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Schlechtes Gewissen? Nicht die Bohne!
 
 

 

Rubrik: völlig durchgeknallt!

Hier: die Grüne(!) Bärbel Höhn

Die grüne NRW-Umweltministerin läßt für peanuttige € 35.000(!?) eine höchst brisante und vor allem wohl auch längst überfällige Studie zur Waldpädagogik(!?) erstellen. Darin geht es insbesondere um die existentielle Frage, ob Förster weiblichen(?!) Spaziergängern(!?) die Bäume(!?) noch besser(!!??) erklären(!?) können.

FRAGE(N) über FRAGEN:

  1. Tickt diese Dummpunze eigentlich noch ganz richtig?
    (War das überhaupt jemals der Fall?)
  2. Welchen Stellenwert hat "Waldpädagogik"(?!) in Zeiten peinlichster PISA-Studien-Ergebnisse, etwa 5.000.000 des Lesens und Schreibens ohnmächtiger Erwachsener (und Hunderter ganz offensichtlich illiterater Politiker!) in dieser von selbstgerechten DumpfbackenInnen regierten Bananenrepublik?
  3. Wer denkt sich solchen Schwachsinn überhaupt aus?
    [Auf die weiß ich vieleicht sogar die Antwort: Grüne SpinnerInnen in Umweltministerien?!]
  4. Gibt es bei den Nordrhein-Vandalen tatsächlich nichts Wichtigeres, als derartigen Unfug zu ergründen?
  5. Hat der Regentänzer Clement bei seinem Abgang in die Bundespolitik dort tatsächlich nur intellektuell total verbrannte Erde hinterlassen?
    (Schon gut, reine Rethorik ... - Selbst ich glaube nicht wirklich, daß die gebündelte Geisteskraft in der dortigen Landespolitik vorher auch nur marginal größer gewesen sein sollte ...)
  6. Darf ich als überzeugter Berufs-Macho jetzt endlich mal ungestraft behaupten, daß die Spaltenpinkler dümmer sind als wir, die absolute und nunmehr nachgewiesenermaßen zumindest die Bäume besser verstehende Krone der Schöpfung? - ["Das GRÜNE nach OBEN, DUSSELIGE KUH!"]
  7. Und wann wird den blöden Weibern denn nun endlich auch mal die Geschichte mit den Bienchen und den Blümchen noch besser(!!) erklärt?
    (DAS wäre ja wirklich mal was Wichtiges! Vieleicht führt solcherlei Tun denn ja sogar zu ein paar weniger "alleinerziehenden" SozialschmarotzerInnen?!)

Fazit: Wie gut, daß es in unserer Bananenrepublik Leute gibt, die noch bekloppter sind als die Mitglieder der Berliner Puppenkiste, denn die Grünen vom Schlage Bärbel Höhn lassen selbst einen gewissen Blechbüchsenarmeegeneral beinahe schon intelligent durch die Botanik rollen ...
   Eins ist wohl klar: Die gute Bärbel hat ihren GeschlechtsgenossInnen im Hinblick auf die landläufige Einschätzung derer Intelligenz durch die "Dreibeiner" einen echten Bärendienst erwiesen, wenn es denn je einen solchen gab!

   Nur mal so als Denkanstoß: Für diesen Packen für gequirlte Scheiße verbratene Kohle hätte man einen der zu Tausenden auf der Straße liegenden (zu alten, zu teuren) IT-Fachmann ein volles Jahr lang produktiv beschäftigen können, um z.B. den katastrophalen Web-Auftritt der "Agentur für "Arbeit"" ein kleines Stück weit in Richtung Benutzbarkeit voranzubringen?!

   Aber vieleicht haben wir das mit der Pädagogik (für den? - über den? - um den?) -Wald ja auch völlig mißverstanden? Sollen ganz im Gegentum die WaldspaziergängerInnen vielmehr den Bäumen etwas mehr Bildung vermitteln und somit die schon o.g. desaströsen PISA-Ergebnisse aufbessern helfen?
   Oder was? Oder wie? Oder wer? Oder ...?

© 2004 - FW

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Rubrik: verlogenes Sackgesicht

Clement weiß es schon lange ...

Als die Opel-Turbulenz letzte Woche auf dem vorläufigen Höhepunkt war, mimte unser aller Arbeitlosenverarschungsminister dümmlich grinsend (so, wie er ja scheinbar immer aus der Wäsche guckt) den Überraschten. Jetzt kommt raus, daß er seit Monaten Bescheid weiß, auf jeden Fall über den offensichtlich seit Monaten in trockenen Tüchern liegenden Verkauf einer kompletten Fertigungsstraße nach China mit dem daraus resultierenden Abschuß von angeblich mehr als 1.000 Opelanern im kommenden November.

Frage: Wie abgewichst muß jemand sein, mit dem Wissen vor laufende Kameras zu treten, um während des von ihm doch ständig propagierten allgegenwärtigen Aufschwunges den "zutiefst Betroffenen" zu geben?

FAZIT: Ganz allmählich machen nicht nur die unverschämten Gehälter und ständig (teilweise mit zweistelligen Prozentwerten!) steigenden Pensionsansprüche, sondern auch die gepanzerten Nobellimousinen unserer Volksvertreter richtig Sinn.

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Rubrik: Elite setzt auf Schröder

Top-Manager rechnen mit rot-grünem Wahlsieg 2006

CDU-Chefin Merkel und die Union haben bei Deutschlands Führungskräften deutlich an Vertrauen verloren. 83 Prozent der befragten Spitzenkräfte trauen Bundeskanzler Schröder ein Comeback in der Wählergunst zu. Mehr dazu ...

... wenn eine häßliche Raupe zum schönen, bunten Schmetterling wird, nennt man das Metamorphose.
   Wie aber nennt man den flatterhaften Wandel einer sich rotzfrech noch immer als solche bezeichnenden Arbeiterpartei zur Unternehmerlobby, zu einer offensichtlich besseren sogar, als die eigentliche Unternehmerlobby ZehDehUuh es je war?
   Mittlerweile ist es nicht mehr zu verleugnen: Je weiter das "Jahr der Ich-AG" voranschreitet, desto mehr offenbart sich die Methodik hinter dem Wahnsinn. Andererseits kann's auch nicht mehr ganz viel schlimmer werden, wenn diese hohlen Dumpfbacken sogar einen Nicht-Unternehmer aus einer Nicht-Unternehmer-Partei gut finden ...

© 2004 - FW

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Peter Hartz legt die Karten auf den Tisch

27.10.2004: Nach einer angemessenen Wartezeit holt auch er jetzt den Knüppel aus dem Sack: der Erfinder der gleichnamigen Vermögensumschichtungs-Reformen zeigt uns nun unmißverständlich, was er mit dem nach ihm benannten Reformmonster tatsächlich bezweckte: offensichtlich ging es hier die ganze Zeit nur um ein, wie auch immer geartetes, Auffangbecken für die etlichen tausend VW-ler, die er jetzt von ihrer Arbeitsbelastung freizusetzen droht, sollten sie nicht Änderungen a' la Siemens zustimmen. Das sie über kurz oder lang ohnehin rausfliegen werden, ist ziemlich sicher, denn sie - wehren sich mit gut besuchten Streiks. Das ist sehr schön, zumindest fürs Peterchen, denn die wilden Streiks dieser großverdienenden Faulpelze sind schließlich für ihn die beste moralische Rechtfertigung für seine geplante Unterschriftenaktion (unter die Entlassungen), die er sich wünschen kann!

   Und hier die Zahlen: laut Meldung der Zeitung mit den 4 großen Buchstaben gibt es Interna des Konzerns zufolge allein in der Verwaltung ein Einsparpotenzial von 5.000 Stellen. Weitere 10.000 sind in der Produktion in den kommenden Jahren entbehrlich. Das Werk ist zeitweise nur zu 60 Prozent ausgelastet. Hartz droht mit massivem Personalabbau, falls der Konzern sein Kostensenkungskonzept nicht durchsetzen kann. Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch beziffert den Personalüberhang auf schlappe 30.000.
   Das ist doch zur Abwechslung mal richtig herzerfrischend!

Frage: DREIßIGTAUSEND (!) überschüssige Arbeitskräfte? Wie lange pennen die Knallchargen in dem Saftladen eigentlich schon? Derartige Zahlen entstehen doch nicht in 14 Tagen! Vieleicht sollten diese Strategen langsam mal die Einkaufsorgien einstellen, insbesondere solche teuren Peinlichkeiten wie die Kiste mit der Emily auf dem Kühler (keine Markenrechte, falls es jemand vergessen haben sollte, die gingen nämlich seinerzeit an BMW!), auch der kindische Versuch eines Vorstoßes in die Luxusklasse mit einem aufgemotzten Langweiler (das 12-Zylinder-Kastrat) kann ja wohl nur als ein weiterer in einer langen Reihe von Flops der Extra-Klasse bezeichnet werden. (Wer's nicht mehr weiß: die unzähligen Versuche, aus Prollo und Doof durch Anbau eines Kofferraumes eine Stufenhecklimousine zu machen, wie auch der reichlich glücklose "Santana" als ersten(?) Fehlschuß eines Luxus-Passat.)
   Sie weigern sich beharrlich, aus Fehlern zu lernen. Müssen Sie aber auch nicht, denn die Zeche zahlen immer die Anderen, wie gehabt.
   Und hier der unumstößliche Beweis, wie leer die Kassen bei den Wolfsburgern tatsächlich sind: Pischetsrieder (der ehemalige "Freude-am-Rasen"-Chefverkäufer) packt jedem US-VW-Händler $10.000 für jeden verkauften Luxus-Passat "cash-auf-die-Kralle". Also, Ihr alle, die Ihr schon immer scharf auf einen total überteuerten und zudem vollkommen imagefreien Biedermann wart: Auf nach Amerika, einen neuen Phaeton erfeilschen! Für die beim Luxus-Auto-Kauf gesparten Mücken sind denn ja auch locker noch mindestens 14 Tage Luxus-Sightseeing (außerhalb des Luxus-VW-Ladens!) zusätzlich drin! Watt'n Luxus! (Lexus?)

FAZIT: Der Typ ist an Dreistigkeit wohl kaum noch zu überbieten. Ausgerechnet ER, der mit seinen realitätsfremden Wahnvorstellungen von einem reformierten Arbeitsmarkt doch eigentlich schon für genug Aufruhr bei den Sozialschmarotzern gesorgt haben müsste, setzt noch eins drauf, indem er dieses Heer jetzt eigenhändig in Tausender-Schritten weiter aufstockt.
- Und das Berliner Lobbyistenforum? Klopft ihm dermaßen auf die Schulter, daß die dabei entstehende Staubwolke locker das Ausmaß eines atomar gespeisten 20-Megatonnen-Pilzes erreicht.
   Bist schon ein echt cooler Macker. Ehrlich. Wir bewundern Dich alle für Dein Talent, Scheiße als Schokolade zu verkaufen. Du solltest lediglich hoffen, das nicht irgendwann irgendwer doch mal das Papier aufreißt und den Kack-Braten riecht ...

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Und hier nun die letzte Schlagzeile aus Brüssel:

unter der Rubrik GESCHEITERTE AUFHOLJAGD

meldet spiegel-online am 25.10.2004:

EU kapituliert vor Wirtschaftsmacht Amerika

Im Millenniumseifer des Jahres 2000 gab sich die Europäische Union das Ziel, zur wichtigsten und wettbewerbsstärksten Wirtschaftsregion der Welt aufzusteigen. Nun schwant den EU-Kommissaren, daß daraus vorerst nichts wird.

Man benötigt auch ohne die intime Kenntnis des Original-Artikels eigentlich nicht wirklich viel Phantasie, um die Hauptgründe zu identifizieren, die schon lange absehbar zu der o.g. Schlagzeile führen mußten:

  • ungebremste Regulierungswut,
  • Unverständnis der Vokabel "Gemeinschaft", dafür aber absolute
  • Einigkeit in Sachen Raffgier

FAZIT: Wer den ganzen Tag damit beschäftigt ist, seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, kann sich nun mal nicht mehr um die Dinge kümmern, für die er tatsächlich (und zu allem Überfluß auch noch geradezu fürstlich!) bezahlt wird. Des Weiteren kann m.E. in der Überschrift das Wort "vorerst" zwischen "daraus" und "nichts" getrost gestrichen werden. Wer's nicht glaubt, sollte sich die derzeitige Wirtschafts- und Außenpolitik unseres großen alliierten Bruders hinter dem noch größeren Teich vieleicht zur Abwechslung einmal mit offenen Augen und eingeschaltetem Verstand betrachten. (Also nicht wie die Mitglieder der Berliner Puppenkiste ...)
   Solange die Neocons vom Schlage
- George W.-"ich-telefoniere-täglich-mit-Gott-dem-Allmächtigen"-Bush,
- Dick-Halliburton-"ich-bin-ein-superreiches-Schandmaul"-Cheney,
- Donald Rums-"Saddam"-fällt,
- Antonin-"ICH-bestimme-wer-Präsident-wird!"-Scalia,
- William H.-"mich-kann-man-politisch-nicht-rechts-überholen!"-Rehnquist und ihre ultrarechten Spießgesellen aus dem G.O.P.-Geld-Adel die Finger am Drücker (und in der Staatskasse!) haben, wird sich am derzeitigen Status Quo auch wohl nichts ändern.
   In dieser unserer schönen Bananenrepublik gibt man lieber viel Geld aus für Mülltrennung, Dosenpfand und ähnlich albernen Unfug (und versucht zur allgemeinen Erheiterung unserer "Gemeinschafts"-Mitglieder auch jene zu diesem Blödsinn zu überreden, zumindest, was die Art der Durchführung angeht), während sich die Bushies mit Hundert-Dollar-Noten den Arsch abwischen und auf diese Art und Weise aller Welt ganz klar zeigen, was sie von Menschen halten, die nicht den "oberen Zehntausend" in "Gottes großartigster Nation" angehören.

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Hurra! Deutschland ist Exportweltmeister!

Und hier die Spitzenreiter:
   - Die Plätze 5a .. 5xx können "saisonbedingt" auch mal untereinander variieren.

  • Platz 1: Arbeitsplätze nach Urinien, Kotenistan, AA und Hartz-IV.
  • Platz 2: Pustekuchen ...
  • Platz 3: keine Ahnung ...
  • Platz 4: warme Luft ...
  • Platz 5a: "Volks"-Wagen Phaeton in die Berliner Puppenkiste.
  • Platz 5b: "Volks"-Wagen Touareg (im Doppelpack!) in junge, kinderreiche Familien.
       (Wer's nicht glaubt, schaue sich die schwachsinnige TV-Werbung der Wolfsburger an!)
  • Platz 5c: Porsche Targa, Mercedes S, 7er-BMW ohne Fahrgestellnummer nach [ehemaliger Ostblock].
  • Platz 5d: Elitestudenten (insbesondere Gentechnik und Biologie) in die USA.
       (Und die bleiben dann der besseren Gehälter wegen nach ihrem Abschluß auch gleich dort.)
  • Platz 5e: Porsche Targa, Mercedes S, 7er-BMW mit Fahrgestellnummer in die USA.
       (Zu den {ehemals deutschen} Elitestudenten in den USA ...)
  • Platz 5f: Steuerflüchtlinge.
       (F1-Rennfahrer und ähnliche Sport- und TV-"Größen")
  • Platz 5g: Markige Sprüche von Schröder, Köhler & Co.
  • Platz 5h: Unfähige Volksvertreter.
       (Nach Brüssel, zum Rente-sichern.)
  • Platz 5i: erfolglose Fußball-"Lehrer".
       Einreisevisumserteilungsvoraussetzungen sind z.B.:
    • Kopulation mit der eigenen Tochter (zumindest altersmäßig),
    • die Unfähigkeit, mit Koks umgehen zu können oder auch
    • mindestens drei Vereinswechsel in einer Saison wegen der Unfähigkeit, den millionenschweren deutschen Primadonnen der hohlen Schweinsblase einen richtigen Tritt zu verpassen ...
  • Platz 5j: Mädchenhändler mit 500 (Boah, Eyih!) "Pferdchen" in Brasilien,
       von hormonstauenden, AIDS-geilen Bumms-Touries per E-Mail schon vor dem Abflug aus Germanien zu reservieren: DER weiß definitiv, wie und wo man Spaß hat! (und Kohle macht!)

FAZIT: Mir fällt dazu - - - absolut NIX(!) ein ... (das der Tag einmal käme ...)

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Siemens macht es vor. Und alle machen mit!

Im goldenen Oktober a.D. 2004: Es war ja auch nicht anders zu erwarten: nachdem die dreiste Erpressung der Siemens-Arbeitnehmer und auch der Perliner Puppenkiste durch einen gewissen Herrn Heinrich von Pierer erfolgreich war (zur Erinnerung: "Entweder arbeitet ihr faulen Säcke für weniger Geld pro Stunde mehr Stunden pro Woche und länger bis zur Rente unter gleichzeitigem Verzicht auf Weihnachts- und Urlaubsgeld und Urlaubs- und Feiertage, oder wir gehen mit unseren Stellen nach Urinien und Kotenistan, denn dort ist man noch scharf darauf, für 1 € pro Tag 365 Tage im Jahr schuften zu dürfen!"), ziehen die anderen nach: Karstadt-Quelle (wieviele Leute hier trotzdem rausfliegen, muß noch in "konstruktiven 4-Augen-Gesprächen" geklärt werden, aber es werden in absehbarer Zeit trotz "Einigung" des Betriebsrates mit der höher bezahlten Einsicht wohl mehrere Tausend Stellen den Bach runter gehen), General-Motors (10.000 neue Arbeitslose bei den frischen Autos), SPAR(1500?), SCHLECKER(6500?) und Philips(3000?) sind ebenfalls auf diesen offensichtlich lukrativen "Gesundschrumpf"-Abzock-Zug aufgesprungen, um nur die momentan dicksten Brocken zu nennen.
- Und was sagt unser Bundeskasper zu diesen Mitnehmern? Wenn es das sprichwörtliche Schweigen im Walde je gab, dann hier und jetzt zu diesem Thema. (Was nach seinem selbstgerechten und lächerlichen Ausfall gegen "Die Drei von der Karstadt-Quelle" vermutlich auch besser ist ...)

Frage: (und nicht zum ersten Mal!) Wer soll eigentlich noch in Zukunft all Eure schönen Produkte kaufen, wenn Ihr alle produktiven Mitarbeiter rausschmeißt? Hofft Ihr selbstgefälligen Dicknasen in den Millionen-Gehälter-schweren-Vorstandsetagen wirklich auf Kaffeefahrten aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien, vieleicht sogar irgendwann aus Bolivien oder Peru? Seid Ihr raffgierigen Idioten wirklich so dumm und Kurzsichtig?
   Eins ist doch sicher: auch Eure neuen billigen Arbeitskräfte im Osten werden innerhalb kürzester Frist den Unterschied zwischen ihrem Hungerlohn und Euren siebenstelligen Gehältern spitzkriegen und ihren gerechten Anteil einfordern. Und wohin wollt ihr dann Eure Produktionsstätten verlegen? Zu den Pinguinen? Und dann? Auf den Mond oder gleich in den Andromeda-Nebel?

FAZIT: Wenn diese kurzsichtigen Großabzocker so weitermachen, müssen wir nicht mehr bis Februar 2005 auf das selbst durch die Berliner Puppenkiste nicht mehr sehr überzeugend dementierte Überschreiten der 5-Mio-Grenze bei den offiziellen(!) Arbeitslosenzahlen warten. Das wird Clement's Weihnachtsgeschenk, auch wenn dieser Faselkopp uns alle paar Minuten dummdreist grinsend die Erholung der bananenrepublikanischen Wirtschaft predigt, wenn er nicht gerade mit Unternehmern in Bochum oder den Worthülsen-Drehern von McKinsey in Berlin Champagner schlürft und sich feiern läßt ...

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HARTZ-Reform, die nächste Runde:

Spiegel-online: Ich AG droht Milliardengrab zu werden

Nach Meinung von Experten gründen viele Jobsuchende pro forma Ich AGs und streichen die Anschubfinanzierung ein - nur, um kein Arbeitslosengeld II beantragen zu müssen. Das, lieber Peter (Gerd, Wolfgang, ...), war doch wohl vorauszusehen. Die Bundesagentur für Arbeit will die Mittelvergabe für Existenzgründer deshalb in Zukunft deutlich restriktiver handhaben.
Und wie wollen diese Ahnungslosen das realisieren? Die wissen nicht, was Arbeit ist. Und: die wissen schon gleich garnicht, was selbständige Arbeit ist. Wie also sollten dann wohl die Kriterien aussehen, nach denen die Gelder zukünftig (nicht?) bewilligt werden?
Nach konkreten Vorfällen steht zu befürchten, daß dann auch in dieser Sache wieder einmal jeder Provinz-Sesselfurzer seine eigenen Regeln macht, wie zum Beispiel bei der von einem AA-Bezirk zum Nächsten unterschiedlichen Bewilligungs-Höhe von EU(!!!)-Mitteln für Coaching-Maßnahmen: Bremerhaven: €4500 - Nordhorn: € 2500 - Oldenburg: € 500!
Und wo bleibt eigentlich die jeweilige Differenz zum angeblich vorgesehenen Maximalbetrag in Höhe von € 4600? Diese Frage drängt sich zwangsläufig auf, denn es steht zu vermuten, daß die AA in Nürnberg pauschal nach Anzahl der Antragsteller oder sogar nach Anzahl der Existenzgründer per sé mit Brüssel abrechnet, von denen offensichtlich die wenigsten diese Mittel beantragen, weil sie garnicht um diese Möglichkeit wissen ...

mehr ...

Man mag mich korrigieren, aber ich kann mich dunkel daran erinnern, daß unter dem nach einem debilen RTL-Soap-Titel klingenden Slogan: "Deutschland macht sich selbständig!" die Arbeitslosenstatistiken schöngerechnet werden sollten (und auch wurden!). Da springen alle Sozialschmarotzer und Arbeitsscheuen auf diesen tollen neuen (Winkel-)Zug der Berliner Puppenkiste auf, und dann ist das auch (wieder mal) großer Mist? Was wollt Ihr denn nun eigentlich?

FAZIT: Menschen mit gänzlich fehlendem Realitätsbezug sollten nun mal keine derart folgenschweren Projekte anfassen. Punkt.

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BEITRAGSSENKUNG: (???!!)

Kanzler droht den Krankenkassen

... und die kommen aus dem Lachen nicht mehr raus!

Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hatte den Versicherten für das kommende Jahr eine deutliche Senkung ihrer Beiträge versprochen. (Die ganzen Versprecher der Berliner Puppenkiste wachsen offensichtlich auf dem gleichen Mist wie deren zweites Gesicht ...) Weil bisher wenig passiert ist, drängt Bundeskanzler Gerhard Schröder die gesetzlichen Krankenkassen nun zur Senkung ihrer Beiträge.


Er selbst findet das wohl auch ziemlich albern ...

Gerhard Schröder: Druck auf die Kassen Berlin - "Die Kassen müssen und sollen die Überschüsse für Beitragssenkungen einsetzen", sagte der Kanzler am Sonntag dem Fernsehsender SAT.1. Sollten sich die Kassen verweigern, "werden wir eine harte Auseinandersetzung mit denen zu führen haben, die da zu entscheiden haben". Dabei werden sich alle Beteiligten bestimmt köstlich amüsieren, denn letztendlich sind ja auch die Krankenkassen - Unternehmen!?

Dagegen kritisieren die Krankenkassen die gesetzliche Verpflichtung zu Beitragssenkungen im kommenden Jahr. "Es ist keineswegs auszuschließen, daß Krankenkassen durch die nun festgeschriebene Beitragssenkung in finanzielle Schwierigkeiten kommen", sagte die Vorstandsvorsitzende des Ersatzkassenverbandes VdAK, Doris Pfeiffer, der "Berliner Zeitung". ... was bei den diesjährigen Milliardenüberschüssen, die einzig und allein aus den Portemonaies der Versicherten stammen, ja auch leicht nachvollziehbar ist. Die Beitragsgestaltung der Krankenkassen sei nicht Sache des Gesetzgebers. Vieleicht sollte das mal jemand der guten Ulla erklären?

Am Freitag hatte die rot-grüne Mehrheit im Bundestag beschlossen, daß gesetzlich Krankenversicherte vom 1. Juli 2005 an Zahnersatz und Krankengeld durch einen einkommensabhängigen Sonderbeitrag von 0,9 Beitragspunkten ohne Beteiligung der Arbeitgeber finanzieren müssen - de facto läuft dies auf einen weiteren Anstieg der Beitragssätze UND, nicht zu vergessen, einen gleich hohen Anstieg des Unternehmensgewinnes hinaus. Gleichzeitig sind die Krankenkassen dazu verpflichtet worden, ihre Beitragssätze in gleicher Größenordnung zu senken. Bevor DAS in DEM Umfang geschieht, können wir definitiv in der Hölle schlittschuhlaufen!
(In eigener Sache eine Frage an den Autor: was, bitte, ist ein "Beitragspunkt"? Eine neue Währung vieleicht? Oder eine weitere neue mathematisch-finanztechnische Definition des berüchtigten Zwiebelfischgenerators? Gehört der etwa auch in die Schwachsinnsschublade mit den "Prozentpunkten" und den "Stundenkilometern"? - Ich weiß, das weicht vom Thema ab, aber Haare spalten können Andere auch ...)

Union streitet über gemeinsame Position

Pfeiffer sagte, die Krankenkassen würden Entlastungen durch die Neuordnung beim Zahnersatz und dem Krankengeld selbstverständlich an ihre Versicherten weitergeben werden. (An dem Au-Tor: watt issn datt fürn Satz, "würden weitergeben werden?" HÄH?) "Eine pauschale Beitragssenkung ist weder sinnvoll noch verantwortungsvoll." Manche Kassen hätten ihre Beitragssätze bereits im Vorgriff auf zu erwartende Entlastungen gesenkt, andere seien durch den vorgeschriebenen Schuldenabbau finanziell eingeengt.

Im Konflikt zwischen CDU und CSU um das künftige Gesundheitssystem fürchtet CDU-Präsidiumsmitglied Hildegard Müller einen Riss in der gemeinsamen Bundestagsfraktion. Als ob das noch jemand merken würde ... "Mit dem Spielen auf Zeit gefährden die CSU und ihr Vorsitzender Stoiber den Fraktionsfrieden", sagte Müller dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Die CDU-Politikerin warf Edmund Stoiber eine "Hinhaltetaktik" vor. Aber genau DAS tun unsere Volksvertreter doch schon immer? (Das mit dem Hinhalten und Vorwerfen ...)

Der CDU-Gesundheitsexperte Andreas Storm kritisierte im "Handelsblatt" den von der CSU vorgeschlagenen Generationenfonds, der künftige Beitragssteigerungen abmildern soll. Zwar sei es grundsätzlich positiv, daß die CSU zumindest in diesem Punkt einen Ausgleich über das Steuersystem akzeptiere, indem sie Privatversicherte mit einem "Gesundheitssoli" belasten wolle, sagte Storm. Zugleich beklagte er aber, die CSU benutze "das richtige Baumaterial in unzureichender Menge und setzt es in völlig wirrer Form zusammen. und noch einmal: "HÄH?" Daraus wird kein tragfähiges Gebäude."

im Original: Spiegel-online

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FAZIT: Die Menschen am unteren Ende der Nahrungskette (die, welche für ihr Überleben ARBEITEN müssen), werden aufs Neue abgezockt und unsere(?!) Politiker streiten sich drum, welche Fraktion da noch besser noch eins draufsetzen könnte. Willkommen in der Bananenrepublik Deutschland.

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Kanzlerschelte ...

Karstadt's unfähige Vorstände wollen (und werden wohl auch ...) wegen unfähiger Vorstandsarbeit bis zu 10.000 Arbeitskräfte "freisetzen". In der heutigen Zeit sind derartige Botschaften ja schon reine Routine: 18 Sekunden für dieses Thema am Ende der Nachrichten, vorher 20 Minuten über den aktuellen Selbstmordbomber-Punktestand im Spiel Dummfick Bush gegen Bin-geLaden/Mokka-al-Sahne, etc. Ausgewogene Berichterstattung halt.

Was allerdings neu ist: Unser aller Bundeskasper mischt sich jetzt auch noch ein: Er wirft dem (zugegebenermaßen!) unfähigen Karstadt-Vorstand, der vor laufender Kamera dümmlich grinsend die drei berühmtem Affen (nix sehen, nix sagen, nix hören) imitiert, Unfähigkeit vor.

"Hört-hört!"

Lieber Gerd: Wer im Glashaus sitzt, sollte besser nicht mit Steinen schmeißen. Punkt.

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Servicewüste Bahn AG ...

29. September 2004: Die Älteren unter uns können sich vieleicht noch erinnern: in den 70ern und auch noch 80ern gab es in den Gebäuden nahe den Bahnsteigen (Bahnhöfe!) ein oder sogar mehrere Fensterchen mit Durch-reiche und -sprechgitter, besetzt mit einem (manchmal auch einer) blau-uniformierten Bediensteten, welche(r) selbst schlangestehenden Reisewilligen so schnell Fahrkarten verkaufen konnten, daß diese sogar in der Lage waren, den gewünschten Zug zu besteigen und nicht nur beim Betreten des Bahnsteiges um die nächste Kurve verschwinden zu sehen. Ja, so war das mal.

Heutzutage ist selbst der Kauf einer simplen Monatskarte ein echtes Geduldspiel. Warum? Darum: der Kaufwillige betritt ein in der Nähe des mit Brettern vernagelten Bahnhofsgebäudes gelegenes Reisebüro mit integrierter Bahn-AG-Service-Agentur, sieht sich um und ist heilfroh, nur EINE einsame Kundin am Tisch der Beraterin sitzen zu sehen. "Tür auf, einer raus, selber rein, nächster sein". Im Prinzip schon, wäre da nicht ein überaus problematisches Kundengebahren zu beobachten: Die Dame will doch tatsächlich wissen, ob eine Fahrkarte von Brake nach Dortmund für ihre studierende Tochter eventuell durch die Vorlage des Studi-Ausweises derselben billiger werden könnte als normal-tariflich vorgesehen? Langer Rede kurzer Sinn: die Beraterin schafft es auch in mehr als 35 Minuten trotz Nachfragen innerhalb der Agentur und mehrerer Telefonate mit Bahnangestellten(?) nicht, diese Frage zu klären, ganz abgesehen von einem anderen Fallstrick: eins der eigens deshalb geführten Telefonate bringt sie auch bei ihren Schwierigkeiten mit der Benutzung der Bildschirmmasken ihres Rechners mit einem "Fachmann" direkt bei den Bummelbahnern keinen Schritt weiter ...

Müßig, zu erwähnen, daß:
  1. - der Kauf einer Monatskarte im Internet unmöglich ist.
  2. - meine Frau, wenn sie am Monatsersten nach Dienstschluß unter immer wieder ähnlich ablaufenden Randbedingungen ihre Karte selbst erstehen muß, natürlich ihren Zug verpaßt.
  3. - der Fahrkartenautomat bei 8 von 10 Versuchen, dort die Monatskarte gegen den Einwurf eines Handwagens voller Münzen zu erstehen, selbiger entweder durch Vandalen geschreddert oder sonstwie außer Funktion ist. (Wobei Ersteres allerdings eher seltener der Fall ist.)
  4. - in einem solchen Fall dann der Schaffner pampig wird, weil man de facto zum Schwarzfahren gezwungen wird.
  5. - infolgedessen dann wieder das allseits beliebte Anstehen-und-dafür-den-Zug-verpassen auf den Monatskartenkaufkandidaten wartet.
  6. - und so weiter, und-so-weiter ... (geht's mit Nummer 1!)

FAZIT: die meisten Unternehmen haben im Zuge der Computerisierung Arbeitsabläufe durchweg vereinfachen und auch beschleunigen können, was aber ist bei der Bummelbahn passiert, Herr Mehdorn? - Herr Mehdorn? - HALLOHO?! - WO GEHT'S DENN HIER ZUM SERVICE???!

© 2004 - FW

Und hier die Antwort

... auf den obigen Haßausbruch, per E-Mail nachts gegen 02:00 Uhr an die Bummelbahn gefunkt:
(Eins muß man den Leuten lassen, sie können schnell sein, wenn sie es nur wollen: das folgende Ejakulat war bereits morgens um 07:00 Uhr da ...)

Und hier nun das Original, die Lästerpassagen sind vom Autor eingefügt, alles Andere ist die unveränderte, 1-zu-1, absolut authentische Kopie (insbesondere auch bezüglich Interpunktion und Orthographie ...) der Original Antwort-E-Mail, vor allem der Nebensatz nach "Es tut uns Leid," im zweiten Absatz ...

Sehr geehrter Herr Wisniewski,

vielen Dank für Ihre Hinweise und die offene Kritik.

Es tut uns Leid, dass Sie mit unserem Service zu frieden sind. So kann man die obige Tirade natürlich auch verstehen? "zu-frieden" womit???

Der einfache Zugang zu unseren Angeboten ist eines der wesentlichen Ziele der Deutschen Bahn AG. ... und warum werden die dann nicht verwirklicht? Wir befördern täglich über vier Millionen Fahrgäste, die aus den verschiedensten Situationen heraus ihre Reise planen, beziehungsweise ihre Fahrkarte kaufen – von zu Hause oder vom Büro aus, beim Einkaufen, am Bahnhof oder ganz spontan im Zug. ... wie wäre es, wenn Sie Ihre Kunden in Patienten umbenennen? [Patient: (engl) der Geduldige] Grund: die Länge der Wartezeiten in der Arztpraxis verhält sich unbestreitbar reziprok zu der beim Fahrkartenerwerb! Aus diesem Grund setzen wir ein Vertriebskonzept um, mit dem wir heute und in Zukunft nahe bei unseren Kunden sind und das deren unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt. ... und wann isses denn nu so weit??

Wir schaffen einen aufeinander abgestimmten Mix aus innovativen Vertriebswegen und personenbedientem Verkauf, ... das mit dem Mix ist uns schon aufgefallen, über das "aufeinander abgestimmt" müssen wir uns aber nochmal ganz dringend unterhalten? den wir ständig weiterentwickeln und an der Nachfrageentwicklung sowie an den sich verändernden Kaufgewohnheiten unserer Kunden orientieren. ... davon merkt man aber eher nichts!

Wir bieten unseren Fahrgästen insgesamt sieben verschiedene Wege, eine Fahrkarte zu erwerben: unsere DB ReiseZentren, Reisebüros mit DB-Lizenz, freie DB-Agenturen, unsere Fahrkartenautomaten, unsere Internetseite www.bahn.de, den Verkauf im Zug und unseren ReiseService über 11 8 61 (bei Anrufen aus dem Festnetz der Deutschen Telekom einmalig 25 ct/15 sek , danach 36 ct/15 sek (1.Minute: € 1,33, jede weitere Minute € 1,44 !!!?), ab Weiterleitung zum ReiseService 6 ct/7,3 sek (€ 0,49/min!); Blocktarife inklusive MwSt.). ... abgesehen von der Tatsache, das hier irgendjemand beim Telefonservice richtig abgreift, hört sich das alles sehr interessant an, indes: die diversen Agenturen sind insbesondere hier in der platten Wesermarsch recht dünn gesät, und die anderen Vorschläge aufgrund fehlender Funktionalität im Hinblick insbesondere auf die leidige Monatskarte schlicht und ergreifend unbrauchbar, siehe oben.

Damit können Sie Ihre Fahrkarte schnell ... aber nicht die Monatskarte! und bequem kaufen, wo und wann sie es wünschen – ob nachts am PC ... aber nicht die Monatskarte!, mit persönlicher Beratung vor Ort und am Telefon ... aber nicht die Monatskarte!, am Automaten oder "auf den letzten Drücker" im Zug ... aber nicht die Monatskarte!. Mit diesem Vertriebskonzept erreichen wir auf der einen Seite mehr Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit für die Bahn, auf der anderen Seite eine sehr hohe Verfügbarkeit unserer Angebote ... aber nicht der Monatskarte! und damit einen klaren Mehrwert für unsere Kunden.

Wir freuen uns, Sie und Ihre Familie in unseren Zügen begrüßen zu dürfen.
... Nööö, lieber nicht, bei Euch verspätet man sich ja schon allein beim Fahrkartenkauf!



Mit freundlichen Grüßen

DB Fernverkehr AG Ihr Kundendialog i.A. (Name ist hier bekannt)

 

... und was ist jetzt die Kernaussage??? Hier der Versuch einer Verbalisierung:

"Wir wollen an die Börse. Wir wollen regelmäßig höhere Fahrpreise. Wir wollen an die Börse. Bahnfahrer sind doof. Wir wollen an die Börse. Sollen die doofen Bahnfahrer doch zusehen, wie sie an ihre Fahrkarten und pünktlich in den Zug kommen. Wir wollen an die Börse. Das Leben als Bahnangestellter könnte so einfach sein, wenn die doofen Bahnfahrer nicht wären, vor allem die nervigen Pendler mit ihren VERDAMMTEN MONATSKARTEN! Wir wollen an die Börse. Bla, Laber, Fasel: Blubber-Sülz! Ach übrigens, erwähnten wir schon, daß wir an die Börse wollen?"
... es gibt viel zu verdienen, sacken wir's ein, damit wir unser nächstes Terroristen-Bekämpfungs-Trainings-Wochenend-Vergnügen für die höher bezahlte Einsicht finanzieren können!

FAZIT: Liebe Bahn AG! Solange Ihr obenbeschriebene Prozedere als Service verbrämt, wird sich an Eurem miesen Image wohl kaum eine nennenswerte Änderung einstellen. Dienst am Kunden heißt genau das. Das konntet Ihr ohne den ganzen in der obigen E-Mail beschriebenen Schnick-Schnack mit "Service-Agenturen" und den anderen inkonsequent umgesetzten Strategien schon mal besser. Und das mit den Computern habt Ihr ja ganz offensichtlich völlig missverstanden. Wenn Ihr nicht bald aufwacht, wird in Kürze wohl auch EUER Zug ohne Euch abfahren.

Dazu kann man wirklich nur noch eines wünschen: Eine gute Reise!

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Määähr Doitsche (Volx?-)Muh-siek innz Ra-di-joh!
Jawoll, Herr Ratlos! (Radlos? - Rad ab?)

28. September 2004: Ich weiß nicht, ob es was mit dem neuerlichen Erstarken der Braunschweinchen, insbesondere in der SBZ, zu tun hat: Heute morgen beschäftigt man sich sogar in der Berliner Puppenkiste mit einer von einigen doitschen Gesanksgröhszen angemahnten Quotenregelung für das Abspielen (meist Computer-generierter-)Instrumenten-untermalter Textejakulate eben dieser deutsch-sprachigen Künstler.

Frage 1: Gibt es im Angesicht der ebenfalls heutigen Karstadt-Quelle-Eröffnung über die Freisetzung von 8500 bitter benötigten Arbeitskräften (zum Erreichen der offiziellen Zahl von 5 Mio Arbeitslosen) nach den geradezu lächerlichen 300 Entlassenen des gestrigen Endes des Bremer Spacecenters eigentlich nichts Wichtigeres als so'n Scheiß???

Frage 2(a): (an den schlapphutbewehrten Hamburger Deutschrocker) "Da Sie angeblich einer der Quotenanmahner sind, Folgendes für Sie:
   Haben Sie sich in den letzten Jahren mal insbesondere die mit überwiegend flauschig weich gespülten und nicht einmal tanzbaren Melodien untermalten hirnrissigen Texte Ihrer deutschsprachigen Interpretenkollegen (z.B. das nervtötende Geplärre eines gewissen Xavier Naidoo?) angehört? Und das zudem, OHNE irgendwelches Kiffzeug im Schädel und mit eingeschaltetem Verstand (nix fur ungut)??"
   - Nichts liegt mir ferner, als zu behaupten, der aktuelle auswärtssprachige Müll (z.B.: Meier-Hi--Meier-Hu--Meier-Hüh--Meier-Ha-Ha!) sei irgendwie besser, aber dort kann man zumindest (meistens) den Text gedanklich ausblenden und bleibt damit bei dieser Art kakophonischer Vergewaltigungen von den tiefschürfend philosophischen Herz-Schmerz-Betrachtungen der Auswärtssprecher verschont ...
Frage 2(b): "Sollte Ihnen und den anderen Quotenjägern unter Umständen entfallen sein, daß sich die Abspielquote im Radio ganz allgemein analog zu den Verkaufszahlen der mit den selben Geräuschen gefüllten Tonträger verhält? Oder haben SIE etwa schon irgendwann mal eine der rollenden Wummerkisten aus dem Hause der Gewinnmaximierer mit der "Liebe zum Automobil" den weiter oben genannten Heuler abspielen gehört?
   - Dachte ich's mir doch.
   - Ihre Musik, die mir persönlich zum Teil sehr gut gefällt (vor allem aufgrund Ihrer Texte) ist heute und war auch in der Vergangenheit ein Nischenfüller, sonst nix. Sie konnten derzeit schon gegen Deep Purple, Jethro Tull, Status Quo und Dergleichen nicht auftrumpfen, und heutzutage kaufen unsere durch PISA hinreichend klassifizierten Kids halt lieber die gequirlte Scheiße mit den wohlklingenden Namen "Trance", "Acid", "Techno", "Rave", "House" und ähnlichen Dreck. Das kann man nun mal offenbar nicht ändern. Finden Sie sich damit ab. Ich tu's auch. (Und höre mir Ausschließlich die wirklich noch dem musikalischen Handwerk verbundenen und desselben auch fähigen vorgenannten Größen aus den 70ern und früheren Dekaden an. Punkt. (Falls es Sie tröstet: die "Andrea Doria", "Rudi Ratlos" und natürlich Ihre Millionärsträume gehören tatsächlich auch dazu ...)

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