiste Vorgehen der "Elan IT ReSource" dagegen kann man nur noch als schamlose Ausnutzung der derzeitigen Arbeitsmarksituation bezeichnen, vor allem eingedenk der Tatsache, das alles unter € 1630/Monat per Definition in den Niedriglohnsektor fällt. Und daß es sich bei diesem Angebot ausgerechnet um ein Siemens-Projekt bei Daimler-Chrysler handelt, überrascht wohl kaum noch jemanden.
(s. Tabelle oben)

- 02.Mai 2004: Verleihfirma 2 schaltet munter weiter Stellenanzeigen. Wie es scheint, hat man dort leichte Probleme, für einen derartigen Hungerlohn qualifiziertes Personal zu bekommen. Selbst eine Parkettkosmetikerin hier auf dem flachen Land faßt unter €8,50 keinen Besen an, und die Kohle ist BAT ("Bar Auf Tatze", also Netto!).
   Jungs, höchste Zeit, das Ihr Eure "Tarifverträge" aktualisiert, wenn Ihr qualifizierte Leute haben wollt. Tut Ihr das nicht, seid Ihr bald weg vom Fenster, denn Eure Auftraggeber sind mit den Luschen, die Ihr für das Geld nur beschaffen könnt, garantiert nicht lange zufrieden zu stellen.

- Eine ähnliche Tätigkeit (allerdings OHNE Projektverantwortung!) wird selbst im bekanntermaßen nicht besonders gut zahlenden öffentlichen Dienst nach BAT(IV) mit 13 Monatsgehältern a´ mindestens etwa € 3000 entlohnt, bei einer 40-h-Woche entspräche das einem Stundenlohn in Höhe von € 18,75. Für den Betroffenen heißt obiges Angebot (Verleihfirma 2) im Klartext: "Wenn Du unverschämter Sack für Deine qualifizierte Arbeit qualifizierte Bezahlung sehen willst, dann bring das Geld dafür gefälligst selber mit!"

- zur Verdeutlichung: An der Hinterachse eines Kfz müssen die Bremsbeläge verschleißbedingt ausgetauscht werden. Material: etwa € 50. Arbeitslohn: € 72 für 1(!) Stunde Arbeit, i.A. durchgeführt von einem Auszubildenden im 2. oder 3. Lehrjahr. Klartext: der Projektleiter in obigem Beispiel -2- muß etwa 20,7(!) Stunden arbeiten, um nur den Arbeitslohn dieser Reparaturrechnung bezahlen zu können. Fällt denn wirklich niemandem auf, das hier eventuell irgend etwas nicht stimmen könnte?
Und nun der Klugscheißer-Chor: "Die Autowerkstatt hat ja auch laufend Ausgaben für Angestellte, Werkzeug, Mieten und-so-weiter!" Stimmt. Und der Informatiker hat laufend Kosten für regelmäßige Hard- und Software-Updates, Weiterbildung, Informationsbeschaffung, Miete und-so-weiter am Hals. Wer die Preispolitik von Winzigweich und Co. kennt, weiß, daß da übers Jahr auch locker drei- bis vierstellige Summen (je Arbeitsplatz, wohlgemerkt!) zusammenkommen ...
Aber getreu dem Grundsatz, das geistige Leistung nichts wert ist (sonst könnte man's ja nicht so einfach kopieren), kostet sowas ja nix, genau wie Dienstleistung in Form von Beratungsgesprächen, für die ja wohl nur Ärzte und Rechtsanwälte Rechnungen schreiben dürfen?! Außerdem: über die immer noch sehr gute Gewinnspanne im Neuwagenhandel muß man nicht erst nachdenken, seit die Verkäufer problemlos Riesenrabatte, total überhöhte Inzahlungnahmen und Null-Prozent-Finanzierungen anbieten und trotzdem immer noch gut genug verdienen, um mit zusätzlicher Ausstattung zum Nulltarif Kunden zu locken ...

Fazit(1): Mit Fremder Arbeit ist genau wie mit fremdem Geld immer noch am meisten einzusacken.

Fazit(2): Wer solche "Angebote" macht, hat absolut kein Recht, über den Arbeitsuchenden herzuziehen, der mit aktuell mehr ALG lieber zu Haus bleibt und sich "die Eier schaukelt"!

Womit wir folgerichtig zur nächsten Frage kommen:

Deutsches Arbeitslosengeld ist zu hoch? . . .

Das "STIMMT!" wird sicherlich in Kürze von einem der "oberen Zehntausend" (oder dem hirnlosen balltretenden Stinkefingerzeiger) kommen ...

© 2004 - FW

 

- 28.März 2004: Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt spricht sich dafür aus,
“die Gehälter von Unternehmensvorständen offenzulegen”. Ungeheuerlich!
- Schlechtes Gewissen? - Der Versuch einer Schadensbegrenzung?
Oder einfach nur ein Nestbeschmutzer, dem das egal ist, weil er
a: nicht so unverschämt viel abgreifen kann wie z.B. die Herren in der obigen Tabelle oder
b: schon mehr hat, als er je wird verbraten können?

Ein Schelm, wer ...

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