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Schlechtes Gewissen? Nicht die Bohne!
 
 

 

Rubrik: "Jetzt werden wir langsam albern!"

Deutsche Arbeitslose sollen sich Jobs im Ausland suchen

17.11.2004: unter "POLITIKER-RATSCHLAG" berichtet man hier:
 

"Weil die Arbeitslosenzahl auch 2005 eher steigen als fallen wird, präsentieren einige Politiker radikale Vorschläge: Job-Suchende sollten nicht nur bereit sein, das Bundesland zu verlassen - sondern auch als Gastarbeiter ins Ausland gehen."

 

Fazit: da haben wohl einige Volltrottel meine diesbezüglichen Kommentare in dieser Rubrik gelesen und tatsächlich für bare Münze genommen. Hallo, Ihr Dummsäcke! Bis auf Euch arme Irre von der Pseudo-Politik hat bisher eigentlich noch jeder geschnallt, daß hier insbesondere in Sachen bananenrepublikanische Arbeitsmarktpolitik (Bwuahahaa, Schenkelklopf!) mit Sarkasmus gehandelt wird! Dieser Schwafelkopp zum Beispiel hat vor nicht allzu langer Zeit behauptet, es gäbe Arbeit "satt" in unserer Exportweltmeister-Republik, und nun dieser Quatsch? Wer oder was protzt Euch eigentlich dauernd ins Hirn und rührt dann um, damit Ihr ständig derart gequirlte Scheiße von Euch geben könnt?

Noch einmal, im Klartext: Wie lange, glaubt Ihr, wäre ein ehemaliger deutscher Großverdiener am Montage-Band wohl in der Lage, in Urinien oder Kotenistan mit den dortigen Billigst-Malochern um die von AUDI, Siemens und Konsorten neu zu schaffenden 75-€Cent-pro-Stunde-Jobs in der Luxuskarossen- und Handy-Fertigung erfolgreich zu konkurrieren, ohne seinem bisherigen, in Eurem unübertroffenen Weitblick natürlich völlig überzogenen Lebensstandard durch Überschuldung entsagen zu müssen? Was dann noch übrig bleibt (wenn überhaupt), fressen die Reise- respektive Umzugskosten und Eichel in jedem Fall auf.

© 2004 - FW

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Rubrik: nix nachzuweisen, dem ...

Florian Gerster aus dem Schneider

17. 11.2004: Man hört's im Radio, und es ist eigentlich keine Überraschung: Florian Gerster, wegen dubioser Beraterverträge bei der AA geschasster Berufspolitiker, hat jetzt vom Richter seinen Persilschein bekommen. Man konnte ihm keine persönliche Bereicherung nachweisen. Als wenn man das wirklich vorgehabt hätte.
   Nu kanner denn ja auch endlich seinen neuen Job bei Roland Berger antreten.

Fazit: Er ist fein raus. Aber das haben wir auch nie wirklich anders erwartet. Es ist schon so: ab einer bestimmten Gehaltsstufe kann man die Treppe nur noch rauf-fallen.

© 2004 - FW

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Rubrik: Korruption - Filz - Klüngelei

   - "You name it, you'll get it!" -

"Mit fremdem Geld läßt sich das meiste Geld verdienen"

Wer Zweifel an dieser althergebrachten These hat, sollte sich das hier mal durchlesen, im Folgenden ein Auszug mit den brisanteren Sachen aus dem spiegel-online-Bericht über das Kölner Klüngelbankhaus Sal. Oppenheim:

...
Kunden wie der Verleger Alfred Neven DuMont, der Essener Schuhhändler Heinrich Deichmann oder die Familie Riegel (Haribo) schätzen die Diskretion (vor allem gegenüber den Steuerfahndern?) und Loyalität des Bankhauses. Im Keller gibt es wie in alten Zeiten noch eine Couponkasse mit 400 Schließfächern. Sie ist durch eine Panzerschranktür, "Reichspatent S. J. Arnheim", gesichert. Ach, wie romantisch!

Krockow (Graf ..., derzeitiger Oberregierer bei den Oppenheims) schwört darauf, daß es viele legale und steuerlich lukrative Möglichkeiten der Vermögensmehrung in Deutschland gibt. Er hat sich mit dem undurchsichtigen Bauunternehmer Josef Esch zusammengetan, laut "Manager Magazin" ein "Genie in Sachen steuersparende Geldanlagen". Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, letzteres in diesen Kreisen aber eher dauerhafter ...

Die Oppenheim-Esch-Holding (OEH) hat knapp vier Milliarden Euro bei Familien wie den Werhahns, dem kürzlich verstorbenen Wilhelm von Finck, aber auch gut verdienenden(!!) Gerling-, Lufthansa- oder KarstadtQuelle-Managern eingesammelt und in geschlossene Immobilienfonds investiert. "... sindse Mitglied oder ohne, sonst kommse hier nich rein, sagt der Türsteher vom Oppenheim ..." (frei nach Udo Lindenberg)

Das Prinzip ist einfach: Die öffentliche Hand, allen voran die Stadt Köln, übernimmt oft die Risiken. Die meisten Investoren kassieren zweistellige Nachsteuerergebnisse für ihren Einsatz. Und nun raten wir alle mal, wer da letztendlich die Zeche zahlt? Na? Hätten Sie's gewußt? Genau. Die öffentliche Hand. Und woher hat die wiederum die Kohle? Genau. War doch garnicht so schwer. Oder?

Beispiel Köln-Ossendorf: Mitten in einem Industriegebiet weitab vom Zentrum entstand auf einem Grundstück der OEH für insgesamt 239 Millionen Euro ein völlig überdimensioniertes Medienzentrum. Zwar haben sich hier die Fernsehsender Super RTL und Vox angesiedelt. Doch viele Studios und Büros stehen leer. Sehen wir's doch mal ganz realistisch: selbst ein Arbeitslosenheer wie das unsrige kann nur eine begrenzte Anzahl Soaps pro Stunde inhalieren. Derzeit ist der Bedarf gedeckt, aber Hartz IV ist ja im Kommen, ab Februar nächsten Jahres kann man sicher noch den einen oder anderen Bürotrakt an einen schon bestehenden oder noch zu gründenden Schwachsinns-Talk-Produzenten ("Hilfe, mein Nachbar wohnt neben mir!") verhökern.

Die Medienkrise muss die Oppenheims und ihre 32 Co-Investoren nicht stören. Sie schützt eine zehnjährige Mietgarantie des Studiobetreibers, hinter dem auch die Stadtsparkasse Köln steht. Die Rendite liegt nach eigenen Angaben im zweistelligen Bereich. Um das mal klarzustellen: Die Bude steht mehr oder weniger leer, und trotzdem rollt eine zweistellige Rendite ein? Und wieder stellt sich die Frage: "WER zahlt die Zeche?"

Aktuell finanziert die OEH vier Ausstellungshallen für die Koelnmesse. Auch da kann nichts schief gehen, weil die Stadt eine langjährige Mietgarantie gibt. Und warum dies so ist, sehen wir nun:

Einer der Geschäftsführer der Holding ist Lothar Ruschmeier, der frühere Oberstadtdirektor von Köln. Der alte Spezi von Esch erhielt 1998, direkt nach dem Ausscheiden bei der Stadt, einen hoch dotierten Vertrag bei der OEH. Man kennt sich und man hilft sich halt, das ist nun mal so in gewissen Kreisen ... Ruschmeier trieb als Oberstadtdirektor nicht nur die Entwicklung des Medienzentrums voran, sondern setzte sich dafür ein, dass die Kölnarena bei der OEH landete. Die Oppenheims bauten mit dem Kapital von 74 Anlegern die größte Mehrzweckhalle Europas und gleichzeitig das Technische Rathaus für 3000 Angestellte der Stadt, verbunden mit einem 30-jährigen Mietvertrag mit der Stadt. Eine Hand wäscht die Andere, und wer bezahlt die Seife? Na? Wie gehabt.

Trotzdem kam das Geschäft ins Rutschen, nachdem der Baukonzern Holzmann in Richtung Insolvenz trudelte. Innerhalb weniger Tage präsentierte Krockow eine neue Betreiberin für die Halle. An der Gesellschaft, die mit einem günstigen Mietvertrag ausgestattet wurde, sind vor allem die eigenen Familienmitglieder beteiligt. So viel Geschäftssinn führte zu einem imageschädigenden Prozess, bei dem Krockow und Co. allerdings freigesprochen wurden. Mal ehrlich: überrascht das noch irgendjemanden? Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Korrupte Politiker unterstützen seit Äonen korruptionsfördernde Gesetze, und selbst ein ehrlicher Staatsanwalt / Richter hat hier kaum Chancen, einen Keil einzutreiben. Die Geschichte "Esser" ist denn ja auch tatsächlich nur eines von vielen weiteren Kabinettstückchen aus der Geld-Politik-Ecke.

In Köln läuft jedenfalls kein Deal an "Sal. Oppenheim, Privatbankiers seit 1789", vorbei. Es bleibt allerdings die Frage, ob die Kölner Klüngelmeister sich nicht in Frankfurt übernehmen. Die Chancen für eine Pleite dortens sind wohl eher gering, denn auch die Oppenheimers kennen bestimmt den Grundsatz, daß, wer "gut schmiert", auch "gut fährt" (und handeln natürlich auch demgemäß, siehe die Aktion Lothar Ruschmeier ...) Warum läuft's denn wohl sonst in Köln so prima?

Vielleicht ist die beste Überlebensgarantie für Sal. Oppenheim der Blick, den Graf Krockow jeden Tag aus seinem Bürofenster hat. Auf der anderen Straßenseite versuchte im Juni 1974 Bernhard Graf von der Goltz, der Generalbevollmächtigte der Herstatt-Bank, eine aufgebrachte Menge mit dem Megafon zu beruhigen.

Die Kunden wollten an ihr Geld, kurz darauf war die Herstatt-Bank pleite. "Das werde ich nie vergessen", verspricht Krockow. Wenn er schlau ist, hat er eins daraus gelernt: Wenn ER den Bach runter geht, verlieren NUR seine KUNDEN ihre Kohle.

© 2004 - FW

Interessant sind einige Namen in dem o.a. Bericht: Immer wieder tauchen in diesen Kreisen ausgerechnet Unternehmen auf, die teilweise schon seit langem jammern, wie schlecht es ihnen doch geht und die deshalb von ihren Malochern Zugeständnisse, z.B. in Form von unbezahlten Überstunden und Nullrunden verlangen: Lufthansa, Karstadt-Quelle, um nur ein paar zu nennen.
   Nun wissen endlich auch wir dummen Grunzer, warum es diesen Herrschaften (zumindest unternehmensseitig) so furchtbar dreckig geht: jede abgezockte Mark (€, was-auch-immer) wird seit ewigen Zeiten umgehend den blaublütigen Hauptakteuren der oben beschriebenen Korruptionspossen in den Rachen gestopft, damit die dann das nächste Bankhaus assimilieren und noch fetter werden können.

   Zitat eines neidischen Konkurrenten nach der Übernahme der BHF-Bank, wobei Oppenheim ausschließlich das profitable Geschäft mit den 10.000 sehr vermögenden Privatkunden sowie das Handels- und Vermögensverwaltungsgeschäft der BHF-Bank kassiert:
   "Die schneiden sich das Fleisch, wie sie es gerade wollen."
   (Mal ganz ehrlich, Du Neidhammel: Hättest Du's anders gemacht? Na? Wußte ich's doch!)

Fazit: Bei diesem Spiel sind, im Gegensatz zum Monopoly, die Rollen schon vor dem ersten Würfeln fest vergeben. Die haben, bekommen dazu. Den Anderen nimmt man es weg. Irgendwo muß es ja schließlich herkommen, oder?

© 2004 - FW

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Rubrik: Aufschwung in Schwung ... (-halten? -bringen?)

Schröder will ordentliches Weihnachtsgeschäft

13.11.2004: spiegel-online:

Gerhard Schröder appelliert an die Bundesbürger, die anhaltende Kaufzurückhaltung aufzugeben. Im bevorstehenden Weihnachtsfest sieht der Kanzler dafür eine günstige Gelegenheit, den Sozialschmarotzern und denen, die akut um Ihren Job fürchten (müssen), auch noch den letzten Pfennig aus der Tasche zu ziehen.

Berlin/Stuttgart - "Ich rechne damit, daß wir ein ordentliches Weihnachtsgeschäft kriegen", sagte Schröder den "Stuttgarter Nachrichten". Notwendig sei eine vernünftige Balance zwischen Konsumausgaben und Sparen. Die Sache hat ja auch nur ein paar kleine Haken: Zum Einen ist "Geiz geil", zum Anderen ist für (großenteils ohnehin nur vorgetäuschte) Qualität denn auch wieder kein Geld da.

Den inzwischen fallengelassenen Vorstoß, das Wirtschaftswachstum über die Verschiebung des Feiertages 3. Oktober zu stärken, rechtfertigte Schröder: "Ich wußte, daß das nicht populär sein würde. Wer's glaubt, wird seelig ... Aber ich wollte deutlich machen, dass wir uns in einer wirklich veränderten ökonomischen und internationalen Umgebung behaupten wollen." Wie ärgerlich für den allzeit aktivsten Unternehmer-Lobbyisten der doitschen Bananenrepublik, daß das außer ihm noch niemand gemerkt hat, denn wie sonst wäre wohl der diesbezügliche scharfe Gegenwind zu erklären?

Deutschland müsse auch aus sozialen Gründen Hochlohnland bleiben. Das wird mit den tollen EIN-EURO-JOBS allerdings kaum zu realisieren sein, außerdem kann sich auch sonst bald niemand mehr einen "Volks"-wagen leisten?! "Das war der Hintergrund zu sagen: Laßt uns den Tag der Deutschen Einheit an einem Sonntag feiern", betonte er. Sicher, denn an die überreichlichen Hallelujah-Tage südlich des Weißwurst-Äquators traut er sich natürlich nicht ran ...

Ungeachtet des wegen des Hartz-IV-Gesetzes zu erwartenden drastischen Anstiegs der Arbeitslosenzahlen verteidigte der Kanzler die Arbeitsmarktreformen. Statistisch sei ein Anstieg möglich. ( - Nicht möglich, sondern sicher, denn der tatsächliche Bestand an arbeitsscheuen Abzockern liegt reichlich über den seit Jahr und Tag statistisch hingelogenen Zahlen. Er kann heilfroh sein, daß all diejenigen, die effektiv keine Ansprüche mehr geltend machen, weil sie entweder durch das soziale Raster gefallen sind oder einfach nur resigniert haben, auch in der zukünftigen heilbringenden Hartz IV-Ära in keiner Statistik auftauchen werden. Die Anzahl dieser nicht erfaßten Verlierer dürfte wohl auch 7-stellig ausfallen ... - ) Doch das Prinzip, das dahinter stehe, sei unverzichtbar. Nur, daß wir das richtig verstehen: Es geht hier doch weiterhin um das vom großen alliierten Bruder hinter dem noch größeren Teich abgeschaute Prinzip der Umschichtung von-unten-nach-oben?!

zum Originalbeitrag ohne die unqualifizierten Einwürfe von der Tribüne ...

Lieber Herr Schröder! Wie wäre es denn, diesen Aufruf an die Spitzenverdiener mit dem gesenkten Steuersatz zu richten? - Ach, ich vergaß: DIE schleppen Ihre Kohle ja lieber nach Los Angeles/Malibu, Vufflens-le-Château und ähnlich entwicklungsbedürftige Gegenden außerhalb des Machtbereiches unseres Kassenwartes mit den tollen Rechentricks. Wie dumm von mir. Tut mir leid. Saublöde Idee. 'Tschuldigung. Kommt nich' wieder vor. Ehrlich! (Zerknirschtsein ...)

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Rubrik: Und nun ratet mal, wer die Zeche zahlt?

Korruptionsverdacht bei Karstadt

unter dem Schlagwort SCHMIERGELDSKANDAL berichtet der online-spiegel folgendes:
"Vier ehemalige Karstadt-Mitarbeiter sollen jahrelang Bestechungsgelder angenommen und mit Scheinrechnungen einen Millionenschaden verursacht haben. Drei Verdächtige sowie ein Düsseldorfer Lufttransportunternehmer wurden festgenommen."

Die ganze Sauerei findet sich hier ...

FAZIT: Es ist wohl nicht zu weit aus dem Fenster gelehnt, zu behaupten, auch hier hätte mal wieder das Management gründlichst versagt. Gegenbeweise werden gerne gehört. Hallo? HALLOHO?
- Dachte ich's mir doch. Schweigen im Walde.

   Und nun laßt uns den Faden doch noch ein ganz klein wenig weiterspinnen: Was, wenn das nur die vielbemühte Spitze eines Korruptions-(Eis-)Berges war? So wirklich von der Hand zu weisen ist das wohl kaum! Insbesondere schlechte Beispiele machen Schule, und daß außer diesen paar Ganoven keiner mitgekriegt haben soll, wie leicht man die Karstadt-Qelle ins eigene Portemonaie sprudeln lassen kann, ist kaum anzunehmen.

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Rubrik: Es gibt viel zu verdienen, sacken wir's ein!

Toll Collect kassiert Rüge vom Bundesrechnungshof

12.11.2004: spiegel-online meldet: KONTROLLEN VERZÖGERT
... hier die Kurzform: die Tollen Kollekteure, Rot-Grün und Schwarz-Gelb ziehen sich im Dreieck über den Tisch und schmeißen sich Knüppel zwischen die Beine. Und "das Konsortium" (der Rosa-Riese, der Fabrikant der Autos mit der eingebauten Vorfahrt und ein Unternehmen aus einem westlichen Nachbarland mit ganz eigenen Verkehrsregeln) hat eine tolle Kollekte: - es kassiert fröhlich weiter ab!
wer es noch immer nicht glauben will, einfach hinklicken und selber lesen ...

Es werden noch Wetten angenommen, ob die OBUs (die kleinen Wunderkisten in den Lastern, die Eichels Taschen füllen sollen) zum 01.01.'05 in Aktion gehen. Keiner dafür? ´- Feiglinge!
   Wie ? 01.01.3005??! - DER Termin wäre vieleicht zu schaffen - (Die Betonung liegt auf "Vieleicht" ...)

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Rubrik: Wenn zwei das Gleiche tun ...

Deutsche zahlen ihre Rechnungen nicht

12.11.2004: In einem interessanten und leider nicht wirklich überraschenden Beitrag meldet die Zappelkiste gestern Abend, daß immer mehr Mittelständler in Konkurs gehen müssen, weil ihre Kunden eine saumäßige Zahlungsmoral an den Tag legen: 30 Tage Verzug sind die Regel, bis zu 120 Tage durchaus keine Seltenheit. Und es ist leider wahr. Mein Nachbar ist auch so ein Zechpreller: er brüstet sich ständig damit, immer "erst frühestens nach der dritten Mahnung, wenn überhaupt!" zu bezahlen. Ich bin diesbezüglich auch schon auf ihn reingefallen ...
   Was aber noch weitaus schlimmer wiegt: Es kommen Mittelstandsunternehmer zu Wort, die an die öffentliche Hand liefern, und sie berichten, daß es hier sogar die Regel ist, Zahlungen extra lange hinauszuzögern, indem man Liefer- und Funktionsabnahmen verschleppt und dann, wenn diese endlich erfolgt sind, auch die Bezahlung rausschiebt bis zum geht-nicht-mehr. Da kann zwischen Vertragserfüllung von seiten des Lieferanten bis zum Erhalt der Kohle schon mal locker ein halbes bis dreiviertel Jahr ins Land ziehen.
   Im Anbetracht der Tatsache, daß es hier im Allgemeinen gleich um größere Summen geht, steht am Ende eines solchen Handels denn auch oft die Insolvenz, welche dann von bestimmten großkotzigen Mitgliedern der Berliner Puppenkiste als "durch unfähige Betriebsführung verursachte Pleite" hingestellt wird.

FAZIT: Guuut gebrüllt! Regierungen, die jedes Jahr aufs Neue einen Riesenberg Schulden noch vergrößern, wie gerade heute Nacht wieder geschehen, und das Ganze dann einen "ausgeglichenen Haushalt" nennen, maßen sich an, Unternehmern, die teilweise bereits jahrzehntelang hart gearbeitet und schwarze Zahlen geschrieben haben, Pleitenwirtschaft vorzuwerfen.
   Is' das nich' nett?

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Rubrik: OPEL-KRISE

Rot-Grün fordert Entlassung von Managern

11.11.2004: Es liest sich wie eine Büttenrede: der nordrhein-westfälische Arbeitsminister Harald Schartau befürchtet, daß es mit der Zukunft des Bochumer Opel-Werks düster aussieht, solange die derzeitigen Manager das Ruder dort in der Hand halten. Und deshalb fordert er schlicht und ergreifend - den Rausschmiss der Opel-Bosse!

mehr zu dieser Lachnummer ...

FAZIT: Nettes Ablenkungsmanöver.
   Frage: Und wann fordern nun ihrerseits die Industriebosse den Rausschmiß der "Manager" der Berliner Puppenkiste und der Kopien dieser Kabarettnummer in den Landesregierungen?

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Rubrik: späte Einsicht?

An die Wand geknallt!

11.11.2004: spiegel-online meldet:

BA soll Virtuellen Arbeitsmarkt abschalten

Verwaltungsratsmitglied Jürgen Heike fordert, den Virtuellen Arbeitsmarkt der Bundesagentur für Arbeit komplett einzustampfen. Das Projekt sei aussichtslos und verschlinge nur Geld.

mehr ...

Und nun ich:
Wie bitte? - "einstampfen?" - "aussichtlos?" - "verschlingt nur Geld?"
Warum hat es so lange gedauert, bis die Luschen das gemerkt haben?

Hier ein paar persönliche Erfahrungen vom Beginn dieser Pleite an:

- Auf eine langwierige Eingabe-Orgie meiner persönlichen Daten morgens um etwa 01:00 Uhr reagiert das System beim Versuch des Abspeicherns mit folgender Meldung:
"Ihre Daten konnten nicht abgespeichert werden, da sie zwischenzeitlich von einem anderen Benutzer geändert wurden. Ihre alten Daten wurden wieder hergestellt."
Frage 1: Welcher andere Benutzer darf meine Daten, zudem schon während der Eingabe, ändern?
Frage 2: Welche alten Daten, bitteschön, wurden da wieder hergestellt?

Eine diesbezügliche Anfrage an den Betreiber zeitigt die folgende Antwort (festhalten, jetzt kommt's!):
"Das von Ihnen geschilderte Problem beruht auf einer temporären Überlastung des Systems. Der gewaltige Ansturm von etwa 1 Mio Zugriffen am ersten Tag war nicht erwartet worden."
(Bei derzeit nur knapp 4,5 Mio Arbeitslosen ist das natürlich auch leicht nachvollziehbar ...)

- Ein echtes Highlight: Nach meiner Erstanmeldung bekomme ich per Schneckenpost einen Zugangscode für den "sicheren Zugriff" auf meine persönlichen Daten zugestellt.
Müßig, zu erwähnen, daß ich tatsächlich ohne diesen Code problemlos an meine Daten komme ...

- Zugangstests: am 19. Februar 2004, am 03.Juni 2004
(Wer's nicht glaubt: DOS-Box öffnen, "tracert arbeitsagentur.de" eingeben, <RETURN>, abwarten ... Auch ein Test am 11.11.2004 um 12:55 Uhr ergibt die prägnante Meldung "Zeitüberschreitung der Anforderung." in den Zeilen 8 bis 30, also bis auf die Zeilen 6 und 7 weitestgehend identisch mit den o.a. Beispielen.)

Und hier die E-Mail-Antwort des Providers zu dem auch IHM gemeldeten Zugriffsproblem:

"---
Hi Frank,
I've just checked and the routing on the COLT network is fine.
Browsing to the customers site however indicates a problem on the customers equipment.

regards, Mark
---"

 

"Das reicht!" sprach Gerster (Weise, Alt, wer-auch-immer). Und die Arbeitsuchenden fluchen vergebens.

 

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Rubrik: schwächelnde Wirtschaft

Siemens macht nicht mit (bei den Verlusten ...)

Am 11.11. kommt es raus: Heinrich von Pierer hat vor kurz vor seinem goldenen Handschlag dem Konzerngewinn des ach-so-gebeutelten Elektronik-Konzerns mal eben schnell einen Zuwachs von satten 39 Prozent beschert. Wir erinnern uns: "Uns geht's ja soooo schlecht! Wir müssen unbedingt konsolidieren!" (konsolidieren: ein paar Tausend Arbeitskräfte freisetzen.) Dieses Ergebnis ist umso überraschender, als ein richtig großes, prestigeträchtiges Projekt durch erstklassige Fehlkonstruktion entgleiste: die Straßenbahn "Combino" war nur einer der diesjährigen Flops des Beamtenkonzerns.

Frage: Wer soll hier eigentlich verarscht werden? Unternehmer UND Politiker aller Couleur verlangen, der schwächelnden deutschen Wirtschaft auf die Beine zu helfen, indem immer weniger Menschen für weniger Kohle immer mehr arbeiten und vor allem auch kaufen, gleichzeitig wird subventioniert, was das Zeug hält, und dann protzt diese dreiste Bande mit ihren Gewinnen.
   Merken die noch was?

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Rubrik: (Nur ein) Faß ohne Boden ...

Eichel muß nachlegen

Unser aller Kassenwart, Hans-"ich-geb'-mehr-Kohle-aus-als-ich-habe"-Eichel hat ein weiteres überraschendes Problem mit seinem ohnehin schon (wie in den Vorjahren) katastrophalen Nachtragshaushalt: er muß bis zum Jahresende die nicht im Haushalt veranschlagte Summe von € 1,436 Milliarden an die Bundesagentur für Arbeit überweisen. Der Grund für dieses unvorhersehbare Finanzierungsloch bei den Nürnbergern ist, daß die Zahl der Langzeitarbeitslosen statt der eingeplanten(??!) 1,87 Millionen jetzt etwa 2,3 Millionen beträgt. Wo kommen denn nun wieder die Idioten so plötzlich her? Bis Ende Oktober sollen bereits etwa € 16,6 Milliarden ausbezahlt worden sein.

Über soviel Dickfelligkeit kann man eigentlich nur noch staunen: An Sturheit nicht mehr zu überbietende Lernunwilligkeit, vollkommen fehlende Einsicht in einfachste Zusammenhänge und Realitätsverleugnung sind ganz offensichtlich das normale täglich-Brot der Berliner Puppenkiste. Das Ding sehenden Auges an die Wand knallen und erzählen, wie toll doch alles läuft, sind eins.
   Nur weiter so: die (Langzeit-)Arbeitslosigkeit zu finanzieren hat im Gegensatz zur Schaffung von Arbeitsplätzen zwei entscheidende Vorteile:
- 1. muß man nicht nachdenken, und
- 2. kann man außerdem ganz prima den Arbeitsuchenden die Schuld an der Misere in die Schuhe schieben.

FAZIT: Das Minister-Leben könnte soooo schön sein, wenn es das dumme, faule, unflexible, unmotivierte, konsumverweigerndee, sozialschmarotzende, immobile, undankbare, etc, etc Stimmvieh nicht gäbe ...

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Rubrik: Wir sind aber auch alle echt blöd!

T-ONLINE: Gewinnsprung kommt für Aktionäre zu spät

09.11.04: Wie man dieser Tage hört, fährt der feiste Avatar Robert T.Online fette Gewinne ein, kurz bevor sich die Telekomiker ihre AG-Tochter mit der abgestürzten Börsennotierung wieder einverleiben.

FAZIT: Hier ist nun endlich DAS (kaum modifizierte alte) Gewinnmaximierungsrezept für die Ich-AG:

  1. DOT-COM gründen.
  2. Mit maximalem Preis für die Aktie an die Börse gehen,
  3. DOT-COM eine Weile am Rande der Pleite entlangschippern, um den Aktienwert in den Keller zu treiben,
  4. DOT-COM bei genügendem Kursverlust wieder von der Börse nehmen und natürlich
  5. die seit einem Jahr wieder steigenden Gewinne einsacken.
  6. Die geprellten Anleger mit einem Rückkaufsangebot von gerade mal 33% des Ausgabepreises nach Strich und Faden verarschen.

Und was lernen wir daraus: dieses nach den unvergessenen DOT-COM-Crashs um die Milleniumswende lange totgesagte Geschäftsmodell erfreut sich nach wie vor bester Gesundheit. Die haben, kriegen dazu. Die Anderen ... - Was solls!

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Rubrik: Die verdammten Sozialschmarotzer meckern immer noch?

Clement beruft Ombudsrat für Hartz IV

spiegel-online, 09.11.2004 - Zitat: "Der sechzehnseitige Fragebogen für das neue Arbeitslosengeld II ist kompliziert und überfordert viele Betroffene. Doch daß daraus Ungerechtigkeiten resultieren, soll nach Möglichkeit vermieden werden. Ein dreiköpfiger Ombudsrat soll sich ab 1. Dezember um die Sorgen und Nöte der Menschen kümmern."

Wir erinnern uns: Ein gewisser Großkotz hatte vor nicht allzulanger Zeit getönt, das mittlerweile als "Hose-runter!-Formular" bekannte Hartz- / McKinsey-Machwerk wäre simpel und überschaubar und somit kein Problem für die mentalen Mitnehmer. Er bot den im Gegensatz zu ihm intellektuell-einfach-strukturierten Faulpelzen sogar an, ihn persönlich anzurufen, sollte es Probleme mit dem Ausfüllen geben. Wie es nun aussieht, hat er wohl doch den Mund ein wenig voll genommen? Anders ist diese Aktion sicherlich kaum zu interpretieren. Er kommt denn auch folgerichtig dem Vernehmen nicht mehr dazu, seinen Kumpels die neuesten Assi-Witze zu erzählen. Das Telefon ist dauernd besetzt von irgendwelchen Schwachköpfen, die nicht wissen, auf welcher Seite sie in welcher Spalte Ihre Millionenvermögen, die Ausbildungsversicherung für ihre verwöhnten Bratzen und die gutbezahlten Vorstands-(Neben-)Jobs eintragen sollen ...

... die Bankrotterklärung

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Rubrik: Sie setzen nix mehr um. Zur Strafe müssen wir jetzt länger arbeiten!

"Doitschä Wirtschäfft" will den Samstag als normalen Arbeitstag wieder einführen

09.11.2004: Wolfgang-"Der-Weise-aus-dem-Parlamentarierland"-Thierse betet es vor: "Deutschen Unternehmen geht's schlecht! Es muß mehr gearbeitet werden! Die 40-Stunden-Woche reicht dafür nicht aus! Also müssen die Westdeutschen (??!) ab sofort auch Samstags arbeiten!"

mehr ...

Frage: Wann begreifen diese Idioten endlich, daß sie die durch Massentlassungen abgekurbelte Konsumlust derer, die derzeit noch einen Job haben, nicht ankurbeln können, indem sie noch mehr Arbeitskräfte "freisetzen" und die verbliebenen mit noch mehr Arbeitslast zuscheißen? Kann man derart bescheuert sein? Offensichtlich ja.

FAZIT: Na gut. Dann gründen wir eben alle eine ICH-AG und verhökern uns gegenseitig unsere selbstgeschnitzten Bollerwagen und Blumengestecke. Das wird uns ganz sicher alle "am-eigenen-Schopf-aus-dem-Sumpf-ziehen"! Das haben schließlich keine geringeren als unser Bundeskasper und der Hartzpeter gesagt. Und die sagen immer, was geht. (... vor allem, was für SIE geht.)

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Rubrik: Rotzfrech

AUDI fährt Rekordumsätze!

... und verlangt mehr "Flexibilität" von den Schraubern am Band.

09.11. 2004: Ein historisches Datum. Umso passender für die VW-Tochter Audi, bei der Vorstellung ihres neuen allradgetriebenen Turbo-Familienboliden für die (allerdings aussterbende?) Arbeiterklasse all den anderen Abzockern nachzueifern und ihre Mitarbeiter trotz seit mittlerweile immerhin zehn Jahren brummender Geschäfte (mit glänzenden Prognosen für das laufende und das nächste Jahr!) massiv unter Druck zu setzen: "Damit wir uns die Taschen noch voller stopfen können, schiebt Ihr mehr Stunden für weniger Geld (... und fliegt trotzdem raus)! Außerdem werden wir auf jeden Fall neue Arbeitsplätze schaffen. Im Ausland. Noch Fragen?"

mehr ...

Fazit: Und weiter geht's mit der Gesundschrumpferei. Die ob ihrer knurrenden Mägen wirklich zu bedauernden Manager in Ingolstadt machen nicht einmal mehr den Versuch, Ihre wahren Absichten zu verschleiern. Man hat offensichtlich begriffen, daß die ewig gleichen Selbstmitleids-Tiraden der letzten Monate bei uns Konsum-verweigernden Grunzern ohnehin nicht mehr ankommen, nutzt ganz offen die Gunst der Stunde und stößt sich, dem deutschen Groß-Unternehmer-Trend folgend, gesund. Wir dummen Schrauber haben eh' keine Chance, uns zu wehren.
   Die Wahl ist eigentlich keine: Entweder dauerarbeitslos sein oder: sich krank schuften und rentenkassenschonend pünktlich bei Erreichen des gerade aktuellen Rentenalters in die Kiste springen, ohne eine Chance, die zusammengerackerte Kohle selbst zu verbraten. Eichel (und seine Nachfolger) werden's uns danken! (... nicht, das wir davon irgendetwas hätten ...)

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Rubrik: einfach nur dreist

Kaplans Anwalt legt Berufung gegen Sozialhilfeurteil ein

02.11.2004: wie man hört, hat der Rechtsverdreher des mittlerweile exportierten selbsternannten Kölner Oberbombenlegers Metin Kaplan vor, Einspruch einzulegen. Wogegen? Gegen ein absolutes Schandurteil des Kölner Verwaltungsgerichtes, welches verfügt, daß sein Mandant die vom ihm über 11 Jahre kassierte Sozialhife der Stadt Köln in Höhe von insgesamt €170.000 zurückzahlen soll. Wie schon gesagt, ein echtes Schandurteil eben. Allerdings kam dummerweise raus, daß Kaplan über den in Frage stehenden Zeitraum auch privaten Zugriff auf Millionensummen hatte, die aber angeblich Eigentum des "Kalifatsstaates" sind.

FAZIT: Und da dachten wir dummen Stimmviecher, unser aller Bundeskasper hätte für seine Allgemeinplätze (zur Erinnerung: Sozialschmarotzer!, Mitnahmementalität!) keinen Beweis, und -schwupps! - schon isser da!
Mehr als zehn Jahre lang wird ein offenbar millionenschwerer justizbekannter geistiger Brandstifter auf Kosten der Allgemeinheit bereichert.
Wer hat hier versagt? Natürlich nicht das Sozialamt der Stadt Köln. Natürlich nicht! Mitnahmementalität? Schon möglich. Aber zu derartigen Betrügereien gehören immer Zwei: der Mitnehmer und der Zahlmeister, hier vertreten durch luschige Behördenmitarbeiter, die ganz offensichtlich die ihnen anvertrauten Mittel zumindest grob fahrlässig "zum Fenster rauswerfen".

Und überhaupt:
- €170.000: Ist das alles, was der Bursche in mehr als 10 Jahren abgezockt hat? Oder stellt dieser Betrag, wie durchaus zu befürchten, nur einen marginalen Prozentsatz einer weit höheren Gesamtsumme dar, der durch dubiose Verrechnung mit dem ohnedies zweifellos schwarzen Bombenleger-Vermögen entsteht?

Und noch eins: seinem Anwalt sollte man die Zulassung entziehen. Was der da abkaspert, ist im Anbetracht leerer Kassen im Allgemeinen und der Person Kaplan im Besonderen ja wohl nur noch als absolute Unverschämtheit zu bezeichnen.

Kaplan stellt sich heroisch u.a. mit Mordaufrufen außerhalb jedes Rechtssystems und hat dann auch noch die Chuzpe, dieses System für seine Zwecke zu kapern?!

- Und seit wann ist das Vermögen einer kriminellen Organisation ("Kalifatsstaat", Lachkrampf, laß nach!) legal? Wenn dieser Winkeladvokat das durchboxt, ist es wohl endgültig an der Zeit, die "Bundesrepublik Deutschland" ganz offiziell in "Bananenrepublik Deutschland" umzutaufen.

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Rubrik: Selbstbeweihräucherung

Keine Verspätungen!

31. Oktober 2004: Die Doitsche Bummelbahn wirft sich am heutigen Vormittag in die stolzgeschwellte Brust wie das sprichwörtliche Schwein in die Scheiße: Es sei, so ist auf allen Sendern zu hören, im Zuge der allherbstlichen Rückstellung auf die Dunkelzeit nicht zu Verspätungen oder sonstigen Problemen gekommen. Glückwunsch!
   Oder etwa doch nicht? Wie der Sprecher anfügt, haben etliche Hundert Reisende bis zu einer Stunde* auf ihre Anschlußzüge warten müssen ...
   *: Wohlgemerkt: "bis zu einer -", nicht: "genau eine -" -Stunde!

FAZIT: Da kriegen diese Bagaluten eine ganze Stunde geschenkt, um die kumulierten Verspätungen aufzufangen, und dann diese Dreistigkeit. Die spinnen, die Bahner.
   - Jeder geistig halbwegs gesunde Homo Sapiens hätte sich über dieses nette und zudem gerade in diesem Fall höchst hilfreiche Geschenk gefreut und die Fresse gehalten. Was aber machen diese Profi-Zuspätkommer? Tönen rum, damit auch der Letzte mitbekommt, wie blöde sie doch eigentlich sind.
   Und die wollen an die Börse! Oooh, Mann ...

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