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Schlechtes Gewissen? Nicht die Bohne!
 
 

 

Rubrik: Soziale Schere noch nicht weit genug geöffnet!

Gewerkschaften und SPD verschieben Mindestlohn-Debatte

Gott sei dank! Endlich ziehen sie wieder an einem Strang!
Und sogar in die gleiche Richtung!!
... allerdings irgendwie nicht in die Richtige?!

ZITAT:
"Nach Informationen des SPIEGEL haben sich DGB-Vorsitzender Michael Sommer und SPD-Chef Franz Müntefering darauf verständigt, sich vorläufig nicht mehr für Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns einzusetzen. Führende Gewerkschafter rechnen nun nicht mehr mit einer Einführung von Mindestlöhnen bis zur nächsten Bundestagswahl 2006."
   ZITAT ENDE.

   mehr ...

FAZIT: Etwas Anderes haben wir von der Partei des Unternehmerkanzlers eigentlich auch nicht wirklich erwartet. Nicht nur, das der Exportweltmeister Deutschland zigtausende Arbeitsplätze nach Urinien und Kotenistan "outsorced", es muß auch an der Heimatfront dafür gesorgt werden, daß sich Arbeit wirklich nicht mehr lohnt.
   Die Grenzen nach und vor allem von den ehemaligen Ostblocksatelliten sind nicht nur für Autoschieberbanden, sondern naturgemäß auch für die dort in Massen lebenden 1-€-die-Stunde-Maurer und -Fliesenleger weit offen. Das gilt es auszunutzen, weil natürlich bei einem dem hiesigen Preisniveau angepaßten Mindestlohn nichts mehr in die Kassen unserer notleidenden Unternehmerelite gespült würde ...

© 2004 - FW

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Rubrik: Hartz IV wirkt! Immer mehr!

Arbeitsagenturen wappnen sich gegen Gewalttäter

ZITAT:
"Polizei und Dienststellen der Agentur für Arbeit bereiten sich fünf Wochen vor Einführung des neuen Arbeitslosengeldes II auf mögliche gewaltsame Ausschreitungen vor. Mehrere Agenturen haben bereits Bombendrohungen erhalten."
   ZITAT ENDE.

mehr ...

Moment mal: Hatte einer der Oberhellseher in der EssPehDeeh nicht schon vor geraumer Zeit festgelegt, der Widerstand gegen Hartz sei erledigt, weil selbst der letzte Montagsdemonstrierer mittlerweile eingesehen hätte, wie toll dieses ultimative Allheilmittel für all unsere Probleme doch im Grunde wäre? Oder sollte jetzt tatsächlich doch der Versprecher unseres Bundeskaspers aus dem letzten Jahrtausend Realität werden, als der Hannoveraner den Mund reichlich voll nahm und uns dummen Grunzern erklärte, innerhalb Jahresfrist die Arbeitslosenzahlen mindestens zu halbieren? Die Chance wäre da: Jedes "Arbeits"-Amt wird ab dem 01.01.2005 im Drei-Schicht-Betrieb rund um die Uhr von 2,25 Mio neu einzustellenden Sicherheitsfachkräften bewacht!
   Und weil es ihm leid tut, daß wir so viel länger als die versprochenen 12 Monate warten mußten, packt er noch eins drauf: Der Rest der Sozialschmarotzer gewinnt in einer Nieten-freien Super - Duper - Luxus - Arbeitsplatz-Lotterie unter der Schirmherrschaft der Herren von Pierer, Ackermann, Weltecke und Gerster unter dem Ehrenvorsitz des EU-Abgeordneten Willi Görlach lukrative Führungs- und Vorstandsposten in Politik und Wirtschaft, z.B. bei Karstadt, Siemens, Sal. Oppenheim und, als Hauptgewinn, den Job des Personalchefs bei VW.
   (Eigentlich wußten wir es ja schon immer: "Alles wird gut!".)

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Rubrik: Und der Teufel scheißt doch immer auf den den größten Haufen!

Wer hat, dem wird gegeben.

(Und wenn er nicht dafür arbeitet, korrumpiert er es sich eben.)

27.11.2004: Schon seit geraumer Zeit erhält der Autor der hier rumstehenden Hetztiraden gegen die Selbstbediener, armen Pensionäre, Coolen, Produktiven, Volksvertreter, Börsenspezialisten und den Rest der Elite dieser unserer Bananenrepublik immer mal wieder böse Leserbriefe, in denen man ihm vorwirft, ungerechtfertigte Stimmungsmache gegen die armen Reichen zu verbreiten. Anscheinend habe ich den hier mit meinen bewußt zum Teil überspitzten Kommentaren dargestellten Trend aber wohl doch nicht so ganz falsch erkannt, denn auch andere Schreiberlinge (nix für ungut!) und sogar angeblich seriöse Erhebungen sind hier offensichtlich zu ganz ähnlichen Schlüssen gekommen:

   ZITAT:
Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer: In sechs Jahren rot-grüner Koalition sind die sozialen Unterschiede in Deutschland größer geworden. Den Regierenden ist diese Erkenntnis peinlich, sie hatten das Gegenteil versprochen.
Gerhard Schröder fand, es sei an der Zeit, sich endlich einmal selbst zu loben. "Wir sollten über das reden, was gut gewesen ist", beschied der Kanzler am vergangenen Mittwoch im Bundestag. Die Schwarzmalerei "eines Deutschlands im Jammertal" müsse ein Ende haben: "Wenn eines unpatriotisch ist, dann das eigene Land so schlecht zu reden."
Die 5 Sekunden hat er denn ja auch wirklich gut genutzt, um eine der wenigen wirklich guten Bush-Parolen zu intonieren! (Patriotismus, das ist ...)

Ein paar Meter weiter saß Ulla Schmidt auf der Regierungsbank - und musste Schröders Botschaft als Maulkorb empfinden. Man mag mir verzeihen, aber DAS bezweifle ich denn doch, schließlich ist DIE Dame ja wohl nicht so ganz unbeteiligt an den Zuständen, die den Inhalt des gleich auftauchenden "Papierstapels" erklären ... Einen Tag zuvor nämlich hatten Spitzenbeamte der Sozialministerin einen als streng vertraulich deklarierten Papierstapel vorgelegt. -STRENG VERTRAULICH-?!! Das muß dann ja wohl ein echter Brandsatz sein, vor allem wenn man die paar Leute bedenkt, die den Inhalt dieser Bestandsaufnahme entweder noch nicht kennen oder aber schlicht und ergreifend nur verleugnen?! Und dessen Inhalt ist keinesfalls geeignet, des Kanzlers Wunsch nach Positivnachrichten zu erfüllen. Ist das vieleicht eine (aber nur ein-ganz-klitzeklein-wenig!) BÖSE Überraschung für die Angehörigen einer echten Volkspartei? Man urteile selbst ...
   ZITAT ENDE.

mehr ...

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FAZIT: Dem ist nichts hinzuzufügen, und das endlos bemühte "Ich hab's ja immer gesagt!" ist reine Rethorik, denn es entspricht leider den Tatsachen. Aber einen muß ich denn doch noch eben bemühen:
   Der Benutzer einer Telefonzelle zahlt erst und wählt dann, der Wähler in der Demokratie dagegen ...

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Rubrik: Arme Arbeitgeber, reiche Arbeitnehmer ...

Neuregelung für Zahnersatz und Pflege

KANZLERMEHRHEIT: Die gesetzliche Krankenversicherung wird Mitte 2005 für die Mitglieder spürbar teurer. Der Bundestag lehnte mit Kanzlermehrheit den Einspruch des Bundesrats gegen die neuen Sonderbeiträge für Zahnersatz und Krankengeld ab.

Berlin - Die neuen Beiträge werden ab 1. Juli 2005 fällig: 0,4 Prozent vom Bruttolohn für die künstlichen Zähne und 0,5 Prozent zusätzlich für Krankengeld. Daran beteiligen sich die Arbeitgeber nicht mehr.
dieser und einige andere neuerliche Geniestreiche der Berliner Puppenkiste ...

FAZIT: Und weiter geht es mit der Vermögensumschichtung:
   Da haben wir schon seit Monaten die Meldungen im Ohr, daß die Krankenkassen dank Praxisgebühr und erhöhter Zuzahlung und somit solitär auf Kosten der Versicherten Milliardengewinne einfahren und hofften daher auf eine Senkung der Mitgliedsbeiträge: Pustekuchen! Und weil sich die Schatullen der Versicherer offensichtlich noch immer nicht schnell genug füllen, wird gleich noch mal von Kanzlers Seite nachgelegt und eine weitere Erhöhung, zudem ohne Arbeitgeberzuzahlung, durchgezogen.

Vielen Dank, Herr Schröder! DAS nennt man sozial ausgewogene Politik!

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Rubrik: Deutsche Gehälter sind zu hoch? Stimmt! ... nicht?

Deutsche Bosse: europäische Spitzenabsahner

26.11.2004: wie der online-spiegel meldet, erhalten die Vorstände deutscher Unternehmen einer Umfrage zufolge deutlich höhere Bezüge als ihre Kumpane in anderen EU-Ländern. Richtig dicke kommt's aber, wenn man die Bonuszahlungen berücksichtigt, die für kurzfristige(!!) Erfolge gezahlt werden. Damit übertreffen die deutschen Bosse sogar ihre Leidensgenossen in den USA.
mehr neidvolle Betrachtungen dieses stets aktuellen Themas ...

FAZIT: Es zahlt sich offensichtlich aus, durch rücksichtslose (und zudem kurzsichtige) Massenentlassungen, Steuerhinterziehung, Bilanzfälschung und Bedrohung der verbleibenden Malocher (mit Entlassung) und der Politik (mit Abwanderung nach Urinen und Kotenistan) die Unternehmensgewinne und damit auch die Börsenkurse hochzutreiben, vor allem, wenn man, wie in der Bananenrepublik Doitschland üblich, seinen Gehalts- und natürlich auch den Bonusscheck SELBST ausstellt.

   "Willkommen im Managerparadies Deutschland!"

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Rubrik: Advent, Advent ...

Ladenöffnungszeiten bis 20 Uhr!

25.11.2004: Ist es denn schon wieder so weit? Scheint wohl so: Alle Kaufmannschaften überschütten uns alle halbe Stunde im Radio mit ihrer Heilsbotschaft des Einkaufen-könnens, zu (fast) allen möglichen Tages- und Nacht-Zeiten! Man könnte angesichts dieses Frontalangriffs auf unsere Kaufunlust fast glauben, daß sie zu den normalen Öffnungszeiten irgendwie nicht genügend Kunden zwischen ihren Regalen sehen?!

Dabei ist die Erklärung doch eigentlich ganz einfach:
   Die Einen (die mit der Zeit zum den-ganzen-Tag-einkaufen-gehen-können) haben keine Kohle, weil keinen Job (daher die viele Zeit?!). Die kommen höchstens zum Schaufensterbummeln und Neid-aufbauen in die Fußgängerzonen.
   Die Anderen hingegen (die mit der Kohle-zum-Ausgeben) haben keine Zeit, weil einen Job, in dem sie Überstunden-bis-zum-Zusammenbruch schieben müssen, um Selbigen nicht zu verlieren. Sie haben daher zu den normalen Öffnungs-Zeiten diese nicht zur Verfügung, um ihre mühsam zusammengerackte Kohle gegen die Weihnachtsauslagen zu tauschen. (Außerdem gibt es böse Zungen, welche behaupten, sie hätten Angst vor der Arbeitslosigkeit und hielten deshalb ihre Kohlen zusammen?!)

   "Willkommen im Einkaufsparadies Deutschland!"

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Rubrik: Die spinnen, die Opelaner!

OPELS PARKPLATZPOLITIK

23.11.2004: Opel-Vorstandschef Hans Demant wacht einem Zeitungsbericht zufolge höchstselbst über den Rüsselsheimer Konzernparkplatz. Der Top-Manager habe Mitarbeiter persönlich aufgefordert, nur noch Autos der eigenen Marke zu fahren - und ihre Sierras, Golfs oder Daimlers gefälligst anderswo zu parken.
   mehr dazu ...

Wir hatten ja schon immer so einen Verdacht, aber nun ist es raus: Die Manager unserer Großunternehmen sind tatsächlich nur popelige (wenn auch völlig überbezahlte!) Parkwächter.
   Wenn denn tatsächlich einige Opel-Schrauber die gummibereiften Kasperbuden aus der Flop-Schmiede im Zonengrenzbezirk als persönlichen Fahruntersatz bevorzugen, hat das (abgesehen von OPELs Lohn- und Preispolitik) sicherlich gute Gründe: Wenn nicht sie, wer soll dann wissen, was sie da so alles zusammenschustern? Bekanntermaßen zeigen die Kisten aus Rüsselsheim seit ewigen Zeiten einen fatalen Hang zum nervtötenden Klappern, selbst bei Anbauteilen, die nicht lose aufliegen wie z.B. die Laderaumabdeckung im einstigen Oberklasse-Caravan-Versuch mit dem treffenden Namen Omega ...

   FAZIT: Es zeugt ganz sicher mindestens von unübertroffener Dummdreistigkeit der Unternehmer, von ihren mit Rausschmiß bedrohten Malochern zu verlangen, daß sie die eigenen Produkte kaufen ...

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Rubrik: abgezockt vom Rosa-Riesen

Katastrophenalarm!
(Prozeß-)Tsunami bedroht Telekomikas Küste!

23.11.2004: Wie hier zu lesen ist, verklagen mehr als 15.000(!) Anleger mit Hilfe von 630(!) Anwälten den Rosa Riesen auf € 100.000.000 Schadenersatz für den Absturz der vor 4 Jahren von Hans-"ich-bin-der-größte-Rechenkünstler-aller-Zeiten!"-Eichel zur Sanierung der Staatskasse initiierten rosa Aktie von €63,50 auf magere €10,00, weil der Immobilien-Wert der Telefonzellen für diese Emission wohl ein ganz klein wenig überbewertet worden war. Und jetzt ist diese Heißluftnummer, die unserem obersten Kassenwart seinerzeit läppische € 15.000.000.000(in Worten: fünfzehn Milliarden EURO) ins Portemonaie spülte, nun endlich soweit aufgebläht, daß sich ein Richter noch bis über das Erreichen seines Pensionsalters in etwa 20 Jahren hinaus mit diesem Mega-Abzock der Trommelkom beschäftigen muß.
   Und der nette Dr. Sommer? (Man erinnert sich: er hat damals das wertlose Börsenpapier wie altes Brot angepriesen ...) Er lässt sich derweil auf den Malediven (oder sonstwo) die Sonne auf den Pansen brennen, verjuxt seine Abfindung und feixt sich eins über die dämlichen Kleinanleger, die ihm seinen wohlverdienten Ruhestand vergolden ...
   Da ist es doch geradezu beruhigend, zu wissen, daß wenigstens unsere Juristen noch im Inland Arbeit-satt haben und sich nicht als Gastarbeiter in Urinien und Kotenistan durchschlagen müssen ...

ZITAT: -"Hier ist planmäßig kleinen Leuten in die Tasche gegriffen worden."- ZITAT Ende.
Treffender kann man das wohl kaum umschreiben.

FAZIT: Da soll es doch tatsächlich Mitglieder der Berliner Puppenkiste (und deren Nemesis, der Opposition) geben, die sich über die Abzockspezialisten in den Führungsetagen von Siemens, Audi, Karstadt und der nicht enden wollenden Liste ihrer Konsorten echauffieren? Die kopieren doch letztendlich nur, was ihnen seit Jahr und Tag von den Regierungsbehörden und ihren Handlangern in den staatseigenen Betrieben genauso wie bei dem betrügerischen Rosa Riesen vorgeturnt wird: man ist konsequent und bescheißt nicht nur seine Kunden mit undurchsichtigen Tarifen und betrügerischen Rechnungen (Stichwort: 31-Tage-Monate), sondern auch seine Finanziers, wie kürzlich auch bei dem genialen Rückkauf-Coup der strohblöden Nervensäge "Robert T. Online" geschehen. Ist doch nur gerecht, oder? Sollen doch zur Abwechslung mal die ein wenig bluten, die soviel Kohle übrig haben, daß sie sogar an der Börse spekulieren können. Mitleid ist hier definitiv fehl am Platz.
   Das die Telefonbetrüger über kurz oder lang mit ihrer aufgeblasenen Aktie auffliegen mussten, war vielen Leuten mit ein wenig gesundem Menschenverstand schon vor etlichen Jahren klar ... Aber auf warnende Stimmen hören wir ja nicht, wenn wir die schnelle Mark / den schnellen wittern.
   "Selber schuld!"

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Rubrik: Toidsch Lannt iss ächt intteleniös ...

"- Koalititationsverhandlungen -"

22.11.2004: In den gestrigen 20:00-Uhr-Nachrichten sehen wir einen aufschlußreichen Beitrag: Nach dem "doofe-Kids-rasseln-durch-(der, die, das)-PISA"-Desaster von 2001 hat man heuer eine höchst erfolgreiche (zumindest für den Punkt "Desaster") Neuauflage dieses Offenbarungseides in Sachen bananenrepublikanischer Schulpolitik in den Bildungsmarkt geschubst.
   Langer Rede kurzer Sinn: ein etwa 15-jähriger Schüler liest vor laufender Kamera einen kurzen Artikel aus der Zeitung vor, in dem offenbar ein legasthenischer Schreiberling die hier als Überschrift angeführte Vokabel verwandte. Wie, das glauben Sie nicht? Ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber genau so hat die kleine Dumpfbacke das Wort vorgelesen.
   In der anschließenden Bewertung des Sprechers wird unter anderem manifestiert, daß die für den Test handverlesenen Schwachmaten in den letzten 3 Jahren die PISA-Aufgaben von 2001 gebüffelt haben. Die ganze Mühe hat aber wohl nichts gebracht, zumindest, was das Ergebnis dieser neuerlichen Mega-Klassenarbeit angeht.
   Als Nächster meldet sich dann ein tränenerstickter Wissenschaftler zu Wort, der die nicht so ganz von der Hand zu weisende Befürchtung äußert, daß die oben piktierte Doofnase in naher Zukunft vieleicht gerade den von ihm vorgelesenen Artikel selbst als Redakteur einer Tageszeitung verfassen könnte.
   Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter, indem ich behaupte, daß dergleichen bereits seit geraumer Zeit geschieht. Wer's nicht glaubt, sehe sich nur einmal die zahllosen zusammengeflickschusterten Auftritte hier im WWW, die Laufschriften der Spartensender in der Zappelkiste, beliebige Reklame- und Hinweisschilder, Preistafeln in Imbißbuden oder eine beliebige Tagespostille an, hier insbesondere die Spalten mit den privaten Verkaufsanzeigen, nicht zu vergessen die absolut saumäßige Orthographie vieler E-Mail-Kommunizierender im durchaus fortgeschrittenen Erwachsenenalter, die auf Posten wie denen eines Geschäftsführers, Personalchefs, oder, absolut nicht nachvollziehbar, eines Pressesprechers(!!) sitzen...

Beispiel: ein aktueller Bericht bei Spiegel-online: "Zwölf Milliarden Euro verwaltet der Bund im ERP-Fonds. die regierung betreibt damit ..." - (Wer's nicht sieht: Am Satzanfang wird auch ein "die" groß geschrieben, "Regierung" ist ein Substantiv, auch hier kann nur die Großschreibung gelten!) Anm.: vermutlich nach einem Anschiß durch einen aufmerksamen Leser wurde diese Peinlichkeit dann ausgebessert, immerhin ... Immer noch merkwürdig sehen allerdings die "HAUSHALTLÖCHER" als oberste Überschrift aus, und auch ein paar weitere Sätze in dem Artikel hat der Autor wohl nicht so richtig in den Griff bekommen: "Zudem warnt er zudem vor einem "Aderlass für die Förderprogramme"... zudem zudem?? - oder auch: "... dürfte die Bereitschaft gering sei, Buchungstricks der Deutschen zu unterstützen." ... sei-ei-ei ... - Des Weiteren ist der Beitrag gespickt mit Interpunktionsfehlern, aber das überrascht eigentlich schon nicht mehr.
- Nachtrag: das überschüssige "zudem" hat sich mittlerweile erledigt und die "HAUSHALTLÖCHER" sind um ein "s" erweitert worden, das "sei" eiert allerdings weiter herum, genau wie die erschreckende Kommasetzung ...

   FAZIT: Wie man hier sogar in einem relativ kurzen Aufsatz sehen kann, ist die Vergewaltigung jeglicher Regeln offensichtlich aktueller Standard sogar im Schriftsatz einer eigentlich als seriös und qualitativ hochwertig angesehenen Publikation. Der weiter oben piktierte Niedergang muß nicht erst für die Zukunft angedroht bzw. erwartet werden.
- Der Begriff "Redaktion" scheint sich für einige Schreiber (nicht nur dort) nicht notwendigerweise auch auf eine korrekte, zumindest aber nicht sinnentstellende, Interpunktion, Orthographie oder auch Wortwahl zu beziehen.
- Wenn man dann einen derartigen Fehler anmerkt, bekommt man als Antwort ein patziges "Das war schon lange repariert, bevor Sie uns schrieben!" als Antwort. Das ist im Grunde genommen das Gleiche, wie im Straßenverkehr von genau dem Flegel den "Finger" zu sehen, den man just wegen einer rücksichtslosen Vorfahrtverletzung angehupt hat: "Ich weiß natürlich, daß ich gerade Scheiße gebaut habe, aber Du bist ein Arschloch!" ...
- Und aus diesem Grunde verkneife ich mir seitdem derartige Ansagen.

Zitat aus einem diesbezüglichen Bericht auf spiegel-online, in dem (neben dem folgenden Absatz) einige sich berufen fühlende Politiker versuchen, die Blamage zu erklären:
"Drei Jahre nach der ersten Pisa-Studie belegt die Untersuchung erneut: In keinem anderen vergleichbaren Staat der Welt hängt der Schulerfolg so stark von Einkommen und Vorbildung der Eltern ab wie in Deutschland. Das deutsche Schulsystem versagt nach dem Fazit der Forscher bei der Förderung von Arbeiter- und Migrantenkindern. Bei gleicher Begabung hat ein Akademikerkind in Deutschland eine mehr als dreimal so große Chance, das Abitur zu erlangen, wie ein Facharbeiterkind."
   Zitat Ende.
   Abgesehen von der Tatsache, daß sich hierzulande nur der Bildung leisten kann, der sie sich leisten kann, muß dann allerdings auch der Vollständigkeit halber festgestellt werden, daß der Lesekünstler von oben eindeutig deutscher Herkunft und Abstammung ist, also jemand, den man im Englischen (unabhängig vom "sozialen" Stand!) als native speaker bezeichnet. Im Übrigen dürfen wir das fehlerfreie (Vor-)Lesen allgemein gebräuchlicher Vokabeln nach meinem Dafürhalten auch von jemandem erwarten, der (noch) nicht im Besitz eines Abiturzeugnisses ist.
   Besonders furchterregende Beispiele finden sich folgerichtig denn auch immer wieder zahlreich in den Bibliotheken deutscher Hochschulen, und zwar in den garnicht-so-seltenen Diplomarbeiten, die anscheinend von Berufslegasthenikern verzapft wurden. Hat man den Autoren deshalb das Diplom verweigert? Wohl kaum. Von daher ist das in dem Artikel zitierte Geschwafel einiger ausgewählter Kultusminister m.E. lediglich folgendermaßen zu benoten:
"Thema verfehlt, setzen, sechs!"

Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen war, aber meine Generation wurde glücklicherweise noch nicht mit der seligmachenden "Ganzheitsmethode" vergewaltigt, wir waren in der ersten Klasse nicht gezwungen, uns an Hunderte oder gar Tausende Worte als Bild in Ihrer Komplettschreibweise zu erinnern, wir erlernten erst einmal die Grundbausteine, sprich, das Alphabet, und waren dann mit etwas Übung auch problemlos in der Lage, uns zuvor unbekannte Worte zu lesen und im Allgemeinen sogar richtig auszusprechen, ohne daß der Vorturner an der Wandtafel sie uns vorkauen mußte! Und diese Fähigkeit ist uns bis heute erhalten geblieben. Die PISA-Kids dagegen kennen nur die Begriffe, die ihnen in der Schule als BILD eingepaukt wurden. Und man wird den dringenden Verdacht nicht los, daß sie schlagartig in dem Moment mit dem Erlernen ihnen bisher unbekannter Worte aufhören, da sie die Schule verlassen ...
   Aber die meisten Angehörigen der in den Fünzigern und davor geborenen Generation beherrschen ja auch noch das kleine Ein-Mal-Eins mindesten bis zur "20" OHNE Taschenrechner.
   (Ja-ja! Ohne Nachkommastellen, natürlich! (... Klugscheißer!))
   Und irgendwann zwischen damals und jetzt fing dann die Kultusministerkonferenz an, haufenweise weltfremden Blödsinn wie z.B. die Mengenlehre einzuführen, und wir dürfen durchaus zu Recht befürchten, daß die verschlimmbesserte Noie doütSche räCht sChraiBunCk sicherlich kaum den letzten Auswuchs dieses Regulierungswahns zur eigenen Existenzsicherung darstellt.

   FAZIT: Das mit dem Bildungsstandort Deutschland ist ja wohl weiterhin eine Riesenlachnummer, denn seit dem ersten PISA-Reinfall in 2001 hat sich auf diesem Sektor wahrlich nichts zum Besseren gewendet.
    Wenn ich's jedoch recht bedenke, hat diese erneute Pleite aber vieleicht doch was Gutes: Unser allseits geliebter Regentänzer im Wirtschaftsministerium kann die Schuld am Lehrstellenmangel jetzt ganz prima den Betroffenen selbst zuschieben:
   "Freie Lehrstellen gibt's mehr als genug! Wer allerdings zu doof ist, kriegt halt keine ab!"
So entstehen Legenden ...

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Rubrik: besser spät als nie ...

100(101? - 104? - ...?) Jahre Führerschein

Junge Leute feiern, wenn sie ihre Führerscheinprüfung bestanden haben (und setzen sich nach der Fete denn auch schon mal sturzbesoffen oder anderweitig zugekifft in ihre rollende Wummerkiste, um die frisch erworbene Fahrerlaubnis im wahrsten Sinne des Wortes "stante pede" wieder loszuwerden).
   Ältere Herrschaften dagegen, wie zum Beispiel die Mitglieder der Berliner Puppenkiste, feiern "100 Jahre Führerschein", weil das ein "historisches Ereignis"(?!) ist, wie es in der -in edler Zurückhaltung matt glänzend gestalteten- Einladung zu der Jahrhundert-Sause behauptet wird.

- Abgesehen von der Tatsache, daß ganz offensichtlich keineswegs klar ist, wieviele Jahre denn der "Lappen" nun tatsächlich auf dem Buckel hat: Was gibt es da überhaupt zu feiern?
   - Und wieder einmal stellt sich die Frage der Fragen: ist da eigentlich nichts Wichtigeres, für das man die leeren Haushaltskassen plündern kann, als ausgerechnet für ein mit Steuergeldern finanziertes Luxusbesäufnis mit exklusiven Gästen, die natürlich allesamt "well-to-do" sind und somit ihren täglichen Bedarf an Brombeermarmelade mit Fischgeschmack und Edelbrause aus der Champagne auch selber decken können, ohne jemals an ihr sauer Erspartes gehen zu müssen?

   FAZIT: Der Kassenwart weint in seine leere Schatulle und unsere Elite feiert in Berlin großkotzig auf Steuerzahlerkosten jeden an den Haaren herbeigezogenen Scheiß. Ganz prima. Weiter so.

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Rubrik: "in Windows veritas!"

    (der Finanzbeamte erklärt uns die Welt)

ELSTER: die (Internet)-ELektronischeSTeuerERklärung

Wir hatten die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben. Aber nun kommt das seit mehr als 10 Jahren reichlich erfolglos propagierte "papierlose Büro" doch, und zwar ausgerechnet in der Umgebung, wo wir es zuallerletzt befürchtet hätten: der doch eigentlich absolut technik- und fortschrittsresistenten Beamtentagesstätte mit Namen Finanzamt! Ab 2005 hätten es die deutschen Finanzämter gern richtig modern, sprich: elektronisch. Unternehmer müssen dann ihre Umsatz- und Lohnsteuervoranmeldungen online einreichen.
   Aber, wie üblich, wenn sich der beamtete Michel etwas ausdenkt, kommt mal wieder nur halbgarer und somit schwerverdaulicher Mist dabei raus: das zu diesem Zweck eingesetzte Programm der Finanzämter unter dem trefflichen Akronym "Elster" gibt es nur für die bunten Fenster aus Redmond. Die aus Sicherheits- und anderen sattsam bekannten Gründen immer zahlreicher werdenden Freunde des knuffigen Pinguins aus der Open-Source-Szene und die MACcies gucken in die (Windows-)Röhre.

Das es auch anders ginge, beweist mindestens die Online-Bankerei. Hier sind im Prinzip betriebssystemunabhängige, weil Browserbasierte, Applikationen interessanterweise angeblich genügend sicher, sogar Kontendaten und -bewegungen zur Manipulation zu stellen. Insbesondere im Anbetracht des u.a. für den Fiskus ab nächsten Mai zum Standard erkorenen gläsernen Bankkontos sehe ich nicht das (Sicherheits-)Problem einer Steuererklärung mit Hilfe einer Internet-Server-basierten und somit im Gegensatz zur lokalen Software plattformunabhängigen Anwendung.

   Und nun raten wir doch mal, wer da wohl heftigst "sponsert"? Warum wohl sonst schließt man hier wider besseres Wissen bestimmte Betriebssysteme von der Fütterung des diebischen Krähenvogels aus und zwingt deren Benutzer mehr oder weniger verhohlen, eine durch Linux oder auch MAC/OS einigermaßen sichere Internetverbindung zugunsten des größten Virenfängers aller Zeiten aufzugeben?

   Und was lernen wir daraus? "Wem Gott ein Amt gegeben, dem raubt er den Verstand!"

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Rubrik: Das ist ja mal eine echte Überraschung!

70 Prozent halten Manager für unredlich

Einer Umfrage im Auftrag des das World Ecomonic Forum zufolge trauen 76 Prozent der Befragten allein in der Bananenrepublik Doitschland unseren Politikern nicht über den Weg, 70 Prozent halten die Manager für unehrlich.

Noch Fragen? Hätte mich auch gewundert. Falls doch, hier und dort gibts die Details, pikant insbesondere der Vergleich mit ein paar der anderen Bananenrepubliken, gelegen in Südamerika(!) und auf dem Balkan(!). Einige nette Schmankerl sind:

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Rubrik: Manager im Glück

Milliarden-Kredit für Karstadt-Quelle

am 19.11.2004 feiert die höher bezahlte Einsicht von der Karstadt-Quelle schon mal vorgezogen Weihnachten. Gründe dafür sind zum Einen die genehmigten Kredite in Höhe von € 1,75 Mrd (Peanuts!), zum Anderen eine durch die Aktionäre abgenickte Kapitalerhöhung von zusätzlichen € 500.000 Mio.

Frage 1: Woher kommt die ganze Kohle? € 2.250.000.000 (!!) findet man im Allgemeinen nicht in Omas Matratze ...
   Frage 2: Wie lange werden die Abzocker mit den siebenstelligen Gehältern wohl diesmal brauchen, um die Kiste an die Wand zu knallen, indem sie auch diese Kohle schnellstmöglich in Richtung Sal. Oppenheim umleiten?

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Rubrik: Steuersünder fangen-und-aufhängen. Jawoll!

Bankgeheimnis ist ab dem 01.05.2005 keins mehr.

... überaus passend zum "Tag der Arbeit" ...

19.11.2005: George Orwell läßt grüßen! Getreu dem alten Motto: "Laßt uns die Kleinen fangen, damit wir Großen ungeschoren davonkommen!", wird ab 01. Mai nächsten Jahres Eichels ultimativer Wunschtraum wahr: Finanzamt, "Arbeits"-amt, Sozialamt und was-auch-immer-Amt dürfen OHNE jegliche Begründung oder Verdachtsmomente private Konten ausspähen, um zu prüfen, ob der böse Steuerbetrüger am Fließband und sein Folgezustand, der "alles-was-er-kriegen-kann-mitnehmende" Sozialschmarotzer, noch irgendwo ein paar Euros gebunkert haben, die man ihm anrechnen, will sagen, abzocken kann. Das man den Ausspionierten nix davon sagt, versteht sich von selbst. Wie aus Berlin zu hören ist, tropft unserem obersten Kassenwart ob dieser Aussichten schon die Vorfreude aus der Schrittgegend ...

mehr dazu hier und dort ...

Und wieder einmal ist der Berliner Puppenkiste ein genitaler Ablenkungsschachzug gelungen. Anstatt sich um wirklich drängende Probleme wie den kaputten Arbeitsmarkt, wahnwitzige Verschwendung von Steuern, Korruption in insbesondere den Kreisen, die ohnehin schon alle Schlupflöcher ausnutzen, und die wahren Steuerhinterzieher, namentlich sattsam bekannte Unternehmen aus der Auto- und Handy-Branche und im Ausland wohnende Show- und Sportgrößen zu kümmern, wird wieder einmal bei denen zugeschlagen, die sich ironischerweise vor allem aus aus Mangel an Liquidität ohnehin nicht wehren können.
  "Bravo!"

   Haben diese Traumtänzer noch immer nicht gemerkt, daß wir Bescheid wissen? Gut. Wir erzählen es Euch noch einmal: Die, die es sich leisten können, zahlen ihre Steuern in der Schweiz, Monaco, Florida und anderen exotischen Gegenden dieses Matschklumpens, der, kaputtregiert von Euresgleichen, durch die unendlichen Weiten des Universums in sein sicheres Verderben eiert.
   Das einzig Gute an dieser Vorstellung ist die Tatsache, daß die "oberen Zehntausend" irgendwann ihren goldenen Käfig nicht mehr verlassen dürfen, wenn sie nicht vom abgezockten Rest der Menschheit durch den Fleischwolf gedreht werden wollen, sobald man ihrer ansichtig wird. Was nützt all das schöne Geld, wenn man es nicht mehr verbraten kann?
   MERKE: Selbst die schönste Karibikinsel ist auf Dauer ein langweiliger Wohnort, vor allem, wenn der herrliche Ausblick ständig durch die Rückansicht modisch in Kevlar gekleideter Herren mit Maschinenpistolen versperrt wird, die zum Erhalt der eigenen peinlich armseligen und korrupten Existenz zum Einsatz kommen müssen ...

   Und nun: Auf, Ihr Alle, die Ihr noch ein paar in der Bank gebunkerte Notgroschen Euer eigen nennt: "Runter vom Konto, rein in die Matratze!" - Und genau dahin wird es kommen. Und da Hans-"ich-hau-mehr-Kohle-raus-als-ich-habe!"-Eichel selbst das nicht begreift, kann er einem auch kaum noch leid tun. Das zu erwartende Kontenplündern wird außerdem mit hoher Wahrscheinlichkeit noch für weitere Arbeitsplatzverluste, namentlich bei den Geldinstituten, sorgen. Denn wenn die aufgrund der höher bezahlten Einsichten unserer Volksvertreter weniger Geld zum Spekulieren haben, dann fehlt es natürlich auch für Gehaltszahlungen. Ein verantwortungsbewußter Politiker sähe das ein!

   - Ist der wirklich so bescheuert, oder schnallen wir Dumpfbacken es nur nicht?

   FAZIT: Was mittlerweile nunmehr seit Jahren von der Berliner Puppenkiste verzapft wird, kann man nur als kurzsichtige Flickschusterei bezeichnen. um ein Loch zu stopfen, werden drei neue Löcher aufgerissen. Und noch einmal:
  "Bravo!" - Soviel Chuzpe muß man schon fast wieder bewundern.

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