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Rubrik: "Sesselfurzen is geil!"

   (... und macht'n gemütlich warmes Büro!)

Miserables Controlling bei der Arbeitsagentur

ZITAT:

RÜGE DES BUNDESRECHNUNGSHOFS: Der Bundesrechnungshof hat die Bundesagentur für Arbeit harsch kritisiert. Die Behörde könne in keinster Weise nachvollziehen, ob ihre Weiterbildungsmaßnahmen überhaupt etwas bewirken. Das interne Controlling sei vollkommen unzureichend, heißt es in einer Stellungnahme.
Und warum auch nicht? Die Letzten, an denen die Nürnberger Sesselfurzer interessiert sein könnten, sind nun einmal die faulpelzigen, die soziale Gemeinschaft beraubenden Arbeitsverweigerer. Denn es besteht dortens ganz offensichtlich überhaupt kein Interesse an dem, was das eigentliche Betätigungsfeld dieser Geld verbrennenden Papiertiger sein sollte. Wie sagte doch der "Fallmanager" so treffend: "Wir haben schon genug mit uns selbst zu tun. Die verdammten Arbeitslosen behindern uns nur massiv an einer effizienten Selbstverwaltung!"

Berlin - Da die Bundesagentur "weder auf zentraler noch auf regionaler Ebene über ein gezieltes, maßnahmebezogenes Fachcontrolling" verfüge, könne (oder eher wolle?) sie nicht überprüfen, ob das Geld für die Weiterbildungsmaßnahmen sinnvoll eingesetzt worden sei, zitierte die "Frakfurter Rundschau" aus dem Kommentar des Rechnungshof. Gut ein Fünftel des für dieses Instrument bewilligten Geldes werde gar nicht in Anspruch genommen. ... oder aber auch schlicht und ergreifend nicht herausgerückt, denn einige der beamteten Drehstuhlranger dieser ansonsten im Geldvernichten, z.B. für neue Luxus-Dienstkaleschen aus Bayern, überaus erfolgreichen Behörde scheinen in dem Wahn zu leben, ihr eigenes Portemonaie für die Sozialschmarotzer öffnen zu müssen?!!

"Einheitliche Qualitätskriterien, Bewertungsschemata und Kontrollabläufe" seien jedoch unverzichtbar, um die Verlässlichkeit und Vergleichbarkeit der Prüfergebnisse zu gewährleisten, warnt der Rechnungshof. (Und Jeder, der für sein Einkommen ARBEITEN muß, weiß das auch!) Die Bundesagentur rechtfertigte sich gegenüber dem Blatt mit den enormen Reformanstrengungen der vergangenen Jahre. "Natürlich ist bei uns im Zuge der Umstrukturierung und der Einführung von Hartz IV manches liegen geblieben", sagte Behördensprecher Ulrich Waschki. Was oder doch wohl eher "wen" kann ER wohl mit "manches" gemeint haben? Doch eigentlich nur die sozialschmarotzenden HARTZ-Penner, oder? Es sei eine Mammutaufgabe gewesen, die Zentrale in Nürnberg und auch die regionalen Arbeitsagenturen neu aufzustellen. ... vor allem der neue Name und das neue Logo, mit denen sich die Herren Gerster und Weise ihre ganz persönlichen und höchst sinnlosen Denkmäler gesetzt haben, nicht wahr?

Mittlerweile werde überlegt, wie die Qualität der Weiterbildung überprüft und verbessert werden könne. Bei der Mitteilung handele es sich außerdem um ein vorläufiges Ergebnis des Bundesrechnungshofs, auf das die Bundesagentur noch antworten werde. "Erst dann liegt das endgültige Ergebnis vor", betonte Waschki. ER schlägt wieder zu: "Wischiwaschi-Schwadronier. Fasel-Blubber. Schwafellaber, blaaah-süllz!!".

   ZITAT ENDE.

© 2005 - FW

Und genau so stellt es sich den Betroffenen in den Weiterbildungsmaßnahmen dar: Egal, ob erfolgreich in den Ausbildungszielen oder sogar bei der anschließenden (natürlich i.A. nicht stattfindenden) erfolgreichen(!) Jobvermittlung: das Einzige, was in der Nürnberger Beamtentagesstätte ganz offensichtlich zählt, ist - wie überraschend! - die Statistik. Sich Weiterbildende sind schließlich nicht arbeitslos. Und schon sieht die überflüssigste Behörde aller Zeiten wieder ein wenig besser aus. Toll.

© 2005 - FW

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Rubrik: Vetternwirtschaft ist geil!

Bundesagentur setzt weiter auf McKinsey

ZITAT:

KEHRTWENDE: Das Engagement der Unternehmensberatung McKinsey war dem Bundesrechnungshof schon 2004 und 2005 eine Mahnung wert. Im folgenden Jahr hätten die Haushaltswächter Gelegenheit für eine dritte: Entgegen bisheriger Ankündigungen fließen wieder Aufträge und mehrere Millionen Euro an McKinsey.


Nach Informationen des SPIEGEL und anders als bislang angekündigt lässt sich die Bundesagentur für Arbeit auch im nächsten Jahr von der Consultingfirma McKinsey beraten.

Das klingt fast wie die Wiederholung einer Nachricht aus dem März 2005: Trotz einer Ermahnung des Bundesrechnungshofes im Vorjahr, die Beratungsetats der Bundesanstalt nicht in einem so hohen Maße nur den Unternehmensberatungen McKinsey und Roland Berger zukommen zu lassen, hatte die Bundesagentur im März erneut Aufträge für mehr als 20 Millionen Euro an McKinsey vergeben. Das entsprach 87,5 Prozent aller entsprechenden Gelder, die die Bundesagentur 2004 zu vergeben hatte. Die folgende Kritik führte zu der Versicherung, sich 2006 nicht mehr auf McKinsey stützen zu wollen.

Das sieht man bei der Bundesagentur anscheinend wieder anders. Die Experten des Düsseldorfer Unternehmens sollen neue so genannte Handlungsprogramme entwickeln, mit denen Arbeitslose besser unterstützt und die Beschäftigungsmaßnahmen wirkungsvoller eingesetzt werden können. Dafür will die Nürnberger Behörde im nächsten Jahr über sechs Millionen Euro ausgeben.

Gut die Hälfte davon stammt aus nicht abgerufenen Mitteln dieses Jahres. Der Rest sind zusätzliche Gelder. Der McKinsey-Auftrag hatte in der Vergangenheit auch deshalb massive Kritik provoziert, weil die Firma zuvor schon für die Hartz-Kommission der Bundesregierung tätig war und so angeblich einen Wettbewerbsvorsprung gegenüber der Konkurrenz besaß. Die Bundesagentur hatte bis vor kurzem angegeben, dass der McKinsey-Auftrag Ende dieses Jahres auslaufe.

   ZITAT ENDE.

FAZIT: "Never change a running system!"

Und was hat der ganze millionenteure Blödsinn (nicht zu vergessen: der Trümmerhaufen "arbeitsagentur.de" von den Accenture-"Experten"!!) nun gebracht? Nichts, außer die Herrschaften McKinsey und Bergers-Roland für ihre Allgemeinplätze ("... wenn man den Kunden freundlich behandelt, dann behandelt einen auch der Kunde freundlich!") und sonstigen Platitüden noch ein paar Milliönchen schwerer zu machen.
   Und das Ansehen dieser superliquidesten aller Bundesbehörden fällt trotzdem (oder gerade weil?!) immer weiter in immer neue, bis dato nicht vorhergesehene Tiefen. Und daran wird sich auch nichts ändern, denn die Sesselfurzer in ihren klimatisierten Büros tun nicht, wofür sie fürstlich entlohnt werden: nämlich Jobs vermitteln. Und kommt mir nicht mit dem EIN-EURO-Dummfug, das ist reine Statistikschönung, aber kein Einkommen, von dem man leben kann! (Jaa gut! - vieleicht in Urinien oder Kotenistan ...)

Und warum, Herr Schröder, war gleich noch mal der HARTZ-IV-Penner ein Schmarotzer?

Und welcher Träumer hat noch gleich behauptet, Merkels "Angie" würde den Saustall ausmisten und für Jobs sorgen? Träumt mal schön weiter! Sie bringt's garantiert nicht, selbst wenn sie es könnte (oder auch überhaupt nur wollte!), denn: Ackermann und Co. haben auch weiterhin das Sagen, und im Übrigen wird sich die Berliner Puppenkiste kaum für das doofe HARTZ-IV-Stimmvieh anstrengen, solange die Quoten (sowohl bei den Wahlen als auch bei den lecker entlohnten aufwandsfreien Vorstandspöstchen als auch beim mickerigen 5-stelligen in-den-Bundestag-Gewählt-worden-Salär) stimmen ....

"Nach uns die Sintflut!" Denn: Vier Jahre im Bundestag rumhängen reicht für eine fette Rente, genau wie 80-100 Jahre richtig malochen! - Hurra!

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Rubrik: "Was stört mich mein Geschwätz von gestern?!"

"Heuschrecken" sollen ungeschoren bleiben

ZITAT:

KOALITIONSVERHANDLUNGEN
: Im Wahlkampf hatte Franz Müntefering (SPD) ausländische Beteiligungsgesellschaften noch als "Heuschrecken" beschimpft. Eine Besteuerung von Firmenverkäufen, die Übernahmen erschweren würde, plant die SPD trotzdem nicht - zur Verwunderung der CDU.

Berlin - Es gebe keine Pläne, den von Müntefering als "Heuschrecken" bezeichneten Firmen etwas entgegenzusetzen, berichtet der "Tagesspiegel am Sonntag" unter Berufung auf Abgeordnete von Union und SPD, die an den Verhandlungen in den Koalitions-Arbeitsgruppen Finanzen und Wirtschaft beteiligt waren.

Die SPD habe zum Erstaunen der CDU-Seite von vorneherein auf ein zentrales Instrument verzichtet, um das Wirken der Private-Equity-Gesellschaften zu begrenzen: die Wiedereinführung von Steuern auf die Gewinne beim Verkauf von Unternehmensanteilen. Die rot-grüne Bundesregierung hatte diese Erlöse ab 2001 steuerfrei gestellt, um den Großkonzernen die Auflösung ihrer Überkreuzbeteiligungen zu erleichtern.

Doch zugleich machte erst diese Steuerfreiheit den Kauf und späteren Wiederverkauf mittelständischer deutscher Unternehmen für viele jener Finanzinvestoren interessant, die Müntefering für ihre Rücksichtslosigkeit gegenüber den Arbeitnehmern angriff.


Wegen der unerwünschten Folgen und der Steuerausfälle hatte die Union in ihrem Wahlprogramm denn auch die erneute Besteuerung der Gewinne aus dem Wiederverkauf von Firmen gefordert. Doch die SPD-Seite habe sich jetzt dem Vorschlag widersetzt, weil "dies als Eingeständnis eines Fehlers gesehen würde", wie einer der beteiligten Sozialdemokraten der Zeitung gestand.

   ZITAT ENDE.

"Wir haben Mist gebaut. Klar! Aber das auch noch zugeben? Wir sind "doch nicht blöd"!??"

   Andere Lesart:
"Das ist schließlich das, was wir immer wollten: Uns "lieb Kind" bei der Unternehmer-Elite machen, um unsere gutdotierten Pöstchen nach der anstrengenden Komödienspielzeit in der Berliner Puppenkiste zu sichern und gleichzeitig einen Schuldigen fürs dumme Stimmvieh zu produzieren!"

FAZIT: Wer nach dieser neuerlichen Chuzpe noch immer nicht weiß, wes Geistes Kind die rot-grünen Polit-Chaoten an Ackermanns Marionetten-Strippen sind, der kann einem nur noch leid tun. Wenn es in der Bananenrepublik Doitschlannt je eine Unternehmerpartei par excellence in Regierungsamt und -würden gab, dann in den vergangenen sieben Jahren, den ersten sieben der hoffentlich noch vielen fetten Jahre für unsere Unternehmer-Elite. Zumindest, solange noch ein paar Nicht-HARTZ-IV-Schmarotzer übrig sind, sich regelmäßig einen neuen Luxus-Geländewagen aus Wolfsburg, Stuttgart, Ingolstadt oder auch Zuffenhausen zu kaufen ...

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Rubrik: Global Denken ...

AUS FÜR ALUMINIUMWERKE

ZITAT:

Schröders Krisengipfel gescheitert:
Gerhard Schröder hatte sich persönlich eingeschaltet - vergeblich. Der Krisengipfel, bei dem der scheidende Bundeskanzler gemeinsam mit hochrangigen Politikern die Schließung der Aluminium-Werke in Hamburg und Stade verhindern und sich noch mal ins Rampenlicht bringen wollte, ist gescheitert. "Überra-haschung!!!"

Berlin - Er sehe für die Werke derzeit keine Rettung, sagte Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) nach dem Treffen. Der Vorstandsvorsitzende des norwegischen Aluminiumkonzerns und Hauptanteilseigner von Norsk Hydro, Eivind Reiten, habe "hartnäckig und strikt abgelehnt", die Werke weiter zu betreiben oder zu verkaufen. "Es war eine beinharte Haltung", so Beust. Reiten selbst erklärte lediglich: "Das Fazit ist, wir werden die Schließung von Hamburg und Stade weiter betreiben." Von der Ankündigung sind insgesamt 870 Beschäftigte betroffen.

Zu dem Krisengipfel, auf dem die beiden Standorte gerettet werden sollten, hatte der scheidende Bundeskanzler Gerhard Schröder geladen. Mit am Tisch saßen neben von Beust auch die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, Christian Wulff und Jürgen Rüttgers (alle CDU).

In den vergangenen Monaten hatte es vor allem intensive Verhandlungen über die Rettung des Hamburger Aluminium-Werks (HAW) gegeben, wo allein 450 Arbeitsplätze wegfallen. Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall (CDU) und auch Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) hatten sich für einen Erhalt stark gemacht. Doch die Gesellschafter unter Führung von Norsk Hydro lehnten im Oktober das letzte Übernahmeangebot des Stahlherstellers Georgsmarienhütte als unannehmbar ab. Damit hatte der Konzern den Zorn nicht nur der Politik, sondern auch des Industrieverbandes und der Handelskammer auf sich gezogen. Die Beweggründe seien nicht nachvollziehbar, hieß es. Auch heute reagierten die Teilnehmer des Krisengipfels mit unverhohlenem Unverständnis. "Das Ergebnis ist enttäuschend", sagte CDU-Politiker Wulff. Hamburg und Niedersachsen hätten angeboten, bei einem Verkauf an die Georgsmarienhütte alle Risiken zu übernehmen.

Lieber in Katar produzieren

Die Schließung ist ein Lehrstück in Sachen Renditehunger und globalem Reißbrett-Management. Wie der SPIEGEL berichtete, wird mit dem Hamburger Werk eines der profitabelsten und modernsten Aluminiumwerke Europas stillgelegt, das bis heute nie in die roten Zahlen geraten ist. In seiner über 30-jährigen Geschichte hat es mehr als eine Milliarde Euro Gewinn erwirtschaftet.

Die drei Gesellschafter des Hamburger Werkes - die Norsk Hydro, Alcoa (USA) und Amag (Österreich) - hatten ihren Entschluss mit zu hohen Strompreisen begründet. Sie betragen rund 40 Prozent der gesamten Produktionskosten für Aluminium. Nach dem Auslaufen langfristiger Verträge zum Jahreswechsel würden sie sich ungefähr verdoppeln. Was Norsk Hydro verschweigt: Auch der Preis für Aluminium ist in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen, so daß die hohen Stromkosten durch höhere Verkaufspreise des Aluminiums beinahe wieder ausgeglichen werden. ... aber eben nur BEINAHE!!!

Für den Konzern Norsk Hydro, der seinen Gewinn im letzten Quartal um 69 Prozent nach oben gepeitscht hat, macht das Vorgehen Sinn: Einerseits will das Unternehmen mit der Schließung den Druck auf die Berliner Regierung erhöhen. "Dafür nimmt man mal eben den Verlust von 450 Arbeitsplätzen in Kauf, damit man 5000 andere rentabler machen kann", sagt HAW-Betriebsratschef Karl-Heinz Dieck. Sein Ärger richtet sich gegen Neuss, wo Norsk Hydro eine weitere Aluminiumhütte mit angrenzender Gießerei und Walzwerk betreibt. Die Drohkulisse wäre eingestürzt, hätte die Georgsmarienhütte bewiesen, daß man auch bei hohen Strompreisen profitabel Aluminium herstellen kann. Bleibt nur die Frage, WARUM die Strompreise so hoch sind (Oder die Gaspreise? Oder die Kraftstoffpreise?)

Andererseits wollte Reiten nicht verkaufen, weil das neue Konkurrenz bedeutet hätte. Das Metall ist gefragt wie nie zuvor: In den nächsten zehn Jahren wird der Aluminiummarkt von derzeit 30 Millionen Tonnen jährlich auf etwa 42 Millionen wachsen. Da schien es Norsk Hydro plausibler, die kerngesunde Firma einfach dichtzumachen. Denn schon im Dezember 2004 hatten seine Hoheit Abdullah Bin Hamadi al-Attija, Energieminister von Katar, und Norsk-Hydro-Boss Reiten in Doha eine Vereinbarung über den Bau einer der weltweit größten Aluminiumhütten unterzeichnet. Das notwendige Kraftwerk stellten die Scheichs gleich mit in die Wüste. Der Aluminium-Gigant hat eine Kapazität von 570.000 Tonnen. Fast so viel, wie alle fünf Aluhütten in Deutschland zusammen. Nur eben billiger.

   ZITAT ENDE.

© 2005 - FW

Ich weiß ziemlich genau, was die Norweger sich bei dieser Verhandlungs-Lachnummer gedacht haben: "Wer ist diese lächerliche Marionette, die sieben Jahre lang das Ding an die Wand geknallt hat, daß DER uns erzählen will, wie WIR unsere Gewinne zu machen haben?"

   Und mal ganz ehrlich, wo hätten die Bosse von Norsk Hydro mit dieser Lesart unrecht? Deren Vorgehen funktioniert schließlich schon seit geraumer Zeit für viele deutsche Großabzocker (DaimlerKrisler, "Volks"-Wagen, Siemens, der "Rosa Riese", etc., siehe auch wieder die aktuell 32.000 bedrohten Jobs nur dieser einen Woche bei genau diesen Unternehmen!), warum also sollten nicht auch die Norweger diese einmalige Zeit und Gelegenheit beim Geldsack ergreifen, um sich weiterhin gesund-zu-stoßen?

   Ich frage mich nur, wann diese Herrschaften endlich begreifen, daß man den dummen Malochern erstmal die Kohle zukommen lassen muß, die selbige dann auch für ihren neuen Maybach, Phaeton, Luxuskommunikation mit Platinhandy, die jährlichen (mindestens drei!) Urlaubsflugreisen in die Südsee (mit dem Flieger aus Alminium) usw. wieder auszugeben in der Lage sind? Und sei es nur durch ein profanes Mittel wie einen Arbeitsplatz?
   Der derzeit durch den Oberschwadronier der Nation, Noch-Arbeitsverweigerer-Verwaltungs-Minister Wolfgang-"es-geht-voran,-wenn-auch-nur-bei-der-Deutschen-Bank!"-Clement, als DAS Beschäftigungswunder gepriesene "EIN-EURO"-Job ist sicher nicht geeignet, einen derartigen Konsum irgendwie in Gang zu bringen. Und ein zukünftiger Wirtschaftsminister aus Bayern, der für die weiteren angedrohten Jobstreichungen vor laufenden Kameras "Verständnis hat", ist sicherlich genau das, was unsere Unternehmer davon abhalten wird, der nutzlosen Nürnberger Beamtentagesstätte in der nächsten Woche das nächste Massen-Entlassungspäckchen zuzustellen.

   Bleibt eigentlich nur noch eines zu tun: Wir kaufen uns alle brav einen "A8", damit es NorskHydro (und natürlich auch dem Supergewinn(l)er AUDI!) noch ein wenig besser geht ...
   Genau.

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Rubrik: Du merkst, daß ...

... Du erwachsen bist, weil:

  1. alle Deine Hauspflanzen leben und man kann keine von ihnen rauchen kann.
  2. Sex in einem schmalen Bett nicht mehr in Frage kommt.
  3. Du mehr Essen als Bier im Kühlschrank hast.
  4. Du morgens aufstehst, anstatt zu Bett zu gehen.
  5. Du Dein Lieblingslied in einem Aufzug hörst.
  6. Du auf die Wettervorhersage achtest.
  7. Deine Freunde heiraten und sich scheiden lassen, anstatt "Abenteuer zu haben" und "Schluss zu machen".
  8. Du weniger als 130 Ferientage hast.
  9. Jeans und ein Pulli Dich nicht mehr als "schick angezogen" qualifizieren.
  10. Du die Polizei rufst, weil diese %&@#!!-Kinder ihre Musik nicht leiser machen.
  11. ältere Verwandte anfangen, auch in Deiner Gegenwart dreckige Witze zu erzählen.
  12. Du nicht weißt, wann McDonalds zumacht.
  13. Deine Autoversicherungsprämien runter gehn, die -Raten aber hoch.
  14. Du Deinen Hund mit Hundefutter fütterst, nicht mit Pizzaresten oder McDonalds-Abfall.
  15. Du vom auf-der-Couch-schlafen Rückenschmerzen kriegst.
  16. Du Mittagsschlaf hältst.
  17. Essengehen und Kino bereits die ganze Verabredung sind, nicht erst der Anfang.
  18. Dir der Verzehr von frittierten Sachen um drei Uhr morgens Magenprobleme macht, anstatt sie zu lösen.
  19. Du nicht mehr Schwangerschaftstests und Kondome, sondern Aspirin und Rennie in der Apotheke kaufst.
  20. Eine Flasche Wein für 4 EURO kein "ziemlich gutes Zeug" mehr ist.
  21. Du Frühstückszeug ("Cerealien" und so'n Zeugs) zum Frühstück ißt.
  22. -"Ich kann nicht mehr so trinken wie damals." -"Ich trinke nie wieder so viel!" ersetzt.
  23. 95 % der Zeit, die Du vor dem Computer verbringst, anstrengende Arbeitszeit ist.
  24. Du nicht mehr zu Hause trinkst, um Geld zu sparen, bevor Du ausgehst.
  25. Du einer schwangeren Bekannten gratulierst, anstatt zu fragen: "Oh S*$#!!, wie ist das denn passiert?"
Bonus:
  1. Du diese e-post liest und verzweifelt nach einem Zeichen suchst, daß Du NICHT so bist und keins finden kannst, und Du diese e-post an ein paar alte Freunde schickst, damit die sich genauso besch... fühlen wie Du jetzt.
Bonus-Boni, Bananenrepublik Doitschlannt, ANNO "HARTZ/1":
  1. Du Dich wehmütig an die Zeit erinnerst, da Du Dich noch täglich mehr oder weniger früh aus dem Bett quälen durftest, um Dich zum mehr oder weniger gut bezahlten (jedenfalls besser als "EIN-EURO") Job zu schleppen.
  2. Du Dir den "ziemlich guten 4-EURO-Stoff" aus Nummer 20 wegen Nummer 27 erst gar nicht mehr leisten kannst.
  3. - Und überhaupt: Freunde? Die hast Du spätestens verloren, seit Du als HARTZ-IV-Schmarotzer bei der "Nürnberger Beamtentagesstätte" arbeitest.

... die Punkte 1 .. 26 fand ich heute in meiner E-Mail.
Und wer diese Seiten kennt, der weiß, woher die Punkte 27 .. 29 kommen.

© 2005 - FW

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Rubrik: BANANENREPUBLIK DOITSCHLAND ...

Alle sollen sparen - aber deutsche Top-Manager sind sogar von den Rentenbeiträgen befreit.

ZITAT:

Bizarres Privileg


Von Alexander Neubacher

Als Leonhard Fischer, 42, als neuer Chef der Schweizer Winterthur-Versicherung zum ersten Mal auf seinen Gehaltszettel sah, entdeckte er dort einen Abzug, den er sich nicht erklären konnte: 8,4 Prozent seiner Bezüge waren an die staatliche schweizerische Rentenversicherung abgeführt worden. Einfach so. Bei Fischers Salär ein durchaus erklecklicher Betrag.

Der junge Banker war erst seit kurzem in der Schweiz. Bis zu seinem Jobwechsel hatte der gebürtige Emsländer jahrelang als Investmentexperte im Vorstand der Dresdner Bank gesessen. Die monatliche Zahlung von Beiträgen an die Rentenkasse kannte Fischer deshalb gar nicht mehr.

Wie alle seine ehemaligen Vorstandskollegen hatte der Banker von einer Spezialregel profitiert, die Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft in Deutschland von jeder Beitragspflicht freistellt. Das bizarre Privileg findet sich in Paragraf 1 des Sechsten Sozialgesetzbuches. Und es zählt mit Sicherheit zu den größten Absonderlichkeiten des deutschen Sozialsystems, um dessen Zukunft die Unterhändler in den Koalitionsgesprächen derzeit ringen. Während Union und SPD-Politiker wie Sozialministerin Ulla Schmidt darüber nachdenken, die Riester-Rente zur Pflicht zu erklären oder die Rente erst ab 67 auszuzahlen, ist es ausgerechnet den Arbeitnehmern mit den höchsten Einkommen gestattet, sich aus der Solidargemeinschaft weitgehend zu verabschieden.

Die Begründung für die Ausnahmeregel ist so eigenartig wie das mehr als 35 Jahre alte Privileg selbst. Weil Vorstände von Großkonzernen aller Erfahrung nach nicht von Altersarmut bedroht seien und damit auch keine Gefahr bestehe, daß sie später der staatlichen Fürsorge anheim fallen, bedürfe es keiner Versicherungspflicht, entschied das Bundessozialgericht.

Der von abhängig Beschäftigten und deren Arbeitgebern normalerweise abverlangte Zwangsbeitrag von bis zu 1000 Euro im Monat könne ihnen mithin erspart bleiben. ... und DIE Kohle können sie dann auch, im Gegensatz zur staatlichen Rentenkasse, mit RICHTIGEN Zinsen anlegen und RICHTIG fettfüttern. Womit mal wieder bewiesen ist: "Wer hat, dem wird gegeben!"

Jahrzehntelang wurde die Vorzugsbehandlung stillschweigend genutzt. Dabei hätte die Ausnahme bisweilen auffallen können, etwa im vergangenen Jahr: Damals geriet die Commerzbank unter ihrem Chef Klaus-Peter Müller in die Schlagzeilen, weil sie den Mitarbeitern die Betriebsrenten kündigte, die Pension des Spitzen-Managements aber schonte. Damals wurde noch lamentiert, die Top-Kräfte seien schließlich durch den Staat nicht abgesichert.

Nun gibt es auch außerhalb der Aktiengesellschaften viele gutverdienende Angestellte, die ebenfalls gern in Eigenregie für ihr Alter vorsorgen würden. Selbst bei konservativer Geldanlage dürfte eine monatliche Sparrate von 1000 Euro eine höhere Rendite abwerfen als die marode staatliche Rentenversicherung. ... wie schon weiter oben angemerkt ...

Ein Grund dafür ist das Solidarprinzip, das hohe Rentenbeiträge zumindest teilweise auf kleinere Renten umverteilt. Der andere Grund ist die demografische Entwicklung. Weil seit Jahrzehnten die Geburtenrate sinkt, müssen in der Rentenversicherung immer weniger Arbeitnehmer für immer mehr Rentner aufkommen.

Erst kürzlich hatte der Bonner Wissenschaftler Meinhard Miegel im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge ausgerechnet, welch schlechtes Geschäft die Rente eigentlich ist. Ein 1940 geborener Mann kann demnach mit einer Verzinsung von 1,4 Prozent rechnen. ... selbst die beschissenste Dorf-Sparkasse bietet mehr ...

Die Männer des Jahrgangs 1990 würden bei plus/minus null landen. Für alle Jüngeren sieht es nach Miegels Berechnung ganz finster aus. Sie werden auf jeden Fall weniger ausbezahlt bekommen, als sie eingezahlt haben. Miegel spricht von einer "Negativrendite". ... zumindest für die Nicht-Berufs-Politiker und Nicht-AG-Großabzocker.

Doch wer es nicht bis in den Vorstand einer Aktiengesellschaft schafft, hat kaum eine Chance, der Versicherungspflicht zu entrinnen. Leitende Angestellte einer GmbH oder des Öffentlichen Dienstes müssen zähneknirschend Zwangsbeiträge abführen.

Ein letztes Schlupfloch hat die rotgrüne Bundesregierung vor zwei Jahren geschlossen. Findige Vermögensberater hatten bis dahin auf die Möglichkeit hingewiesen, sich dem Zugriff der Rentenanstalt durch Gründung einer Schein-AG zu entziehen. Das Privileg der Vorstände von Aktiengesellschaften hat die Politik bei der Gelegenheit indes nicht angetastet - ein echter Standortvorteil. Weltläufige Top-Manager wissen nur zu gut, daß sie anderswo nicht so gut davonkämen.

Trotz üppiger Beiträge kann der Winterthur-Manager Fischer in seiner neuen Heimat Schweiz später nur mit bescheidener Unterstützung rechnen. Die staatliche Höchstrente liegt dort bei monatlich 1390 Euro. Und nun alle: "Oooooch! Mennnooooooooh!"

   ZITAT ENDE.

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Solidargemeinschaft Doitschland.
Alle sind gleich.
Und die arbeitsplatzvernichtenden Spitzenabzocker noch etwas gleicher.

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Rubrik: Hauptsache, befriedigt!

Huren belasten Hartz

ZITAT:

VW-AFFÄRE: In der Affäre um Betriebsratslustreisen gerät der vormalige VW-Personalchef Peter Hartz weiter unter Druck. Zwei Prostituierte haben Vorwürfe gegen den Ex-Manager bestätigt.


Hamburg - Die Huren aus Hannover haben nach SPIEGEL-Informationen in der vergangenen Woche gegenüber der Staatsanwaltschaft Braunschweig Angaben des Ex-VW-Managers Klaus-Joachim Gebauer bestätigt. Der 61-Jährige hatte ausgesagt, er habe eine der Frauen für Treffen mit dem früheren VW-Personalvorstand Peter Hartz in einer Braunschweiger Wohnung engagiert, die er auf VW-Kosten als Liebesnest umgebaut habe.

Die andere Prostituierte habe an einem Urlaub mit dem Ex-Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert nach Fehmarn teilgenommen. Der Anwalt einer der Frauen bestätigt: "Meine Mandantin hat Hartz belastet." Die Aussagen waren zustande gekommen, nachdem die Steuerfahndung auf Strafverfahren gegen die Frauen verzichtet hatte. Hartz und Volkert äußerten sich nicht zu den Vorwürfen.

Dubiose Sex-Party

In einem anderen Punkt ist Gebauers Aussage möglicherweise unzutreffend. Er hatte von einer Sex-Party in Hannover im Rahmen eines Betriebsrätetreffens berichtet, an der unter anderem Volkert und die Betriebsräte und heutigen SPD-Politiker Hans-Jürgen Uhl und Günter Lenz teilgenommen hätten, was beide bestreiten. Die Feier mit mehreren Prostituierten habe 30.000 Mark gekostet und sei von VW bezahlt worden.

Anhand seiner Kontenbelege rekonstruierte Gebauer, daß die Feier am 18. Oktober 2000 stattgefunden habe. Das Datum kann aber offensichtlich nicht stimmen, weil es zu diesem Zeitpunkt kein solches Betriebsrätetreffen in Hannover gab. Die Ermittler prüfen nun andere Daten. Infrage käme ein Treffen im November 1999 - dann allerdings wären die Untreuevorwürfe bereits verjährt.

Mögliche Schadenersatzforderung gegen Hartz

Der Volkswagen-Konzern prüft laut einem Bericht das Magazins "Focus" Schadenersatz-Ansprüche gegen Hartz. Demnach sollen ihm Forderungen in sechsstelliger Höhe drohen. VW-Chef Bernd Pischetsrieder hat entschieden, gegen sämtliche Beschuldigten der Affäre Schadenersatzansprüche zu prüfen und veruntreute Gelder auch vor Gericht einzuklagen. Damit wolle Pischetsrieder seinen Aufklärungswillen demonstrieren und möglichen Klagen von Aktionären vorbeugen.

Mitarbeiter der VW-Revision listeten derzeit Fälle auf, in denen der zurückgetretene Topmanager möglicherweise Firmengelder veruntreut habe. Dabei gehe es um Reisen und Bordellbesuche sowie um eine Wohnung in Braunschweig, die auf VW-Kosten renoviert worden sei und als Liebesnest gedient haben soll. Ein VW-Sprecher war zunächst nicht zu erreichen.

   ZITAT ENDE.

Soll er doch seinen Spaß gehabt haben. Aber: ER gilt als der "Reformator der Nation"! Das wirft natürlich ein bezeichnendes Licht auf seine wahren Intentionen beim Ausbrüten der unternehmerfreundlichsten Arbeitsmarktreformen aller Zeiten.
   Fehlt nur noch, daß auch sein alter Kumpel, der Natur-Haar-farbene Testosteronbomber aus Hannover, mit seiner ja nicht wirklich abwegigen persönlichen Verkungelung in diese neckigen Spielchen auffliegt ...

© 2005 - FW

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Rubrik: Lach-(???) und Sachgeschichten mit der Maus

Eine schöne Geschichte über den Herrn Müller

(... den mit dem Knick mit der Ecke mit "was drin!")

Das hier, das ist der Theo-"mir-geht's-ja-sowas-von-schlecht!"-Müller.

   Der Herr Müller kommt aus Aretsried, das liegt in Bayern, dem freistaatlichen Stamm-Gebiet eines gewissen diebischen kleinen Bergvolkes am Nordrand der Alpen mit dem dümmlich stoibernden Ministerpräsidenten, also ganz im Süden.

   Der Herr Müller ist ein deutscher "Elite"-Unternehmer mit Steuerfluchtwohnsitz in der Schweiz, wie auch "unser Schumi" und etliche andere "aus Film und Fernsehen bekannte" erfolgreiche Großabzocker.

   Und das, was in den Fabriken von Herrn Müller hergestellt wird, habt ihr sicher alle schon mal gesehen, wenn ihr im Supermarkt wart. Der Herr Müller stellt nämlich lauter Sachen her, die aus Milch gemacht werden. Naja, eigentlich stellen die Kühe die Milch her, aber der Herr Müller verpackt sie schön und sorgt dafür, daß sie in den Supermarkt kommen, wo ihr sie dann kaufen könnt. Die Sachen, die der Herr Müller herstellt, sind so gut, daß sogar der Herr Bohlen dafür Werbung gemacht hat. Und weil der Herr Müller ein Unternehmer ist, hat er sich gedacht, er unternimmt mal was und baut eine neue Fabrik. Und zwar baut er sie in Sachsen. Das ist ganz im Osten, den man manchmal auch die "SBZ" nennt. Eigentlich braucht niemand eine neue Milchfabrik, weder in Sachsen noch sonstwo, weil es schon viel zu viele davon gibt, und diese viel zu viele Milchprodukte produzieren, aber der Herr Müller hat sie trotzdem gebaut. Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben, unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt. Ein paar Tage später haben ihm dann das Land Sachsen und die Herren von der Europäischen Union in Brüssel einen Scheck über 70 Millionen Euro geschickt.

70 Millionen, das ist eine Sieben mit sieben Nullen: 70.000.000, also ganz viel Geld. Auf jeden Fall viel mehr, als in euer Sparschwein passt. Der Herr Müller hat also seine neue Fabrik gebaut und 158 arbeitsunwillige Sozialschmarotzer von der Nürnberger Beamtentagesstätte eingestellt. Hurra, Herr Müller! Nachdem die neue Fabrik von Herrn Müller nun ganz viele Milchprodukte hergestellt hat, hat er gemerkt, daß er sie gar nicht verkaufen kann, denn es gibt ja viel zu viele Fabriken und Milchprodukte. Naja, eigentlich hat er das schon vorher gewußt, auch die Herren vom Land Sachsen und der Europäischen Union haben das gewußt, denn das war schon früher wirklich kein Geheimnis. Das Geld haben sie ihm trotzdem gegeben. Ist ja nicht ihr Geld, sondern eures. Klingt komisch, ist aber so.

Also was hat er gemacht, der Herr Müller? In Niedersachsen, das ist ziemlich weit im Norden, wo es auch viel zu wenige Arbeitsplätze und viel zu viele HARTZ-IV-Penner gibt, hat der Herr Müller auch eine Fabrik. Die steht da schon seit 85 Jahren und irgendwann hatte der Herr Müller sie gekauft. Weil er jetzt die schöne neue Fabrik in Sachsen hatte, hat der Herr Müller die alte Fabrik in Niedersachsen nicht mehr gebraucht. Und so hat er sie geschlossen und 175 Menschen haben ihre Arbeit verloren. Wenn ihr in der Schule gut aufgepasst habt, dann habt ihr sicher schon gemerkt, daß der Herr Müller 17 neue Arbeitsplätze weniger geschaffen hat, als er alte Arbeitsplätze abgebaut hat. Und dafür hat er 70 Millionen Euro bekommen. Wenn ihr jetzt die 70 Millionen durch 17 teilt, dafür könnt ihr ruhig einen Taschenrechner nehmen, dann wißt ihr, daß der Herr Müller für jeden vernichteten Arbeitsplatz über 4 Millionen Euro bekommen hat. Da lacht er, der Herr Müller. Natürlich nur, wenn niemand hinsieht. Ansonsten guckt er ganz traurig und erzählt jedem, wie schlecht es ihm geht.

ein paar Fakten zu dieser unglaublichen Chuzpe ...

Aber der Herr Müller sitzt nicht nur rum. Er sorgt auch dafür, daß es ihm selber immer besser geht. Er ist nämlich sparsam, der Herr Müller: Sicher kennt ihr die Becher, in denen früher die Milch von Herrn Müller verkauft wurde. Die schmeckte gut und es passten 500 ml rein, das ist ein halber Liter. Seit einiger Zeit verkauft der Herr Müller seine Milch aber in lustigen Flaschen, nicht mehr in Bechern. Die sind praktisch, weil man sie wieder verschließen kann und sehen hübsch aus. Allerdings sind nur noch 400 ml drin. Sie kosten aber dasselbe. Da spart er was, der Herr Müller. Und sparen ist eine Tugend, das wissen wir schließlich alle.

Und wenn ihr jetzt fragt, warum solche dummdreisten Schmarotzer wie der Herr Müller und seine schwachsinnigen Hiwis in Brüssel und Dresden nicht einfach mit einem Milch-Kuh-Strick um seinen Hals an den nächsten Baum gehängt werden, dann muß ich euch sagen, daß man so etwas in unserer schönen Bananenrepublik einfach nicht tut.

   Aber: Wenn ihr aber das nächste mal im Supermarkt seid, dann laßt doch einfach die Sachen vom Herrn Müller im Regal stehen und kauft die Sachen, die daneben stehen. Die schmecken genauso gut, sind meistens billiger und werden vielleicht sogar von einem Unternehmer hergestellt, für den der Begriff "soziale Verantwortung" noch eine höhere Bedeutung hat als der Begriff "unverschämte Selbstbedienung" nach dem "Modell Ackermann".

Das Original war in meiner Mailbox, Absender leider unbekannt, die hier wie üblich addierten Gehässigkeiten und Links:
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Rubrik: Da isser noch mal!

   ... der Oberschwafelkopp der Nation ...

Grünen-Politikerin attackiert Clement-Broschüre

ZITAT:

KRITIK: Scharfe Kritik für die Broschüre von Wirtschaftsminister Clement zum Missbrauch beim Arbeitslosengeld II: Grünen-Politikerin Thea Dückert nannte das Papier eine "Steilvorlage für eine billige Hetze gegen Leistungsbezieher". In der Broschüre ist von "Parasiten" und "Abzocke" im Sozialstaat die Rede.


Berlin/Hamburg - Der unter Arbeitsminister Wolfgang Clement erarbeitete Report sei ein "ungeheurer Missgriff" und solle "durch eine differenzierte und sachliche Analyse ersetzt werden", schrieb die Arbeitsmarktexpertin der Grünen, Thea Dückert, in einem Brief an den designierten Arbeitsminister Franz Müntefering, der der "Financial Times Deutschland" vorliegt.

Der Report wurde Anfang August in das Internetangebot des Bundeswirtschaftsministeriums eingestellt. Unter dem Titel "Vorrang für die Anständigen. Gegen Missbrauch, "Abzocke" und "Selbstbedienung im Sozialstaat", liste er zahlreiche Beispiele für Missbrauch auf und schildert Gegenmaßnahmen.

Dückert kritisierte vor allem, daß in dem Bericht im Zusammenhang mit Sozialbetrügern auch von "Parasiten" die Rede sei. Im Text heiße es, daß Organismen, die auf Kosten anderer Lebewesen lebten, von Biologen übereinstimmend als "Parasiten" bezeichnet würden. "Natürlich ist es völlig unstatthaft, Begriffe aus dem Tierreich auf Menschen zu übertragen", heiße es weiter. Dann werde "nahtlos über Sozialbetrug" berichtet.

Der Report trage nicht zu einer rationalen Betrachtung des Themas bei, schrieb Dückert. Das 33-seitige Dokument stelle alle Leistungsbezieher unter Missbrauchsverdacht. Er biete aber keine einzige verwertbare, generelle Aussage zum Umfang der zu Unrecht bezogenen Leistungen, zur Aufdeckungsquote oder zum entstandenen Schaden. "Stattdessen ist er eine Steilvorlage für eine billige Hetze gegen Leistungsbeziehende in der Boulevardpresse", schrieb Dückert.

   ZITAT ENDE.

... und hier geht's zum "Vorrang für die Anständigen!" ...

Er ist ja sowas von ober-cool. Er ist weg vom Fenster. Er hat auf ganzer Linie versagt. (Abgesehen von den Rekordgewinnen eines gewissen Schweizer Bankdirektors.) Aber das hindert ihn offensichtlich keinesfalls daran, weiterhin in Selbstbeweihräucherung, Allgemeinplätzen und wenig beweisbaren Schuldzuweisungen gegen die "mitnehmenden Sozialschmarotzer" zu schwelgen. Er ist und bleibt ein arroganter Dummschwätzer. Wann stopft diesem Ignoranten endlich mal jemand sein dummdreistes Maul?

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Rubrik: Nicht nur im Stammhaus ...

Staatsanwalt ermittelt gegen Audi-Betriebsrat

ZITAT:

VW-AFFÄRE: Die Affäre um Begünstigung des Betriebsrates und Korruption bei Europas größtem Autobauer Volkswagen weitet sich aus. Jetzt gerät auch der Betriebsratschef bei der Tochtermarke Audi ins Visier der Ermittler.


Hannover - Gegen den Betriebsratschef von Audi, Xaver Meier, werde wegen des Verdachts der Beihilfe zur Untreue ermittelt, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, Klaus Ziehe. Auch gegen den früheren VW-Betriebsrat und heutigen Geschäftsführer des Fußballvereins VfL Wolfsburg, Bernd Sudholt, und einen dritten Beschuldigten laufen demnach Ermittlungen aus dem selben Grund. Den Namen des dritten Beteiligten wollte Ziehe nicht nennen, weil es sich um keine Person des Zeitgeschehens handele. Damit wird jetzt in der VW-Affäre gegen neun Personen ermittelt.

"Es besteht der Verdacht, daß die Beschuldigten an einer Veranstaltung teilgenommen haben, die möglicherweise kein dienstliches Gepräge hatte", sagte Ziehe. Das Ganze habe sich im Frühjahr 2001 abgespielt. Einen Bericht von "Focus Online", wonach die drei Beschuldigten an einer Feier mit Prostituierten teilgenommen haben sollen, wollte Ziehe nicht bestätigen. Dem Bericht zufolge soll die Party 30.000 Mark gekostet haben und über Volkswagen Chart zeigen abgerechnet worden sein.

Zum betreffenden Zeitpunkt war Sudholt Stellvertreter des im Zuge der VW-Affäre zurückgetretenen VW-Betriebsratschefs Klaus Volkert. Gegen Volkert ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Beihilfe oder Anstiftung zur Untreue.

Im Zusammenhang mit einer möglichen Begünstigung des Betriebsrates laufen seit kurzem auch Ermittlungen wegen Beihilfe zur Untreue gegen zwei SPD-Parlamentarier: gegen den Bundestagsabgeordneten und VW-Betriebsrat, Hans-Jürgen Uhl, und den niedersächsischen Landtagsabgeordneten und Betriebsratschef des VW-Werkes Hannover, Günter Lenz.

( ... )

   ZITAT ENDE.

FAZIT: Korrupte Unternehmensvorstände, soweit das Auge reicht. Wasser predigen, Wein saufen. Deutsches Unternehmertum vom Feinsten.

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Rubrik: Langsam, aber unaufhaltsam: Auf dem Weg zur Spitze.

Deutschland fällt zurück

ZITAT:

ANTI-KORRUPTIONSRANKING: Die Bundesrepublik hat in der Rangliste der am wenigsten für Korruption anfälligen Länder verloren. Als besonders resistent gegen Bestechungen erweisen sich dagegen skandinavische Staaten.


Berlin - Die weltweit besten Noten im Index der Organisation Transparency International (TI) erhielt Island, gefolgt Finnland und Dänemark. Auch Neuseeland findet sich in der Spitzengruppe. Die für die Studie befragten Geschäftsleute und Analysten verwiesen dagegen Turkmenistan, Bangladesh und den Tschad an das Ende der Rangliste von 159 Staaten.

Deutschland rutschte in dem TI-Bericht vom 15. auf den 16. Platz. Das Ausmaß der Korruption in der Bundesrepublik lässt sich nach Einschätzung der von Einzelmitgliedern, Kommunen und Unternehmen getragenen Organisation allerdings kaum beziffern. Nach Expertenschätzungen werden nur fünf Prozent der Fälle bekannt. Oftmals würden die Unternehmen aus Angst vor einem Reputationsverlust Bestechungsfälle nur intern klären und die Öffentlichkeit meiden.

"Wir haben eine ordentliche gesetzliche Situation", stellte der stellvertretende TI-Chef Peter von Blomberg fest, wies aber auf bestehende Lücken hin. Es müsse ein bundesweites Zentralregister für korruptionsverdächtige Firmen erstellt werden. Bei einem Eintrag würden diese Unternehmen von öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen. Außerdem rät TI zur Einführung einer Kronzeugenregelung bei Bestechungsverfahren. Dadurch erhofft sich die Organisation mehr Aufklärungserfolge.

7000 Korruptionsstrafverfahren

Die Kriminalstatistik weist für das Jahr 2003 laut TI 7000 Korruptionsstrafverfahren aus. 60 Prozent der Delikte betreffen private Unternehmen. Besonders anfällig sind nach Angaben der Fachleute die Einkaufs- und Vertriebsabteilungen der Betriebe.

TI-Vize von Blomberg fordert weitere Anstrengungen im Kampf gegen Bestechung und Vorteilsname. "Das Thema wird in der Wirtschaft noch immer unterschätzt", sagte der Experte. Transparency sei von den jüngst bekannt gewordenen Korruptionsfällen in großen Unternehmen wie BMW, DaimlerChrysler, Infineon oder Siemens nicht überrascht worden. Als skandalös bezeichnete Blomberg die Vorgänge bei Volkswagen. Es sei neu, daß sich das Personalwesen als Korruptionsquelle erweise.

   ZITAT ENDE.

Noch Fragen?
Keine? - Dachte ich's mir doch ...

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Rubrik: Kohle, wem Kohle gebührt!

Rekordspenden für CDU

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MILLIARDÄRE: Geldsegen für die Union: In den letzten Wochen vor der Wahl hat die CDU eine Rekordsumme an Spendengeldern akquiriert. Am freigiebigsten waren Banken, Unternehmer und Milliardäre.


Hamburg - Zwischen dem 1. und dem 16. September verbuchten die Christdemokraten nach Informationen des SPIEGEL sieben Großspenden in Höhe von insgesamt 972.006,44 Euro. Am freigiebigsten zeigte sich das Kölner Bankhaus Sal. Oppenheim (250.000 Euro), gefolgt von dem Hamburger Chemieunternehmer Hermann Schnabel (200.000 Euro) und den Milliardären Johanna und Stefan Quandt (hochgeschlafen von der Sekretärin zur 46%(+) - Anteilseignerin bei BMW) sowie Susanne Klatten (geborene Quandt), die jeweils 120.000 Euro in Merkels Wahlkampfkasse steckten.

Die Bielefelder Panorama Verlags- und Werbegesellschaft spendierte derweil ganzseitige Farbinserate im Wert von 98.206,44 Euro, während die in Großbritannien registrierte Firma Aida Media Limited eine E-Mail-Kampagne(!!?) im Wert von 63.800 Euro(!!?) beisteuerte. Sozialdemokraten und Grüne meldeten der Bundestagsverwaltung im gleichen Zeitraum dagegen keine Einzelspenden über 50.000 Euro.

   ZITAT ENDE.

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DAS mag verstehen, wer will. Selten haben deutsche Unternehmen der oben genannten Sparten höhere Gewinnsteigerungen eingefahren denn unter der rot-grünen Chaotentruppe von Politclowns in der Berliner Puppenkiste, was ja auch mit stolzgeschwellter Brust von Wolfgang-"Ich-sehe-was-das-Ihr-nicht-seht!"-Clement lautstark zum Besten gegeben wurde. Und dann finanzieren diese undankbaren Schmarotzer mit ihrem ererbten und sonstwie zusammengeräuberten Reichtum der schwarzen Lobbyisten-Bande den auf die Mißtrauensvotumsfarce folgenden "Blöde-Kälber"-Auftrieb zum 18.September.

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Rubrik: "Betriebsräte in den Puff!"

Neue Vorwürfe gegen Gebauer

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VW-KORRUPTION: Die Liste der Vorwürfe gegen den frühren VW-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer wird länger: In einer neuen Stellungnahme an das Arbeitsgericht Braunschweig wirft VW ihm unter anderem vor, private Urlaubsreisen abgerechnet zu haben.


Hamburg - Der für die Betreuung der Betriebsräte zuständige 61-Jährige soll unter anderem zwei private Reisen in die Türkei und nach Kiew dienstlich abgerechnet haben. Entsprechende Belege des Reiseveranstalters Alltours seien von der Revisionsabteilung gefunden wurden, schreibt der Rechtsanwalt des Autokonzerns in dem Papier, das nach SPIEGEL-Informationen Anfang der Woche bei dem Gericht einging. Gebauer war im Juni fristlos gefeuert worden.

Sein Rechtsanwalt Wolfgang Kubicki räumte zwar ein, daß sein Mandant die privaten Rechnungen eingereicht habe. Dies sei aber nur geschehen, um andere Ausgaben zu überdecken, die er für den Betriebsrat getätigt habe. "Für Prostitutierte gab es keine Quittungen", sagte Kubicki. Tatsächlich habe Gebauer die Reise privat gezahlt. Na klaaaaar!!!

Die Verschleierung der Kosten mit privaten oder fingierten Rechnungen sei ein übliches Verfahren gewesen, um die Betriebsratsspesen abzurechnen, nachdem der Manager ab Anfang 2004 keine Ersatzbelege mehr ausstellen durfte. Zuletzt habe sich Gebauer Anfang Juni diesen Jahres in Lissabon eine Hotelrechnung über 12.000 Euro ausstellen lassen, sagte der Anwalt. Tatsächlich seien in den Übernachtungskosten auch die Ausgaben für Frauen enthalten gewesen. ... und was noch?

"Nette Kooperation" mit dem LKA

Für Ärger sorgt unterdessen, daß der Autokonzern in seinem Schreiben an das Gericht angeblich auch aus internen Ermittlungsunterlagen des niedersächsischen Landeskriminalamts zitiert. Diese "nette Kooperation" sei höchst bedenklich, da inzwischen auch gegen Ex-VW-Vorstand Peter Hartz ermittelt werde und die VW-Revision selber an dem Abrechnungssystem beteiligt gewesen sei, sagte Kubicki. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig wollte sich zu dem Vorgang nicht äußern. "Filz as Filz can!"

Das Arbeitsgericht Braunschweig wird voraussichtlich am 17. November über die Kündigungschutzklage Gebauers entscheiden. VW hatte dem Manager und Ex-Skoda-Vorstand Helmuth Schuster ursprünglich vor allem deshalb gekündigt, weil sie ein Netz von Tarnfirmen aufgebaut haben sollen, um verdeckt Geschäfte mit dem Autokonzern abzuwickeln. Ach? Und dergleichen ist nunmehr nicht mehr weiter tragisch? Oder gar als Untreue und damit strafbar anzusehen? Und schon gar kein Grund für einen Rausschmiß?

   ZITAT ENDE.

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"Nichts ist so fein gesponnen, daß es nicht kommt ans Licht der Sonnen!" - Oder so ähnlich. Nun ist es aber so, daß die Größe des Netzes offenbar immer unabsehbarer wird?
   Wie auch immer: Es sind ja noch genügend Arbeitsplätze zum "sozialverträglichen" Abbau vorhanden, um die Puffbesuche des Managements, eingenommen des "Reformers der Nation", nachträglich (und weiterhin??!) zu finanzieren.
   Und wenn das nicht reicht, kauft der deutsche Prollo sich eben wieder einen neuen, lächerlichen "Prollo". Oder einen überteuerten "Doof". Oder einen schick verchromten "Kastrat" mit allerlei überflüssigem, verchromtem Gedöns für die lieben Kleinen. Oder einen Kanzler-"Flopton". Oder einen der geländegängigen, sich auf unseren Autobahnen mit mehr als 200 km/h absolut heimisch fühlenden, versoffenen Kameltreiber. Proleten-kutschen für Proleten.
   Wie schön.

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