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Schlechtes Gewissen? Nicht die Bohne!
 
 

 

Nun wissen wir, wo die Kohle verpulvert wird!

Da dachten wir, mit dem Umzug des Marionettentheaters (die roten Puppen an den grünen Fäden) von Bonn nach Berlin vor 5 Jahren wäre kostenmäßig das vielzitierte Ende mit Schrecken erreicht.
Weit gefehlt, denn es sieht wohl doch eher nach dem Schrecken ohne Ende aus:

Bis zum heutigen Tage werden Monat für Monat etwa 1.000.000 T€ im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft geblasen: 5.500 Ministerialbeamte werden monatlich hin und her geflogen. Warum: alle Abteilungen müssen laut Gesetz Außenstellen in Bonn betreiben.
- Telefon (sogar mit Bild und in Farbe!)? - Fax? - E-Mail? - oder auch nur die gute alte "Schneckenpost? - wohl alles nicht teuer genug ...
Derzeit "arbeiten" noch ungefähr 11.700 Gehaltsempfänger in Bonn, aber nur etwa 9.000 in Berlin.
Hmmm ...
Einzig das Familienministerium ist offensichtlich bereit, irgendwann mal komplett in die Hauptstadt umzusiedeln.

Und hier das besondere Bonbon: Ulla-"alles-für-die-Gesundheitsreform"-Schmidt hingegen plant, die Krankenkassenüberschüsse dieses Jahres zu einem guten Teil für einen 35.000.000-€-Neubau in Bonn zu verbrennen (der dann am Ende u.a. wegen der Schmiergelder sicher mindestens das dreifache kostet, wie bei Bauten der öffentlichen Hand bekanntermaßen üblich) ...

Fazit: Irgendwo muß die Kohle ja schließlich verbraten werden, die man den Simulanten via Praxispauschale und Arzneimittel-Eigenanteil-Erhöhung aus der Tasche zieht. Eine absolut (Intelligenz-)Funken-sprühende Entscheidung in einem hochexplosiven Umfeld!

© 2004 - FW

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Und wieder wechselt einer in das lukrative(re) "ich-war-auch-schon-mal-ein-Politiker"-Leben:

03. September 2004: Wie zu lesen ist, macht sich Alfred Tacke, Wirtschaftsstaatssekretär im Wirtschaftsministerium, vom Hof. Er geht zur STEAG. Dort wartet bereits ein alter Kumpel: Clement-Vorgänger Werner Müller. Wie schon gesagt, man kennt und hilft sich halt beim die-Treppe-rauf-stolpern.
Warum er sich verpieselt: Angeblich kann er sich nicht mit seinem derzeitigen Schreibtischnachbarn, Clement-Ziehsohn Adamowitsch.

Übrigens hat eben dieser Tacke vor wenigen Jahren als Müllers Stellvertreter die Ministererlaubnis für die Übernahme der Ruhrgas AG durch E.ON erteilt. Müller ist inzwischen Vorstandsvorsitzender des Energie- und Chemie-Konzerns RAG, der STEAG-Mutter. Zufälle gibt's ...

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Faselt der vom Schlagzeilenerfinder bei der Zeitung-mit-den-4-großen-Buchstaben zum Regierungssprecher mutierte Béla-"wenn-ich-das-Maul-aufreiße,-kommt-Schwachsinn-raus"*-Anda (der deutsche Ari Fleischer), er wolle "zu den Personalspekulationen keine Stellungnahme abgeben". Überraschung!

*: Zitat dieser ignoranten Dicknase in der Hartz-IV-Ess-Pee-Dee-Selbstrechtfertigungslitanei bezüglich des Hose-runter-Formulars:
"Arbeitlosenhilfeempfänger haben sowieso keine Ausbildungsversicherung für ihre Kinder!"
(- zu haben?!
)

Danke für diese Aufklärung, Herr Anda. Wir hätten beinahe vergessen, das wir in einer Zwei-Klassen-Gesellschaft leben. Die Einen sind (haben) "Klasse", die Anderen eben nicht.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

© 2004 - FW

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Und weiter geht´s mit dem Kahlschlag: verlängerte Wochenarbeitszeiten schaffen Arbeitsplätze!

Sonntag, 29.August 2004: Es spricht: Hubertus Pellengahr, Präsident des Einzelhandels: "Wir freuen uns auf einen gegenüber dem letzten Jahr gesteigerten Gewinn im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Der Textil- und Möbelhandel machen endlich wieder Freude. Wir werden 15.000 bis 20.000 weitere Arbeitsplätze plattmachen und zur 40-Stunden-Woche zurückkehren. Das halten wir für richtig."

Und uns hält er ganz offensichtlich für dumm genug, diesen Mist als seligmachendes Allheilmittel zu schlucken. WIR werden uns (neben 15.000-20.000 Anderen) in diesem Jahr ganz sicher keine neuen Möbel anschaffen, und Bekleidung steht nun ebenfalls ganz unten auf dem Einkaufszettel.
   Halten die uns wirklich für so blöde, oder sind sie es am Ende doch selber, wenn hierzulande keiner mehr da ist, der noch Geld für etwas anderes als Lebensmittel erübrigen kann, weil die Jobs nach Urinien und Kotenistan verschwunden sind?

Pikant: der Teaser zum entsprechenden Artikel im Spiegel-online:

Trotz des Umsatzrückgangs im deutschen Einzelhandel verzeichnen immer mehr Unternehmen der Branche wachsende Gewinne. Vor allem mit Textilien und Möbeln läßt sich wieder Geld verdienen. Einer Rabattschlacht im Weihnachtsgeschäft wie im vergangenen Jahr erteilte der Einzelhandelsverband jetzt schon eine Absage.

Klartext: "Wir verkaufen weniger und sahnen trotzdem mehr ab!" ... noch Fragen???

© 2004 - FW

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Wolfgang und seine Kumpels von McKinsey amüsieren sich jedenfalls, koste es, wen es wolle:

Polizei muss McKinsey-Party schützen

Spiegel-online, 27. August 2004: Der Consultant-Konzern McKinsey feiert 40-jähriges Deutschlandjubiläum und hat zur 5000-Personen-Party an verschiedene Orte der Hauptstadt geladen. Hartz-IV-Gegner und linke Gruppen wollen die Feierlaune mit Protesten vermiesen - darum rückte ein Polizei-Großaufgebot an, um Berater und Stargäste zu schützen.

Ein Auszug aus dem Artikel bei spiegel-online, auch auf die Gefahr hin, als Polemiker zu gelten:

- Der Politologe Peter Grottian sagte, die Beratungsfirma sei "in vieler Hinsicht Inspirator und Oberberater" der Hartz-Gesetze gewesen. "Und nun okkupiert diese exklusive und geschlossene Gesellschaft in einer opulenten und völlig überzogenen Weise die Mitte von Berlin."

Das Anti-Hartz-Bündnis wollte unter anderem den Berliner Dom aufsuchen, in dem der evangelische Landesbischof Wolfgang Huber ein Grußwort an die McKinsey-Beschäftigten richten soll. "Wir werden Huber daran erinnern, dass die Kirche an die Seite der Schwachen gehört", sagte Grottian. Die Gruppen verlangen, dass die Konditionen veröffentlicht werden, zu denen McKinsey Museen angemietet hat. -

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ...

Glücklichere Party: Deutschland-Chef Jürgen Kluge (Mitte) und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (l.) beim McKinsey-Sommerfest in Düsseldorf
  

Frage: Wer sind diese 5000 (ja: "FÜNF-TAU-SEND"!!) "STAR"-Gäste?
Antwort: keine "Malocher".

Frage: WER bezahlt das Gelage letztendlich?
Antwort: Der Steuerzahler, also der, der da NICHT eingeladen ist.

Frage: Warum hat die Bande Angst vor den Malochern?
Antwort: Weil DIE mittlerweile auch wissen, wem sie ihren Wohlstand verdanken.

UND: Woher nehmen diese Leute die Chuzpe, sich von der Polizei vor Denen beschützen zu lassen, die die Zeche für diese Mega-Fete zahlen? Und WER zahlt dann folgerichtig auch noch für diesen Einsatz?!

Fazit: Schmiergelder (´tschuldigung: Beraterhonorare!) sind was Feines, sowohl in ihrer exorbitanten, nicht nachvollziehbaren Höhe, als auch in der Art und Weise, wie diese Leute sie für nichtssagende Phrasen und Allgemeinplätze abstauben. Aber es gehören ja auch die Leute dazu, die den "Beratern" das Geld für Platitüden und allgemein bekannte Schulbuchweisheiten hinterherwerfen. Warum sie das tun: Es gibt ja auch noch ein lukratives Leben NACH der Politikerlaufbahn. Der mit den großen Ohren ist nur ein Beispiel von Vielen: man kennt sich im Abzockermilieu und sorgt füreinander ...

Hier nochmal zur Erinnerung: Was ist eigentlich ein Berater?

© 2004 - FW

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Wolfgang Clement IST ein Phantast?!

23. August 2004: Unser aller Arbeits(losenverscheisserungs)minister kündigt 600.000 neue Jobs für die Sozialschmarotzer an.
- Wann? Keine Aussage.
- Auf wessen Kosten? Wohl derer, die noch einen normalen Job im Pflegedienst, als Straßenkehrer, Gemeindearbeiter und ähnlich schlecht bezahlte Arbeit haben.
- Warum: die Stellenanbieter werden natürlich flugs ihre ihnen immer noch zu teuren Kräfte stante pede zum Sozialamt schicken und sie dann als ein-Euro-Kräfte wieder einstellen. Wer das nicht täte, wäre ja wohl auch schön blöd, denn noch mehr Lohnnebenkosten kann man wohl kaum einsparen. Darum!

Echt schlaues Kerlchen, der Wolfgang ...

© 2004 - FW

Mehr dazu aus berufenem Munde, der sogar glaubt, daß der Ingenieur, der als "Ein-Euro-Straßenfeger" genau das getan hat, aus eben diesem Grunde wieder bessere Chancen auf einen angemessenen Job im "ersten Arbeitsmarkt" hätte.

Meiner Meinung nach ist auch er ein Phantast, denn ein potentieller Einsteller wird, wenn es denn unwahrscheinlicherweise überhaupt zu einem persönlichen Gespräch kommen sollte, diesen ehemaligen Diplom-Besenschwinger fragen, warum er denn eigentlich die Straße kehren mußte?
Die einzig akzeptable Antwort: aus dem Vor-Job rausgeflogen, weil er nix konnte. Wäre es anders, dann hätte er seinen Job ja gar nicht erst verloren beziehungsweise sofort wieder einen gleichwertigen neuen Arbeitsplatz gefunden.

Ich weiß dies aus eigenem Erleben, und was die Aussage besonders weltfremd macht, ist die Tatsache, daß ich selbst mich in genau dieser Lage befinde, sogar OHNE (bis jetzt) zum "Straßenfegen" oder Ähnlichem gezwungen gewesen zu sein. Daß das unabwendbar auf mich zukommt, ist mir allerdings klar. Ich habe als "Emporkömmling" aus dem "Arbeitermilieu" bestimmt kein Problem mit "niederen Tätigkeiten", doch eins ist nicht von der Hand zu weisen: als Endvierziger mit akademischer Ausbildung, der dann, aus welchen Gründen auch immer, irgendwann zum Reinigen von Rabatten oder Spielplätzen gezwungen war, werde ich wohl nie wieder einen klimatisierten Technikraum von innen zu sehen bekommen, es sei denn, zum Entrümpeln oder Ausfegen ...

Eins kann man als ziemlich sicher ansehen: ein Personalchef (wie z.B. der Träumer bei VW) weiß nicht, wie man "Arbeitslosigkeit" ausspricht, geschweige denn buchstabiert. Er hat einen festen, krisensicheren Arbeitsplatz, vor allem, wenn er denn auch noch vom Bundeskasper geadelt wird, irgendwelche Reformen auszubaldowern, die dann allerdings aufgrund seines persönlichen Realitätsdefizits genau das sind: nämlich unrealistisch.

Unternehmen weltweit "schrumpfen sich gesund" und verlagern ihre restlichen Jobs nach Urinien und Kotenistan, daran wird auch Hartz XXVII nichts ändern, weil selbst sie keine neuen Arbeitsplätze aus dem Orkus zaubern kann.

FAZIT: Druck ausüben, in dem man Arbeitsanreize schafft auf Stellen, die es nicht gibt: Der spinnt, der Wolfsburger!
... und setzt am nächsten Tag beim Verkauf seines "Nachhaltigkeitsvertrages" an die doofen VW-Schrauber DIE Parole: "Die Welt ist so, wie sie ist." Ach, wären wir doch nur alle sooo intelligent wie er ...

Echt schlaues Kerlchen, der Peter ...

© 2004 - FW

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"Hartz IV löst nicht die Arbeitsmarktprobleme"

23. August 2004: Nach Auffassung des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger löst die Hartz-IV-Reform die Probleme auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht. Das Projekt komme ihm vor "wie eine Bypass-Operation für einen Asthmakranken", sagte Bofinger der "Berliner Zeitung". Dem Patienten werde viel zugemutet, doch er profitiere davon nicht.

Bofinger, der Volkswirtschaft in Würzburg lehrt, stellte den gesamten Ansatz der Reform in Frage. Hartz IV gehe davon aus, dass es den Arbeitslosen an Arbeitsanreizen fehle. Daher werde nun der Druck erhöht. "Größere Anreize oder stärkerer Zwang helfen nichts, wenn es keine offenen Stellen gibt", sagte Bofinger. Im Osten etwa kämen zurzeit 32 Erwerbslose auf eine freie Stelle. "Selbst wenn die Hälfte von denen keine Lust zu arbeiten hätte, würden sich immer noch 16 um den einen Job bewerben."

Heftige Kritik übte der Wirtschaftsweise an der für 2005 geplanten Absenkung des Spitzensteuersatzes von 45 auf 42 Prozent. "Wollte man nur die private Nachfrage steigern, wäre es sinnvoller, den Spitzensteuersatz nicht zu senken und stattdessen auf die Kürzungen bei den Arbeitslosen zu verzichten", sagte er. Gleichwohl sprach sich Bofinger dagegen aus, die Steuersenkung abzusagen. "Das wäre problematisch." Denn die Steuerreform sei lange angekündigt, und die Wirtschaftssubjekte brauchten Verlässlichkeit.

Den kompletten Artikel gibt es bei Spiegel-online.

Ist der Herr Bofinger wirklich der Einzige, der das mit den 32 Bewerbern pro offene Stelle gemerkt hat? Davon abgesehen: aus den 32 werden auch leicht mal 320: Konkret in der IT-Landschaft, wo vor kurzem eine Stellenausschreibung für einen Systemadministrator in einer niedersächsischen Stadt etwa diese Anzahl Bewerbungen auslöste ...

© 2004 - FW

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Hier kommt keiner rein! Kein Stück!!

21. August 2004:

Eigentlich soll am kommenden Wochenende ja der alljährliche Tag der offenen Tür im Berliner Regierungsviertel zur Selbst-Bauchpinselung der Berliner Puppenkiste stattfinden. Zumindest im Wirtschaftsministerium stellt man sich aber auf das genaue Gegenteil ein: die Bude wird verbarrikadiert! Warum? Arbeitslosenorganisationen und Attac haben als Ausdruck ihres Protestes gegen Hartz IV (warum nur?) Plakataktionen, Straßentheater und Flugblattverteilungen angedroht. Das wiederum ist Wolfgang-"Ich verscheisser alle Arbeitslosen"-Clement gerade recht, um die Protestanten im Voraus beinahe schon zu kriminalisieren, indem Zitat: ""man die Sicherheitslage angesichts der Hinweise auf "erhebliche Störungen" prüfen und dann "entsprechend reagieren" werde".

Fazit: Da geht aber jemandem richtig die Muffe vor der direkten Konfrontation mit denen, die von ihm seit Jahren belogen und für dumm verkauft werden.

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- fragt sich nur, WANN? ...

   Mitte August 2004 macht nach langen Tagen der Ruhe auch unser Stolpes-liebstes-Kind, die : TATAAH!: "Autobahnmaut!" wieder von sich reden: Zum 01. Januar 2005 soll's denn ja nun endlich losgehen. Ha! Von den angedrohten 500.000 End-Geräten sind aufgrund von Lieferschwierigkeiten im Toll-(Collect-)Haus gerade mal 20.000 verfügbar. Und als wenn das noch nicht bescheiden genug wäre, gehört zum einwandfreien Betrieb (???!!) dieser Kisten ein Impulsgeber (für den technisch Unbedarften: eine Uhr, die in bestimmten (regelmäßigen) Abständen kleine Stromschläge austeilt, (um den Fahrer wachzuhalten?!)).
   Dieser Impulsgeber ist nun aber derzeit überhaupt nicht erhältlich, die letzten drei Jahresproduktionen sind dem Vernehmen nach von einem gewissen Herrn Rummsfeld für den Einsatz bei renitenten Turbanträgern und Wählern des Kerry-Tickets aufgekauft worden ...

   Und nun: Verschieben wir die Einführung dieses Lachzäpfchens mal prophylaktisch auf den 21. März 2457. Ouuups: Ich vergaß beinahe, daß dann ja gar keine Autobahnen, geschweige denn LKW, mehr existieren: Als guter Star-Trek-Fan weiß ich schließlich, daß damals nur noch "rumgebiemt" wird, indem Scotty an seinem Impulsgeber rumspielt (der dann allerdings in unbegrenzter Stückzahl(!) aus einem {sich natürlich auch selbst replizierenden} Replikator kommt ...)

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- und das war denn wohl auch nix ...

19. August 2004:

Nun ist es raus: auch die Hartz-Reform "Personal-Service-Agenturen" war wohl nur heiße Luft: Von den versprochenen 500.000 Stellen wurden bis dato gerade mal 50.000 zur Verfügung gestellt. Auch der sogenannte "Kleb"-Faktor, demnach bei den ausleihenden Unternehmen 250.000 der "Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen" (geiles Arbeitsamt-Deutsch-Wortspiel!!) hängenbleiben sollten, relativiert sich mit gerade mal knapp 1.000 Übernahmen.

Die Arbeits(losenveralberungs)agentur sieht hier natürlich völlig andere Zahlen: zusätzlich zu den 11 Prozent, die "kleben blieben", vermittelt die PSA angeblich außerdem 25 Prozent der Sozialschmarotzer in versicherungspflichtige Jobs.
Auch im Bezug auf Statistikschönung sind die PSA getreu ihrem Vorbild AA offenbar recht umtriebig: laut Aussagen ehemaliger Angestellter wurden diese auch als von der PSA (prämienerzeugend) vermittelt gemeldet, wenn sie sich selbst ihren neuen Job gesucht hatten. Wie der Herre, so's Gescherre ...

Es sei die Frage erlaubt, warum sich ein (Quasi-)Beamtenhaufen einbildet, sich mit "vermittlungsgehemmten Arbeitslosen" auf einem gesättigten Markt gegen Leiharbeit-Profis mit langjähriger Erfahrung und besserem Material durchsetzen zu können?

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... und alle machen (nicht) mit!

18. August 2004:

In der Arbeits(losenverwaltungs)agentur ist man am Jammern, daß bisher 'erheblich weniger als die erwarteten 13 Prozent' an ausgefüllten Hose-runter-Formularen in den "Arbeits"-Agenturen eingetroffen sind.
Meint Heinrich Alt, einer der Ober-Arbeitslosenvergewaltiger: "Das liegt wohl daran, daß die noch alle in den Sommerferien sind."

Das, lieber Herr Alt, sind denn wohl auch weniger als 13 Prozent der Wahrheit! Vielleicht hätte man den Schmarotzern die Post an ihre Urlaubsadressen senden sollen: auf die Malediven, in die Karibik, nach St. Tropez, etc, etc ... Dann hätten die ASSIES sie auch rechtzeitig ausfüllen und zurückschicken können!

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Und diese nasse Ladung (Pulver) ging denn ja wohl gar nicht los:

17. August 2004:

Aussage 1: es spricht: DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun: "Der Arbeitspakt wirkt!"

Die Fakten 1: auf 18.900 neue Lehrstellen kommen allerdings 18.000 verschwundene alte Stellen. Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil. Man rechnet also, wie weiland letztes Jahr, mit 20.000 - 30.000 fehlenden Lehrstellen (genau wie in 2003, da aber noch ohne den vielgelobten Arbeitspakt. Hurra! Weiter so!
 

Aussage 2: es spricht: Der DGB: "Der Arbeitspakt wirkt nicht!"

Die Fakten 2: siehe Die Fakten 1. Angaben der Arbeitslosenverarschungsagentur zufolge kommen sogar auf nur 75.900 freie Ausbildungsplätze etwa 238.000 Bewerber. Wie leicht nachzurechnen ist, fehlen dann sogar etwa 162.100 Stellen ...
 

Aussage 3: es spricht: Franz Müntefering, derzeitiger Schäff der ESSPEEDEEH, aus seiner Ein- (Um-?) -nebelung: "Ahämmh, Öööh, Jahaaa, allsoooo ..."

Die Fakten 3: Das war denn ja wohl auch mal wieder nix. Überraschung!
 

Aussage 4: es spricht: Arbeitslosenverarschungsminister Wolfgang Clement: "Das Anziehen der Konjunktur beflügelt offenbar den Ausbildungsmarkt", und das nach Bekanntgabe der desolaten Juli-Arbeitsmarktdaten. Eine derart realitätsverleugnende Sicht der Dinge beweist Clement schon im Landtagswahlkampf 2000. Damals phantasiert er, "Jugendarbeitslosigkeit" sei zukünftig ein Fremdwort.

Die Fakten 4: ... schön, daß ER noch so optimistisch in die Zukunft sieht, aber das ist bei seinem Gehalt und seinen Pensionsansprüchen ja auch nicht weiter verwunderlich ...
 

Fazit: je mehr man das Ding an die Wand fährt, desto mehr Kohle gibt's in's Portemonaie! Einsacken und von denen, die dafür arbeiten müssen, Zurückhaltung verlangen, so bringt man's zu was!

© 2004 - FW

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Die Plakat-Werbeaktion der Berliner Puppenkiste
für die "Agenda 2010"

(nach amerikanischem Muster: Hurra-Patriotismus, Selbstbeweihräucherung, Tatsachenverdrehung und -z.T. sogar für die Einfaltspinsel unter uns klar erkennbare- Lügen vom Feinsten):

 

12. August 2004:

Behauptung 1: Laut Plakat und Begleittext besteht ein Zusammenhang zwischen den bereits verabschiedeten Maßnahmen der Agenda 2010 und der sich aufhellenden Konjunktur.

Die Fakten: Konjunkturforscher verweisen darauf, daß der Aufschwung wegen der schwachen Binnennachfrage keinesfalls ausgemachte Sache ist. Einen Zusammenhang zwischen Konjunkturerholung und Agenda 2010 ist derzeit volkswirtschaftlich noch nicht messbar.

 

Behauptung 2: Das vom Bundestag verabschiedete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist Teil der Agenda 2010 und schafft Arbeitsplätze.

Die Fakten: Das EEG wird in der Agenda-Broschüre der Regierung ("rotes Büchlein") nicht mit einem Wort erwähnt. Belege für die Behauptung, daß durch das Gesetz Arbeitsplätze geschaffen wurden, bleibt die Kampagne dem Leser schuldig.

 

Behauptung 3: Insgesamt tausend neue Ganztagsschulen verbessern die Qualität der laut Pisa-Test mittelmäßigen bis schlechten deutschen Schulen.

Die Fakten: Ob Ganztagsschulen das Problem lösen, ist ungewiss. Der Schweizer Erziehungswissenschaftler Jürgen Oelker etwa weist in der "Süddeutschen Zeitung" darauf hin, daß die Schüler zunächst einmal lediglich "einen halben Tag länger in jene Institution gehen, die die Misere verursacht hat und diese nun beseitigen soll."

 

Behauptung 4: Ein gerechtes und bezahlbares System der Alterssicherung ist der wichtigste Erfolg der Rentenreform.

Die Fakten: Die private Vorsorge ("Riester-Rente") hat sich als Flop erwiesen. Das Verhältnis zwischen Beiträgen und Leistungen in der gesetzlichen Rentenversicherung wird sich nach Ansicht führender Experten wie Bernd Raffelhüschen negativ entwickeln. Eine wachsende Zahl junger Menschen werde aus der Rentenversicherung weniger heraus bekommen, als sie eingezahlt habe.

 

Behauptung 5: Die Krankenkassenbeiträge sinken, die Gesundheitsreform wirkt.

Die Fakten: Der Beitragssatz zur Krankenversicherung ist bisher im Schnitt lediglich von 14,3 Prozent auf 14,2 Prozent gesunken. Einige Beobachter erwarten, daß die Sätze demnächst auf 15 Prozent klettern werden. Nach Informationen des Branchendienstes "dfg" haben zudem keineswegs alle Kassen ihre Beiträge gesenkt: 32 vorwiegend größere Kassen senkten ihre Sätze, 46 Kleinere nehmen den Versicherten um bis zu ein Prozent mehr ab. (s. u.)

 

Behauptung 6: Mit der großen Bafög-Reform hat die Regierung die wirtschaftlichen Rahmenbedingen für Studierende verbessert. In Folge ist die Zahl der Studierenden weiter angestiegen.

Die Fakten: Regelmäßige Sozialerhebungen des Studentenwerks lassen nicht erkennen, daß sich die Sozialstruktur unter den Studierenden wesentlich verändert hat. Der Anteil der Kinder aus armen Familien ist de facto unverändert.

Thomas Hillenbrand: Lauter gute Nachrichten (spiegel-online)
 

Ach übrigens: die tollen Plakate gibt's hier ... sogar noch ein siebtes mit dem Titel:

"Deutschland macht sich selbständig!"
   - die Lachnummer schlechthin: alle werden Schäff, und keiner muß mehr aahbeidn und: taucht vor allem NICHT mehr in der ohnehin schon verlogenen Arbeitslosenstatistik auf, die in diesem Juli trotz Schönrechnung mit 4,36 Mio Arbeitsuchenden den miesesten Stand seit der sogenannten oder auch Wiedervereinigung mit der SBZ hat ... JUCH-HUU!!!
   Zu allem Überfluß liest sich das Plakat aber auch noch wie der Titel dieser schwachsinnigen Soapera in der Zappelkiste: "Deutschland macht sauber!"? Vieleicht sollten unsere Propagandamacher mal zur Abwechslung ein gutes Buch lesen und nicht so viel RTL II schauen?! Warum? Darum!

© 2004 - FW

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Beitrags- (Betrugs-?) lawine?
Trotz Gesundheitsreform erhöhen zwölf Kassen zum Jahreswechsel ihre Beiträge:

Zwölf gesetzliche Krankenkassen haben ungeachtet der Gesundheitsreform zu Jahresbeginn ihre Beitragssätze zusätzlich zur Zuzahlung, die ja letztendlich nichts anderes als eine Beitragserhöhung darstellt(!); angehoben- darunter viele Betriebskrankenkassen. Nur 13 der insgesamt rund 300 gesetzlichen Krankenkassen senkten ihre Beiträge.

Die zweitgrößte Betriebskrankenkasse, die BKK Mobil Oil, erhöhte ihren Beitragssatz zum 1. Januar von 12,8 auf 13,6 Prozent. Die größte Steigerung gab es bei der BKK Henschel, die um ein Prozent zulegte und nun bei 13,9 Prozent liegt. Ihr folgt die BKK Dürkopp/Adler mit einer Erhöhung um 0,9 Prozent (12,7). Um 0,8 verteuerten sich die BKK Sancura (13,9 Prozent) und die BKK Ahlmann (12,9 Prozent). Tiefer in die Tasche greifen müssen die Versicherten der BKK Allianz (13,9) und der BKK Vaillant, die beide um 0,7 Prozent anzogen.

Beitragssenkungen gab es zum 1. Januar bei folgenden Ersatzkassen:
die DAK stufte den Beitrag von 15,2 auf 14,7 Prozent herunter, die HamburgMünchner von 15,2 auf 14,7 und die KKH von 14,8 auf 14,4 Prozent. Mit der AOK Rheinland-Pfalz reduzierte eine einzige Ortskrankenkasse zum neuen Jahr ihren Beitrag um 0,2 Prozent und liegt nun bei 14,4 Prozent.

Quelle: aspect-online.de

Das ist aber noch nicht alles:

  • erheblich erhöhter Eigenanteil bei allen Medikamenten ...
  • Aufhebung der Rezeptpflicht und somit 100% Zuzahlung für die Versicherten bei immer mehr Wirkstoffen ...
  • Reduzierung der Wirkstoffmenge pro Tablette und damit der Zwang, anstelle von einer Packung im gleichen Zeitraum zwei oder mehr Packungen dieses Medikamentes kaufen zu müssen, zum Bsb.: Norvasc (Blutdruck-Senker), die Dosierungseinheit 10 mg gibt es nicht mehr, nur noch 5 mg, bei einer notwendigen Tagesdosis von 10 mg / 15 mg also doppelte / dreifache Zuzahlung usw und so fort ...
  • kein Sterbegeld mehr ...
  • vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung z.B. späterer erheblich teurerer Maßnahmen werden dem Versicherten aufgebürdet.
  • und als besonderes Bonbon wird bestimmt auch noch der Arbeitgeberanteil der Krankenversicherung auf den Arbeitnehmer abgewälzt. Er hat zwar schon immer auch für dieses Geld gearbeitet (welcher Unternehmer wäre wohl so bescheuert, diesen Anteil NICHT in die Gehaltskalkulation einzurechnen?!) aber nach DEM Coup der Schmidt, der gewiß kommt, muß er sich dann wieder weniger Sorgen machen, wo er mit all seiner am 10. des Monats (vieleicht) noch vorhandenen Kohle bleibt.

Ein weitere gern verbreitete Latrinenparole:
"maximal €40 Zuzahlung pro Jahr pro Person für den Besuch beim Arzt",
(im Übrigen AUCH für die Hypochonder, die nur regelmäßig ein Rezept für ein chronisches Wehwechen benötigen, wie Bluthochdruck, Diabetes oder Ähnliches ...)

DAS trifft aber nur für Besuche nur beim Hausarzt zu!

parallel schlagen wir dann beim Dentisten noch einmal mit bis zu € 40 p.a. zu:
  • 1. Quartal: Vorsorgeuntersuchung: €10! +
  • 2. Quartal: Zahnschmerzen: €10! +
  • 3. Quartal: Zahnsteinentfernung: €10! +
  • 4. Quartal: eine lose Füllung / Krone / Brücke ...: €10!
... und schon sind wir bei € 80 p.a.!
 

wer Pech hat, muß dann auch noch ein paar Mal zum Notdienst, macht jedesmal €10,- ...

Es gibt aber glücklicherweise eine Ausnahme für die Ärmsten der Armen:
Unsere Abgeordneten nämlich bekommen die eine Hälfte von der Beihilfe, die Andere von ihrer Privat-Kv erstattet!
Da soll doch noch mal jemand behaupten, unsere Gesetzgebung sei nicht sozial ausgewogen!

 

Danke, Ulla!

Noch Fragen? (reine Rhetorik ...)

Das (ewig gleiche) Fazit: Den Letzten beißen die Hunde! (Die mit der Privatversicherung ...)

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Es gibt immer eine Lösung!

   Das Problem:
Die meisten Pestizide der 50er bis 90er Jahre sind aufgrund ihrer schweren Folgeschäden insbesondere für den Homo Sapiens EU-weit verboten, und zwar nicht nur ihr Verkauf, sondern auch die Produktion.

   Die Lösung:
Man suche sich ein paar heruntergekommene Bruchbuden in Indien, die hierorts stante pede wegen Baufälligkeit abgerissen würden und produziert den Dreck dort:

  • Gewinnmaximierung 1: die Grundstücks- und Gebäudemiete geht gegen Null
  • Gewinnmaximierung 2: um die Entsorgung der Produktionsabfälle muß man sich nicht sorgen, die bleiben da liegen, wo sie anfallen, die hochtoxischen Abwässer werden ungeklärt in den nächsten Fluß geleitet.
  • Gewinnmaximierung 3: wenn der aufgelaufene Müll den Produktionsbetrieb unmöglich macht, zieht man einfach in die nächste Bruchbude um, die steht nur ein paar hundert Meter entfernt.

... eigentlich eine tolle Lösung, wenn's denn hier zu Ende wäre ... Aber der Mist muß ja auch verkauft werden, um die horrenden Herstellungskosten wieder rein zu kriegen!
   Also verdrückt man das Teufelszeug an die Bauern im ganz konvenient rund um die Bruchbuden liegenden Baumwollgürtel. Die sauen den Mist täglich und sogar noch während und nach der Ernte auf ihre Pflanzen, gehen dabei pleite, weil sie für das Gift ihre Ernte und Ländereien verpfänden müssen, und sterben letzten Endes daran, weil sie so etwas wie Schutzkleidung nicht kennen und daher beim Ausbringen regelrecht mit der Brühe geduscht werden.
   Das wärs dann? - Denkste!
Langer Rede kurzer Sinn: die nicht mehr von den Giften zu reinigende Baumwolle wird nach weiterer Verschmutzung durch Bleich- und Färbemittel zu T-Shirts und anderen Klamotten verarbeitet, und diese werden, um den Kreis zu schließen, in europäischen (auch in deutschen) Warenhäusern an den Mann, die Frau, das Kind gebracht, damit wir auch was davon haben, denn die Pestizide werden hier wieder durch die Haut des Trägers in den Körper aufgenommen und angereichert.
 
Wir danken der Firma BAYERTM in Monheim für dieses Lehrstück in Sachen konsequenter Ertragsmaximierung!

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Der nächste Coup!

- 08. Februar 2004: ... diesmal aus der "Christen"-Fraktion: rauf mit der MWSt, runter oder besser gleich ganz weg mit der Eigenheimzulage!

DAS schafft bestimmt Anreize zum Kaufen und Bauen und damit auch Arbeitsplätze, oder? ODER?!


- 19. Februar 2004: es spricht Heide-"Ich-bin-auch-noch-da!"-Simonis, (rote) Chefin von Hedwig-Schornstein:
"Rauf mit der Mehrwertsteuer, runter mit dem Ehegatten-Splitting!"

DAS schafft bestimmt Anreize zum Kaufen und Bauen und damit auch Arbeitsplätze, oder? ODER?!

Am lautesten mokieren sich darüber interessanterweise diejenigen, die diesen Scheiß am 08.Februar 2004 angezettelt haben! (s.o.) ...


- 09. März 2004: jetzt ist es wieder an der schwarzen Bande, das Thema wach zu halten:

  • weg mit dem Kündigungsschutz für die ersten 4(!) Jahre
  • Langzeitarbeitslose bekommen im neuen Job (wo der herkommen soll, haben sie allerdings vergessen zu sagen!) das erste Jahr unter Tarif bezahlt ...
  • ALG im ersten Monat nach Meldung nur 40% (geh'n mer doch gleich zum Sozialamt!)
  • ...

DAS schafft bestimmt Anreize zum Kaufen und Bauen und damit auch Arbeitsplätze, oder? ODER?!
... oder andersrum? Oder was?


- 28.März 2004: DIE Schlagzeile: Stoiber will 42-Stunden-Woche
Und wir hofften schon, das der Blödmann den politischen Löffel abgegeben hatte.
Denkste. Da isser wieder, der bajuwarische Schwafelkopp.
DIE Rechnung versteht wohl nur ein Schuhplattschädel: MEHR Stunden für immer WENIGER in Lohn-und-Brot-stehende Menschen schaffen Arbeitsplätze UND stärken den Umsatz für Porsche, BMW, VW und Konsorten.
- "Jo, eh, do schau, eh, her, nu, eh, hotters gfressen, der Saupreiß, der, eh, damische!"
(So artikuliert, wer sich von süßem Senf und Büffelpisse (Weizenbier) ernährt ...)

Das zur Erhöhung der Unternehmensgewinne auch zahlungsfähige Käufer gehören, wird dieser Ignorant wohl nie verstehen. Aber damit ist er ja schließlich auch in parteiübergreifend guter Gesellschaft.


- 05. Juli 2004: Und nun der Präsident des DIW mit dem Wort zur Sommerpause:

Mit großem Eifer haben sich Gewerkschafter, Politiker und auch einige Wirtschaftsexperten gegen die Ausdehnung der Wochenarbeitszeit auf 50 Stunden gewandt. Der Aufschrei entpuppt sich jedoch als gewolltes Missverständnis. Die Diskussion um die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist damit keinen Schritt weiter.

Berlin - Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, hatte mit der Bemerkung, zur Sicherung von Jobs "müsse auch mal 50 Stunden pro Woche" gearbeitet werden, die Diskussion losgetreten. Damit habe er aber nicht für eine generelle Einführung der 50-Stunden-Woche plädiert, stellte Zimmermann am Dienstag in Berlin klar.
   - Was denn wohl sonst?
Es gehe vielmehr um Vereinbarungen, die der sehr unterschiedlichen Lage in einzelnen Betrieben und Branchen Rechnung trügen. Er könne sich dazu einen breiteren Korridor bei der Wochenarbeitszeit vorstellen, in dessen Mitte "vielleicht die 40-Stunden-Woche" stehe, der aber von 30 bis 50 Stunden reichen könnte.

usw, usw, blah, fasel, laber, sülz, etc ...

... den ganzen Dummfug kann man sich hier antun ...

DAS schafft nun aber ganz bestimmt viele neue Arbeitsplätze! Klar doch!

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Grünes Chaos:

- 16. Februar 2004: Der schon seit langem unter massivem unheilbar krankhaften Realitätsverlust leidende Arbeitsplatz-"Terminator" Jürgen-"Blechbüchsenarmeegeneral"-Trittin schlägt wieder zu. (Er sollte doch besser weiterhin nur Bonusmeilen auf seinem Vielfliegerkonto anhäufen ...)

"Man" denkt über ein Pflichtpfand auch für TETRA-PACKS nach (Jawoll, diese praktischen Faltcontainer, die bisher über den "gelben Sack" ihr "Recycling" in der Müllverbrennungsanlage erfuhren!). Soviel ist klar, wenn DER anfängt, zu denken, ist das Chaos programmiert, und: je länger er an solchem Unfug brütet, desto lauter stinkt der Haufen, den er macht!

Wenn er so weitermacht, bekommt "Jürgen-würgen" irgendwann eine neue Bedeutung ...

Eine rein rethorische Frage (oder auch zwei ...):
WIE ZUM TEUFEL SOLL DAS FUNKTIONIEREN?!!, und:
WER ZUM TEUFEL SOLL DAS BEZAHLEN?!!
(Sorry, aber bei allem, was DER auskotzt, muß man schreien ...)

Auch bei diesem Aufzug der Berliner Puppenkiste muß wieder mal die Frage-aller-Fragen gestellt werden:
"IS THERE A DOCTOR IN THE HOUSE?!"

Die nächsten Etappen des Pflichtpfandes: (rein hypothetisch?!)

Stufe 5: ...
Stufe 6: € 0,50 auf das Swiffer-Tuch
Stufe 7: € 0,25 auf die leere Kloopapierrolle
Stufe 8: € 0,10 pro Blatt (auf das Papier von der Rolle in Stufe 7!)
Stufe 9: ...

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   Anfang April 2004 haben sich der Blechbüchsenarmeegeneral und der Unternehmer-Lobbyist unter Androhung von Handgreiflichkeiten durch unser aller Bundeskasper denn auch endlich in Sachen Emissionen-Handel “geeinigt”; jetzt gibt's auch für diejenigen was zu handeln, die sich keine richtigen Aktien leisten oder antun wollen ...

- Wenn man den grünen Oberspinner so weitermachen läßt, geht der Morgenthau-Plan vieleicht doch noch in Erfüllung, zumindest bezüglich der Einzelheiten um die Industrie ...

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