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Rubrik: Kirchhof-mähn wird's richten!

   (So-oder-so.)

Kirchhof spricht vom zweiten Wirtschaftswunder

ZITAT:

MERKELS FINANZFACHMANN: Paul Kirchhof sieht goldene Zeiten heraufziehen, zumindest für die Polit- und Unternehmer-Elite und ganz besonders für seine zukünftige Ex-Minister-Rente!. Der designierte Finanzminister von Unions-Kanzlerkandidatin Merkel rechnet mit einen großen Aufschwung in den Portemonaies der Vorgenannten. Doch die Kritik an seinem radikalen Steuerkonzept reißt nicht ab: Erlebt er ein blaues Wunder statt des Wirtschaftswunders?

Passau/Dortmund - Kirchhof fordert von einer CDU-geführten Bundesregierung eine neue Aufbruchstimmung. Die Voraussetzungen für "neue Gründerjahre und ein zweites Wirtschaftswunder" seien ungleich besser als 1949, sagte der ehemalige Verfassungsrichter den Dortmunder "Ruhr Nachrichten". ... allerdings sehen die Trümmer irgendwie anders aus, nicht so sehr nach Bombenkratern und zerstörter Infrastruktur, die auch Arbeitskraft fordern, um sie zu füllen, bzw wieder aufzustellen: '49 wurden die Krater mit Trümmern gefüllt. Heutzutage die Taschen von Ackermann und Co. und deren Eimerträgern in der Brerliner Puppenkiste mit der Arbeit der letzten noch in Lohn und Brot sich befindenden Menschen. Da verwechselt der gute Herr Kirchhof wohl irgendwas?

Deutschland sei ein "reiches Land mit leistungsfähigen Menschen. deren Leistung aber ganz offenbar nicht mehr benötigt wird, und wenn, dann auf jeden Fall nicht angemessen entlohnt ... Diese große Chance gilt es, wieder stärker zu nutzen", betonte Kirchhof, der bei einem Regierungswechsel Bundesfinanzminister werden soll. Kirchhof knüpft damit an die Aussagen der Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) an. Die Parteichefin hatte auf dem CDU-Wahlparteitag am Wochenende in Dortmund gesagt, dass Deutschland wie 1949 vor einer entscheidenden Weichenstellung stehe.

( ... )

   ZITAT ENDE.

© 2005 - FW

Toll. Der Herr Kirchhof "fordert eine neue Aufbruchstimmung" und faselt von "großen Chancen, die man wieder besser nutzen" soll, außerdem will er "kreativ sparen". Und outet sich damit als das, was all unsere Politiker und deren Berater, nämlich die "Berater", letztendlich nur sind: ein weiterer Worthülsendreher: Keine brauchbaren Inhalte. Keine soziale Kompetenz. Allgemeinplätze. Leeres Geschwafel. Weder Sinn noch Verstand. Perfekter Realitätsverlust bis hin zur Verleugnung offensichtlicher Probleme, dafür aber ein gesunder Sinn für Selbstbereicherung.
   FAZIT: Ein Neocon reinsten Blutes. Und ein würdiger Nachfolger für Clement, auf jeden Fall, zumindest, was das Zusammenphantasieren von Luftschlössern angeht. Eben.

Und wie das Kirchhof'sche Wirtschaftswunder aussieht, ist schnell und einleuchtend erklärt: er macht seinem Namen traurige Ehre, indem er alles, was unserer "Elite" schaden könnte, beerdigt:

1.: Acht bis Zehn Mio tatsächliche Arbeitslose (nicht nur die aus der zusammengelogenen Statistik, sondern vor allem auch jene, die, aus welchen Gründen auch immer, keine Ansprüche geltend machen können, und jene, die schlicht und ergreifend resigniert haben und sich gar nicht erst mehr melden!), wundern sich, wie man auf den Wirtschaftswunderexpreß aufspringt, während der mit 11,4 Millionen (Bankergehalts-)Sachen und demnächst sogar 18% (Preis-)Beschleunigung durch das Exportweltmeisterland braust ("Blumenpflücken während der Fahrt unmöglich!").

2.: Unsere Unternehmerelite wundert sich, wie man nach dem "von-Pierer-Modell" mit der Bedrohung mit Arbeitsplatzverlust noch mehr Leistung für noch weniger Lohn und somit auch noch weniger Kaufkraft(!) aus den Leuten herauspressen kann, die überhaupt noch einen Job haben. Die Herrschaften "Bossing" und "Mobbing" jedenfalls werden eine neue, nie zuvor erlebte Popularität erfahren.

- warum es so-und-nicht-anders kommen wird: Die selbsternannte "neue deutsche Arbeiterpartei" (O-Ton Rüttgers) hat m.W. auch nach der "Wende" in NRW dieselbe nicht erkennen lassen, zumindest nicht auf dem Arbeitsmarkt, und schon gar nicht in positiver Richtung. Genau das wird nach dem zu erwartenden Wahlsieg der schwarzgelben Bande auch auf Bundesebene (nicht!) passieren.
   Und wie könnte es auch anders sein in einem Land, das tatsächlich von Leuten wie Ackermann und Co. regiert wird?

Wie Dieter Hildebrandt schon so treffend bemerkte:
"Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr läßt."

© 2005 - FW

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Rubrik: Uns geht's gut!

Kurztrip nach Indien für 155.000 Euro

ZITAT:

VW-AFFÄRE: In der Volkswagen-Affäre sind neue Details zu den Luxusreisen von Managern und Arbeitnehmervertretern aufgetaucht. Alleine bei zwei Sausen im indischen Goa sowie in Port Blair sollen die lebenslustigen Wolfsburger über 200.000 Euro ausgegeben haben.

Wolfsburg - Ex-Betriebsratschef Klaus Volkert und Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer reisten laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung im Januar 2003 auf Firmenkosten nach Goa. Für die einwöchige Tour an der indischen Westküste solle Gebauer beim VW-Konzern bis zu 60.000 Euro mit Eigenbelegen abgerechnet haben, berichtete das Blatt. Eine Indien-Reise Volkerts Anfang 2004 war Anlass für Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Braunschweig.

Eine weitere Reise, an der neben Volkert und Gebauer auch Ex-Skoda-Personalchef Helmuth Schuster teilgenommen haben sollen, sei bei VW mit 155.000 Euro abgerechnet worden. Insgesamt eine Woche lang hätten sich die Teilnehmer in Port Blair, der Hauptstadt der Inselgruppe der Andamanen und Nikobaren aufgehalten.

Informationsreise vom Feinsten

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat bisher bestätigt, VW habe für eine der Reisen eine sechsstellige Summe bezahlt. Die Behörde überprüft, ob Geld, das VW für die Reise ausgegeben hat, mit dem Geschäftszweck vereinbar gewesen ist.

Dem "Bild"-Bericht zufolge soll es außerdem im April 2002 eine rund 250.000 Euro teure Indien-Informations-Rundreise gegeben haben, an der neben Volkert und anderen Betriebsräten auch der damalige VW-Arbeitsdirektor Peter Hartz teilgenommen haben soll.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte am Freitag keine Stellung zu dem Bericht nehmen. Die Behörde untersuche derzeit im Zusammenhang mit der VW-Affäre "mehrere Reisen". Die Frage sei, inwieweit diese dienstlichen Charakter gehabt hätten.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schuster und Gebauer wegen des Verdachts auf Betrug und Untreue. Sie sollen Geld mit Hilfe eines Geflechts von mindestens zehn Firmen in acht Ländern auf eigene Konten umgeleitet haben. Auch Schmiergeld soll gezahlt worden sein. Gegen Volkert ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Untreue.

   ZITAT ENDE.

Einhundertundfünfundfünfzigtausend EURONEN. Für eine Woche. Da ist natürlich klar, warum es unseren Unternehmen derart schlecht geht, daß sie ihre Arbeitsplätze nach Urinien und Kotenistan exportieren müssen.

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Rubrik: Politikverdrossenheit

Umfrage des "Readers Digest"

ZITAT:

"Selbstlos und kompetent oder eigensüchtig und ohnmächtig - wie sehen die Deutschen ihre Politiker? Wir haben nachgefragt. Und erschreckende Antworten erhalten."

  • "Schwere Zeiten für die repräsentative Demokratie"
  • "Überparteilichkeit kommt an"
  • "Mehr Vertrauen in die 'Tagesschau' als ins Parlament"
  • "Politik wird als ohnmächtig wahrgenommen"
  • "Bürger ergeben sich in ihr Schicksal"
  • "Abgeordnete gelten als Vertreter ihrer eigenen Interessen"
  • "Bürger verlangen nach glaubwürdigen Politikern"
  • "Wähler wünscht mehr Transparenz und Teilhabe"
  • "Mehr Vertrauen ins Rathaus als in die EU-Kommission"
  • (Fazit:) "Politik muß Fähigkeit zum Handeln zurückgewinnen"
  • "Bundestagswahlen haben trotz allem einen hohen Stellenwert"

 

Wer traut den Parteien?

Nur eine Minderheit der Bürger in den einzelnen Bundesländern hegt Vertrauen in die Parteien:
  • 24%: Berlin
  • 23%: Baden-Württemberg
  • 19%: Hessen
  • 18%: Nordrhein-Westfalen
  • 17%: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Bayern
  • 11%: Sachsen, Thüringen
  •   6%: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachen-Anhalt

 

Warum nicht zur Wahl?

Wer bei der nächsten Bundestagswahl nicht mitwählen will, führt einen der folgenden Gründe an:
  • 68%: allgemeine Enttäuschung über die Politik
  • 31%: keine wählbare Partei / Kandidaten in Sicht
  •   6%: kein Interesse
  •   5%: grundsätzlich kein Vertrauen in die Politik / Politiker
  •   5%: andere Gründe

 

Wie muß ein Politiker sein?

Einige Eigenschaften entscheiden darüber, ob der Bürger einem Politiker vertraut. Jeweils eine Mehrheit der Wähler wünscht:
  • 91%: sachliches Auftreten
  • 79%: Berufserfahrung außerhalb der Politik
  • 71%: hohen Bildungsgrad
  • 69%: sympathische Ausstrahlung
  • 61%: Entscheider-Image

 

Einfluß aufs Rathaus?

Daß der Wähler eine angemessene Kontrolle über Städte und Gemeinden hat, glauben:
  • 70% der Schüler
  • 72% der Personen mit höherem Bildungsabschluß (Abitur, Studium)
  • 70% der Bürger mit mittlerem Bildungsabschluß
  • 50% der Befragten mit Hauptschulabschluß und abgeschlossener Lehre
  • 39% der Befragten mit Hauptschulabschluß, aber ohne Berufsausbildung


   ZITAT ENDE.

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

© 2005 - FW

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Rubrik: Der Kunde zahlt's ja!

Mit Shrimps und Kaviar

ZITAT:

BETRIEBSRÄTE: Jedes Jahr bilden sich Zehntausende Arbeitnehmervertreter auf Kosten ihrer Arbeitgeber fort - und genießen mitunter Luxusseminare und lukrative Bonusmeilenprogramme. Wie bitte? "Auf Kosten ihrer Arbeitgeber?" Wer letztendlich diese Ausflüge bezahlt, dürfte doch wohl auch dem Dümmsten unter uns Schmarotzern klar sein!

Jürgen Natus weiß, was Betriebsräte wünschen. Als ehemaliger Arbeitnehmervertreter im Baustoffimperium Rigips kennt er den harten Alltag seiner Ex-Kollegen. Jedes Jahr geht's auf Kosten der Arbeitgeber zur Schulung, meist in "stinklangweiligen Business-Hotels". "stinklangweilig"! Ooooch! Mennooooo!!

 
W.A.F.-Seminarkatalog: "Kennenlernen der türkischen Mentalität" 

Natus hat sich deshalb etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Seine Firma bietet Betriebsratsfortbildung der Luxusklasse. "Einmalig sind unsere Seminare auf einem Segelschiff in Holland", schwärmt er auf seiner Internet-Seite, "wir segeln durch das holländische Wattenmeer zu den holländischen Inseln."

Begleitet von einem Arbeitsrichter und einem Diplompsychologen bleiben auf der 36 Meter langen "Poseidon" keine Wünsche offen. Fünf Übernachtungen in gediegenen Einzelkabinen und "Vollpension à la Segeln & Schlemmen" sorgten in der ersten Augustwoche für zufriedene Teilnehmer des Kurses "Die sichere Rede - Rhetorik für Betriebs- und Personalräte". Wenn die Abzocker das erst dort lernen, wie sind die dann überhaupt erst Betriebsräte geworden?

Die Bordküche gilt als besonderes Highlight. Das Spektrum des Kochs reicht von Krokant-Parfait über Spaghetti mit Lachs, Shrimps und Kaviar bis hin zum Zanderfilet mit Estragon-Limetten-Sauce. lecker - lecker ...

Manche Betriebsräte lassen sich offenbar gern verwöhnen - und den Unternehmen ist deren Wohlergehen einiges wert. Doch seit die Lustreisen bei Volkswagen aufflogen und die großzügigen Bonusregelungen bei der Commerzbank bekannt wurden, sind die Privilegien der Arbeitnehmervertreter ins Gerede gekommen.

"Das derzeitige System lädt geradezu ein zur Vorteilsgewährung", polterte vergangene Woche CDU-Finanzexperte Friedrich Merz. ... ausgerechnet der ... Er möchte die Kosten der Betriebsräte am liebsten durch die Arbeitnehmer statt durch die Arbeitgeber finanzieren. Aber klar doch, laßt uns weiter die Kohle von "unten" nach "oben" umschaufeln ...

Jedes Jahr reisen in Deutschland zum Beispiel zehntausende Betriebsräte zu Fortbildungsseminaren, deren Kosten der Arbeitgeber laut Betriebsverfassungsgesetz übernehmen muss. Für die Veranstalter ist das ein lukratives, aber auch ein hart umkämpftes Geschäft. Und so setzen einige Anbieter nicht nur auf die Professionalität ihrer Referenten, sondern vor allem auf den Spaß- und Urlaubsfaktor.

 
Reiseziel Oktoberfest in München: Einkaufsgutschein von Karstadt im Wert von 300 Euro 

Viele Betriebsräte, die während ihrer Amtszeit bis zu vier Wochen Schulungsanspruch haben, wissen das zu schätzen. Ohne Skrupel buchen sie sogenannte Oktoberfest-Seminare, Schulungen auf norwegischen Luxusfähren, Weiterbildungen in mondänen Skiorten oder mehrtägige Fortbildungen auf Istanbuler Basaren. Bonusmeilen und Einkaufsgutscheine für besonders treue Teilnehmer gibt es zuweilen noch obendrauf - zum privaten Verbrauch, versteht sich.

Die Arbeitgeber zahlen und schweigen und erhöhen die Preise .... "Wegen eines Luxusseminars riskiert kaum ein Vorstand einen Streit", sagt der Funktionär eines Unternehmerverbandes, schließlich könne ein renitenter Betriebsrat im Extremfall der Firma schwer zu schaffen machen.

Zwar besucht die Mehrheit der Betriebsräte Kurse der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände mit begrenztem Unterhaltungswert. Aus der Reihe fällt da allenfalls das Bildungszentrum des Deutschen Gewerkschaftsbundes in einer edlen Jugendstilvilla am Starnberger See.

Aber rund 30 Prozent des Marktes bedienen private Anbieter. Das Seminargeschäft ist "ein reiner Verdrängungsmarkt", sagt Hans Schneider, Chef des unabhängigen Instituts zur Fortbildung von Betriebsräten (IFB) mit jährlich rund 20.000 Teilnehmern. Vor allem kleinere Firmen würden die Kunden "oft mit luxuriösen Rahmen- und Freizeitprogrammen anlocken".

Das ist durchaus im Sinne der Kunden. Einige der Teilnehmer betreiben "reinen Seminartourismus", gibt Schneider offen zu, "die Kurse werden nicht nach Thema, sondern nach schönen Veranstaltungsorten wie etwa Garmisch-Partenkirchen oder Timmendorfer Strand ausgesucht".

Anbieter wie Jürgen Natus, der kürzlich Betriebsräte aus mittelständischen Unternehmen wie auch der Automobilindustrie durchs Wattenmeer schipperte, können die Kritik nicht verstehen. "Die Kosten für die Unternehmen sind nicht höher als bei normalen Schulungen", sagt Natus ... wer's glaubt ..., der auf seinem Segler sechs Stunden Unterricht pro Tag verspricht.

Konkurrent Br-Spezial aus dem hessischen Oberorke wirbt ebenfalls unverblümt mit den angenehmen Seiten seines Arbeitsrechtseminars "auf der MS 'Flamenco' von Passau über Wien, Budapest, Bratislava und die Wachau und zurück nach Passau". Neben dem Whirlpool locken "jede Menge kulinarischer Köstlichkeiten, Sauna, einmaliger Blick und vor allem viel frische Luft".

In den Augen von Geschäftsführer Peter Stahlheber ist das aber kein Spaß. Es werde "hart gearbeitet" Pruuuuust! Schenkelklopf! Bruhahahahahaha!, nur am Abend gebe es Landgang, zum Beispiel in Form einer Stadtbesichtigung in Budapest. "Auf vielfachen Wunsch von Betriebsräten" sei die Reise im kommenden Jahr wieder geplant. Das müsst Ihr nicht noch extra betonen. Wirklich nicht. Nein.

Wie viele und vor allem welche Firmen verwöhnen ihre Betriebsräte mit einer Auslandsreise? Br-Geschäftsführer Stahlheber schweigt. Wird man hier eventuell wegen eines leicht explosiven Klimas in der Arbeiteretage vorsichtig? Oder hat er einfach nur Angst, daß ihm die Konkurrenz die Kundschaft wegschnappt? - Wohl doch eher letzteres, wenn man's recht bedenkt.

Die bayerische Branchengröße W.A.F. Institut für Betriebsräte-Fortbildung zeigt sich offener. Der mehrtägige Seminarausflug nach Istanbul unter dem Titel "Integration ausländischer Mitarbeiter" führte in den Jahren 2000 und 2001 jeweils elf Betriebsräte aus zehn Firmen auf den großen Basar "zum ersten Kennenlernen der türkischen Mentalität". Mit Urlaub habe das "nichts zu tun", meint W.A.F.-Geschäftsführer Christian Lütgenau.

Die üppigen Rechnungen für die Bosporus-Expeditionen beglichen Firmen wie zum Beispiel der Flughafen München und die Lufthansa-Tochter LSG Sky Chefs. "Selbst unser Betriebsrat kritisierte das wenig sinnvolle Seminar als bessere Städtereise" Huch! Ein Nestbeschmutzer!, bestätigt etwa ein Flughafensprecher.

Bei der LSG, die damals zwei Betriebsräte der Niederlassung Berlin-Tegel nach Istanbul schickte, gibt es dagegen keine Kritik. Das sei eine "übliche Weiterbildungsmaßnahme" gewesen, sagt eine Sprecherin.

Als krassester Sündenfall gilt in der Branche jedoch das Lufthansa-Miles & More-Programm des W.A.F. Seit Jahren kriegen Tausende von Betriebsräten aus Firmen wie etwa dem Sicherheitskonzern Securitas für einen Teil der Kurse bis zu 5000 Bonusmeilen pro Veranstaltung gutgeschrieben, "als besonderes Dankeschön von uns an Sie". "Und kommen's, bitt'schön, recht bald und wieder zu UNS!"

Der Prämienregen ging selbst den zurückhaltenden Arbeitgebern zu weit. Bereits im Frühling vergangenen Jahres intervenierte die Landesvereinigung der Arbeitsgeberverbände Nordrhein-Westfalen beim W.A.F. Zur Sicherung der persönlichen Unabhängigkeit der Betriebsratsmitglieder verbiete das Betriebsverfassungsgesetz "jedermann jegliche Begünstigung wegen der Amtstätigkeit", schrieb der Verbandsgeschäftsführer nach Bayern und forderte unter Androhung juristischer Schritte "künftig derartige Begünstigungen zu unterlassen". Säbelrasseln, um die (natürlich völlig zu Unrecht!) aufgebrachten Hartz-IV-Schmarotzer zu beruhigen? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

W.A.F.-Mann Lütgenau kann die Aufregung nicht verstehen. Natürlich nicht. Alles eine Frage des Blickwinkels, nicht wahr? Die Prämien seien unbedenklich, "schließlich erhalten Betriebsräte auch in Hotels oder bei Autovermietern Bonusmeilen". Der Arbeitgeber könne bestimmen, was der Arbeitnehmer mit seinen dienstlich erworbenen Meilen machen darf. Zudem laufe das Programm kommenden Februar aus. Wie? -"läuft aus"? Und wohin ist auf einmal das "unbedenklich" verschwunden?

Konkurrent Schneider vom IFB will sich dagegen schon vor vier Jahren "als seriöser Seminaranbieter" bewußt gegen ein Meilenprogramm entschieden haben. Frei von Sünde ist allerdings auch er nicht. Denn Stammkunden beschenkt er fürstlich.

Zuletzt durfte die Betriebsrätin einer Lufthansa-Tochter einen Einkaufsgutschein von Karstadt im Wert von 300 Euro mit nach Hause nehmen: Mit dem Kurs "Das Frauen-Netzwerk" unter Leitung von Ex-Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin hatte die Schulungshungrige in zehn Jahren die Rekordmarke von 30 IFB-Seminaren geschafft. Frage: "Was genau lernt man eigentlich beim 'Frauen-Netzwerk'?"!

   ZITAT ENDE.

© 2005 - FW

Und warum auch nicht? Solange der deutsche Prollo für seinen maßlos überteuerten "Doof" oder "Kastrat" aus der Hundehütter Flop- und Reformenschmiede ohne Murren bezahlt, soll es doch wenigstens den Betriebsräten gut gehen. Und immer nur nach Rio in den Puff wird auf die Dauer schließlich auch langweilig, ganz abgesehen von dem unbedeutenden medizinischen Problem, daß die Gonokokken mit der Zeit ziemlich resistent selbst gegen die derzeit noch halbwegs wirksamen Antibiotika werden ...

- Und wenn weitere Preiserhöhungen nicht mehr durchzudrücken sind? Dann setzt man eben mal wieder ein paar zehntausend Schrauber an die Luft, das senkt die "Produktionskosten" (und füllt die Betriebsratsreisespesenkasse aufs neue ...)

FAZIT: Leben in Deutschland: Wohlstand, Frieden und Gesundheit. Zumindest für Betriebsräte und Unternehmer. Sollen die sozialschmarotzenden "Faulpelze" und "Drückeberger" mit ihrer "unpatriotischen Mitnahmementalität" doch sehen, wo sie bleiben ...

... Mir war, als blökte da eben jemand "HARTZ-IV"? Haben Sie das nicht auch gehört??

© 2005 - FW

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Rubrik: "Wer arbeiten will, der findet auch Arbeit!!!"

   Untertitel: "Kannste Karre schieben, kannste Arbeit kriegen! (Na klar!!)"

Da erzählen mir ein paar Dauerjobinhaber, daß ich (49 Jahre alt, Informatiker, 30 Jahre+ Berufserfahrung) selbst als "Strippenzieher" oder LKW-Fahrer (wohlgemerkt, mit allen Führerscheinen!) keinen Job bekomme, weil ich mich "nicht verkaufen kann!"

Ach ja.(?)

Frage 1: Wo genau hört das "sich verkaufen" auf? Und wo genau fängt das "Schleimen" an?
Ich weiß aus eigener bitterer Erfahrung, daß die Grenze zwischen diesen beiden Zuständen sehr leicht überschritten wird, weil ich, zugegebenermaßen, keine Ahnung habe, wo sie liegt.
Punkt.
- Und die in Massen auftretenden vollkommen realitätsentrückten "Bewerbungstrainer" mit ihren individuell konträren Aussagen und "Tips" verschärfen diese Problematik eher, als auch nur ein Fünkchen Klarheit zu bringen.
Punkt.

Frage 2: Wie sehr unter Niveau eines Ingenieurs (Gärtnereihelfer, Gabelstaplerfahrer, etc) muß man sich letztendlich doch nur erfolglos(!) "verkaufen", um sogar mit "Vitamin "B"(!)" einen Job zu ergattern, der einem ohne Hartz-IV eine zumindest geringe Chance gibt, seinen Lebensunterhalt und unverschämterweise auch noch obendrein den seiner Familie zu sichern? Jobs dieser Art sind dazu wohl doch eher nicht geeignet.
Punkt.

Und ich kann diesen Leuten nicht einmal guten Gewissens grollen: ein Baustoffverkäufer, ein Banker, beide seit Dekaden in ihrem Job. Ich behaupte ohne Hintergedanken, daß sie es nicht mal böse meinen, denn: sie wissen (zu ihrem Glück!) mangels eigener einschlägiger Erfahrungen offensichtlich nicht, worüber sie hier sprechen.
Punkt.

FAZIT: Es gibt ganz klar nur zwei Sorten Menschen in Deutschland: Die, die einen Job haben, und die, die keinen Job haben. Und Letztere sind selber schuld an ihrer Arbeitslosigkeit, was daran liegt, daß sie faul, dumm, unkommunikativ oder was-auch-auch-immer sind. Zumindest, wenn man der vorherrschenden Meinung derer glauben darf, die (noch!) einen bezahlten Arbeitsplatz ihr eigen nennen können.

Daraus folgt: Arbeitslose müssen sich nicht aus ihrem sozialen Umfeld ausgrenzen (ein Artikel in der NWZ warnt genau davor ...) - das besorgt das soziale Umfeld, in dem sich ein Mensch allein über seinen Job und, natürlich, sein Einkommen definiert, ganz automatisch von selbst.
Punkt.

Und hier nun meine Fragen:
1.: Wo lernt man, sich "zu verkaufen"? - und:
2.: Gibt es wirklich keinen anderen Weg mehr, als, letztendlich, ein Phantasiegebäude zu errichten, sprich: zu lügen, um einen der angeblich doch ach-so-reichlich vorhandenen Jobs abzukriegen?

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Rubrik: Ein Witz . . . (wirklich??!)

Politik, einfach erklärt


Ein kleiner Junge fragt seinen Vater: "Was ist Politik?" Der Vater:

"Laß es mich so erklären: Ich bin der Kopf der Familie, also nenn mich den Bundeskanzler. Deine Mutter verwaltet das Geld, nennen wir sie die Regierung. Unsere Aufgabe ist es, für Dich zu sorgen, also bist Du das Volk. Das Kindermädchen ist die Arbeiterklasse. Und Dein kleiner Bruder ist unsere Zukunft. Denk ein wenig drüber nach und erzähl mir morgen, ob Du das verstehst."

Der Junge geht zu Bett und denkt darüber nach, was sein Vater ihm erzählt hat. Ein wenig später in dieser Nacht hört er seinen kleinen Bruder weinen und geht in sein Zimmer, um nach ihm zu sehen. Er bemerkt, das dieser weint, weil er die Windeln voll hat. Also geht er zum Schlafzimmer seiner Eltern, findet dort allerdings nur seine Mutter vor, die tief und fest schläft. Da er sie nicht wecken will, geht er zum Zimmer des Kindermädchens. Deren Tür wiederum ist abgeschlossen, also schaut er durch das Schlüsselloch und sieht, daß sein Vater mit dem Kindermädchen "Ringelpietz mit Anfassen" spielt. Er gibt auf und trollt sich in sein Bett.

Am nächsten Morgen sagt er zu seinem Vater:

"Ich glaube, ich weiß jetzt, was Politik ist." Der Vater antwortet:

"Dann erzähl mir mit Deinen Worten, was Du denkst, was Politik ist." Der Kleine erwidert:

"Ganz einfach: Der Bundeskanzler fickt die Arbeiterklasse, während die Regierung tief und fest schläft. Das Volk wird ignoriert, und die Zukunft liegt in der Scheiße!"

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Rubrik: corruptio in extremis

87 Prozent misstrauen den Top-Managern

ZITAT:

RAFFKE-IMAGE: Exorbitante Steigerungen bei Managergehältern, Millionenabfindungen, Korruptionsskandale - Topmanager haben hier zu Lande fast jedes Vertrauen verspielt. Einer Umfrage zufolge stellen ihnen 87 Prozent der Deutschen ein schlechtes Zeugnis aus.

Negativ-Imageträger Josef Ackermann: Manager-Kaste verliert weiter Vertrauen  
Negativ-Imageträger
Josef Ackermann
"Nieten in Nadelstreifen"
verzocken letztes Vertrauen
 

Nürnberg - Schon im vergangenen Jahr hatten die Manager im alljährlichen internationalen Vertrauensindex der Gesellschaft für Konsumforschung nicht allzu gut abgeschnitten. Diesmal fiel der Wert noch einmal deutlich schlechter aus. Lediglich 12 Prozent der Deutschen bringen den Bossen wenigstens "ein wenig" Vertrauen entgegen, nur ein Prozent hegt keinerlei Argwohn. ... und das sind denn wohl die Betriebsräte bei "Volks"-Wagen und der Commerzbank, nicht wahr?

Die Diskussion um die Offenlegung von Managergehältern und Maßnahmen wie die der Deutschen Bank, trotz guter Auftragslage Mitarbeiter zu entlassen, sowie die Korruptionsaffäre bei VW - all dies habe zu der besonders kritischen Haltung der Deutschen gegenüber Politikern und Topmanagern beigetragen, erklärten die GfK-Forscher.

Aber nicht allein in Deutschland schneiden die Manager schlecht ab. Auch in den USA werden die Menschen immer mißtrauischer: Waren es im November 2003 noch 61 Prozent der Amerikaner, die sich kritisch äußerten, so tun dies heute schon 68 Prozent. In Polen und Ungarn stehen die Topmanager noch schlechter da. Hier äußern sich 77 beziehungsweise 75 Prozent der Befragten negativ.

Ärzte mit dem besten Image

In Dänemark, der Türkei, Finnland, Schweden und Spanien dagegen stellt die Mehrheit ihren Wirtschaftsführern noch ein gutes Zeugnis aus.

Der GfK-Vertrauensindex zeigt, daß es jedoch auch Berufsgruppen gibt, die mehrheitlich das Vertrauen der Bürger genießen: Ärzte und Lehrer werden von den Bürgern in allen 18 Ländern Europas und den USA, in denen die Befragung durchführt wurde, mit einem durchschnittlichen Vertrauensindex von 3,2 als am vertrauenswürdigsten eingestuft. Insgesamt sprechen 84 Prozent der Befragten den Medizinern und 82 Prozent den Lehrern ihr Vertrauen aus. Es folgen die Armee (Index: 3,0) und die Polizei (Index: 2,9), die in den meisten Ländern von der Mehrheit der Bürger als vertrauenswürdig angesehen werden.

Vertreter der Kirche schneiden mit einem Index von 2,8 im Allgemeinen gut ab. Hier sind es die Griechen, die mit einem Index von 1,9 außerordentlich kritisch sind. Auch die Mehrzahl der Franzosen, Spanier, Tschechen und Ungarn traut ihren geistlichen Autoritäten nicht sonderlich über den Weg.

Politiker am Ende der Skala

Daß die Führungskräfte international nicht das Schlußlicht in der Rangliste bilden, liegt allein daran, daß eine Berufsgruppe schon beinahe traditionell noch schlechter abschneidet: die Politiker. Ihnen bringen lediglich acht Prozent der Deutschen Vertrauen entgegen. Die Unfähigkeit der Politik, wichtige Probleme gerade auf dem Arbeitsmarkt und bei Fragen der sozialen Sicherung zu lösen, wird als entscheidender Grund genannt. Auch die Presse und ihre Vertreter werden in einem Großteil der Länder eher kritisch gesehen - sie landen vor den Managern auf dem drittletzten Platz. Besonders Briten, Dänen und Italiener zweifeln an ihrer Integrität.

Mit dem GfK-Vertrauensindex erfasst GfK Custom Research Worldwide das Vertrauen der Bürger in die Berufsgruppen der Juristen, Journalisten, Kirchenvertreter, Lehrer, Manager, Mediziner, Militär, Politiker und Polizei. Dazu hat GfK Custom Research Worldwide von März bis Mai 2005 16.040 Personen in 18 Ländern befragt.

   ZITAT ENDE.

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Und da lese ich immer wieder in erboster "Fanpost", daß auf diesen Seiten nur gemeckert wird und ich kein gutes Haar an Ackermann und Co. lasse, ebensowenig wie an der Besetzung der Berliner Puppenkiste.
So-so. Ja-ja. Genau.
... 87 Prozent!

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Rubrik: "Doitsche Schbraahch, lebännche Schbraahch!"

Der Duden für Ökonomen:

Die neue perfekte Bananenrepublik Doitschlannt, A.D. 2005
(nach der neuen Zeitrechnung: "Anno Dr. HARTZ/1")



-"Ackermann" (der "11,4 Mio-€-Jahresgehalts-Mann" [nur echt mit dem "Victory"-Zeichen!]),
-"Analystenbeifall",
-"Arbeitsmarktreform", (... unternehmerfreundlich, weil von einem Unternehmer!)
-"Auslagerung",
-"Audi",
-"Ausgabenreduzierung",
-"Bundesagentur für Arbeit" ("Beamtenstadl", "neuer Stall - alte Gäule ...", ...),
-"Clement" ("Ich-seh'-man-was-das-IHR-nicht-seht! - Nänänä-nänä-näääh!"),
-"DaimlerChrysler",
-"Demant" ("Golf-Fahrer müssen leider draußen bleiben!"),
-"Eigeninitiative, -verantwortung",
-"Ein-€-Jobs",
-"Ertragssicherung /-steigerung",
-"Esser" (der "60-Mio-DM-Abfindungs-Mann"),
-"Flexibilisierung",
-"Freisetzung von Ressourcen",
-"Gerster" (der "Berater-verträge-r"),
-"Gewinneinbußen /-maximierung",
-"Gorski" (Goldzahn-),
-"Hartz" ("Reformer-der-Nation!", "Betriebsrats-Nuttenbeschaffer"),
-"Hundt" (Ober-Unternehmer),
-"Ich-AG",
-"Infineon",
-"Insidergeschäfte",
-"Koch" (hessischer Wahlspenden- und Steuerbetrüger, HARTZ-Manipulator),
-"Konsolidierung",
-"Mannesmann",
-"McKinsey" ("erst besetzen wir Manhattan, dann besetzen wir Berlin! -[für unser Sommerfest!]"),
-"Mehdorn" ("Bummelbahn AG an die Börse!"),
-"Müntefering" ("Mißtrauen? Welches Mißtrauen?!"),
-"natürliche Fluktuation",
-"Opel / GM" ("frische Ideen ..."),
-"Optimismus",
-"Outsourcing",
-"Pellengahr" (Ober-Pfeffersack),
-"Personalabbau",
-"positive Rendite",
-"positives Betriebsergebnis",
-"Restrukturierung",
-"Rogowski" (Ober-ober-unternehmer),
-"Roland Berger" (Vorstands-Gehaltsscheck-Gesundbeter),
-"Schrempp" (Mr. "Un-SMART"),
-"Schröder" ("alle Arbeitslosen sind faule Säcke! ...und Sozialschmarotzer!"),
-"Siemens",
-"Sommer" (Telekom-Aktienbetrüger),
-"Sozialreformen",
-"strategisches Marketing",
-"Synergieeffekte",
-"Telekom(-ika)",
-"Trittin" (Blechbüchsengeneral),
-"Übernahme" ("feindliche -", "freundliche -", egal, führt immer zum "ESSER" (s.o.) ...),
-"Unternehmensberatung",
-"Visionen" (... der Berliner Puppenkiste, besonders des "Clementierers"),
-"Vodafone",
-"Volkswagen" ("Betriebsräte in den Puff!"),
-"von Pierer" ("mehr malochen für weniger Kohle, sonst Kündigung!"),
-"Wansleben" ("EIN-€-Jobber-in-die-Industrie!"),
-"Weise" (Klingelschilddesigner),

..., etc, etc,


... viele, viele und noch mehr Synonyme für ein und denselben Sachverhalt, nämlich: "Massenentlassungen" und die direkt daraus resultierenden exorbitanten Gehaltsschecks und -steigerungen in den Vorstandsetagen.
FAZIT: Da soll doch noch mal jemand behaupten, die deutsche Sprache sei nicht abwechslungsreich ...

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